Rezept für vegane Weihnachtsplätzchen

Endlich Zeit für Weihnachtsplätzchen! Natürlich vegan und das ist wie immer sehr sehr einfach.

Das Grundrezept ist wirklich simpel:

  • 600 g Mehl
  • 400 g Margarine
  • 200 g Zucker

Ob ihr Vollkornmehl oder das “normale” nehmt, bleibt euch überlassen. Ebenso kann man anstelle des Zuckers natürlich auch Rohrohrzucker verwenden. Mixt einfach die Margarine zusammen mit dem Zucker bis eine glatte und cremige Masse entsteht. Dann kommt das Mehl dazu, alles wird verknetet. Den “Feinschliff” beim Kneten schafft der Mixer nicht, da solltet ihr eure Hände einsetzen. Dann wandert der Teig für eine Stunde abgedeckt in den Kühlschrank.

Damit der Teig beim Ausstechen einfach zu verarbeiten bleibt solltet ihr immer nur ein Stück abteilen, es ausrollen und den Rest in den Kühlschrank stellen. Dann benötigt man auch nicht mehr so viel Mehl.

Variation 1: Nuss-Plätzchen

Für die Nuss-Plätzchen besorgt ihr euch einfach eine Tüte gemischte Nüsse, stecht die Plätzchen aus und drückt in die Mitte jeweils eine Nuss. Dann wandern die Weihnachtskekse für 10 Minuten bei 180 °C Umluft (bzw. 200 °C ohne Umluft) in den Ofen und werden kurz nach dem Herausholen mit Puderzucker bestreut. Alles ordentlich auskühlen lassen und dann ab damit in die Keksdose.

Variation 2: Marmeladen-Doppler

Dafür müsst ihr den Teig sehr dünn ausrollen und ihn ausstechen. Dann nehmt ihr euch eine Form, die ungefähr einen Durchmesser von 1 cm hat. Ich hatte noch ein Röhrchen zu Hause, in dem einmal Vanillestangen waren. Der Hälfte der Plätzchen stecht ihr damit ein Loch in die Mitte. Dann wandert alles in den Backofen. 7 Minuten reichen. Und nun heißt es schnell sein: Nehmt jeweils ein noch heißes Plätzchen, verstreicht Marmelade darauf und setzt eines mit Loch darauf. Die Plätzchen werden anschließend mit Puderzucker bestreut und müssen dann erst vollständig auskühlen.

Variation 3: Zitronen-Guss-Plätzchen

Dafür die Plätzchen wieder ganz einfach ausstechen und für 10-12 Minuten in den Ofen geben. Während die Kekse backen, verrührt einen Esslöffel Puderzucker mit wenig Zitronensaft. Es muss eine nicht zu flüssige Masse dabei entstehen. Die kommt dann auf die Plätzchen, wenn diese schon ein wenig abgekühlt sind.

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18 comments

  1. Die Plätzchen sind total lecker. Sehr zart. Leider zerfallen sie ziemlich schnell. Ich hatte den Teig aber auch keine volle Stunde im Kühlschrank.

  2. Hallo Mona,

    hm…eigenartig. Bei mir waren sie fast ein wenig zu hart. Welches Mehl hast du genommen?

  3. Bei mir ist es das gleiche Problem wie bei Mona. Ich habe das gute alte Mehl von Aldi genommen. Das hat mich noch nie im Stich gelassen..

  4. Vielleicht ein bisschen länger backen? Wie gesagt, bei mir waren die Kekse wirklich einen Tick zu hart. Habt ihr sie mit Mehl ausgerollt?

  5. Hallo, ich nahm Weizenmehl Type 405.
    Der Teig war bereits vor dem backen ein Geschmackserlebnis.
    Sonst nehme ich bei der weiteren Verarbeitung viel mehr Mehl, beim ausrollen und so.
    Weil der Teig aber schon so toll geschmeckt hat, wollte ich
    ihn nicht mit so viel Mehl “strecken”.
    Ich meine, die Plätzchen wären viel fester geworden, hätte ich reichlich mehr Mehl verwendet. Denke ich !
    Es ist kein Problem. Beim nächsten Versuch wird es besser.

  6. Frage : Welche Marke Margarine soll man nehmen ? Ich verwende immer Alsan zum Backen. Ich will bald das Rezept ausprobieren und vielleicht auch gemahlene Nüsse / Mandeln mit in den Teig geben – dafür wohl etwas weniger Mehl, hast das schon jemand ausprobiert ? Oder die normalen vielleicht mit (Vegan-) Schokolade besteichen… bekomme jetzt echt Lust zum Backen, muss aber erst einkaufen gehen… Lieb Grüße

  7. Hallo Sabine,

    ich benutze zum Backen Sojola, die ja nun vegan ist. Du kannst natürlich auch Alsan nehmen, funktioniert genauso. Aber Sojola ist meines Wissens ohne Palmfett, was ich als großes Plus ansehe. Gemahlene Nüsse/Mandeln etc. kann man sehr gut in den Teig geben. Schau doch mal die veganen Vanillekipferl an, die kann man auch ausrollen und ausstechen :) http://www.vegan-sein.de/527-rezept-fur-vegane-vanillekipferl.html

    LG
    Nicole

  8. Ich hab die Kekse heute ausprobiert. Sind total gut geworden. Ob sie zu hart sind, wird man erst in ein paar Tagen sehen, denn Mürbteig muss ja bekanntlich erst einige Zeit “abliegen”, ehe er mürbe wird. :-)

  9. Liebe Evelin,

    ich bin total gespannt, melde dich doch nach dem “Abliegen” einfach mal :)
    Ich bastel gerade schon wieder an einem perfektionierten Plätzchenrezept. Die Ergebnisse reifen auch gerade in der Keksdose. Weiß zufällig jemand, wie man es verhindern kann, dass sie Kekse durch die Zuckerglasur pappig werden? Bzw. wenn das passiert: War dann die Glasur zu flüssig?

    LG
    Nicole

  10. Hallo Nicole, ich hab die Zuckerglasur etwas anders gemacht als du. Ich habe die Zitronensaft-Zucker-Mischung mit etwas heißem Wasser aufgekocht. So ist überhaupt nichts pappig geworden. Die Glasur ist wunderbar fest geworden. :-)

  11. Ach das ist auch eine tolle Idee! Danke für den Tipp, das probiere ich dann mal :)

  12. Hi, bei uns kommen die Plätzchen gar nicht zum ‘Abliegen’. Kaum sind sie fertig, werden sie auch schon gegessen. Super lecker und wenn man den Teig rollt, braucht man nur noch ‘Scheiben’ abzuschneiden, aufs Blech damit, ab in den Ofen, noch schnell hauchdünn Zitronenglasur drauf und quasi noch ofenwarm aufessen :-))

  13. OHHH, 1-2-3 Plätzchen :D
    Mit dem Teig ‘musste’ ich als Kind schon Plätzchen backen, da meine Ma es sicherer fand uns Ei-freien Teig zu geben. ;-) Mittlerweile schätze ich den Teig auch sehr als veganes Grundrezept. Ich nehm allerdings immer Puderzucker statt den normalen Zucker.
    Ich backe die Plätzchen übrigens auch im Sommer ganz oft. Ich verfeiner den Teig dann mit Zitronenschale. Und dann kommt da auch die Glasur aus Variation 3 zum Einsatz.
    Und zu Weihnachten hab ich dieses Jahr etwas Vanillemark zum Teig gegeben. Und nach dem Auskühlen mit veganer Kuvertüre bestrichen und mit Haselnusskrokant bestreut.

  14. Das werd ich morgen gleich mal ausprobieren, für den schwiegerelterlichen Adventskaffee am Sonntag ;) Ich hab bis jetzt die Sugar Cookies aus dem Babycakes Buch gebacken, auch in verschiedenen Variationen, die sind auch sehr lecker!
    Viele liebe Grüße,
    Zoe
    P.S. Tausend Dank für die Aufnahme in deinen Blogroll, ich freu mich riesig!! :)

  15. Hallo ich wollte mal sagen das es keine Vegane Margarine gibt, enthält Palmöl. und dadurch wird der Urwald zerstört.

  16. Hallo Ines,

    es gibt viele Sorten ohne Palmöl, z.B. Sojola.

  17. Wie ist das eigentlich mit (z.B.) Bio-Alsan. Palmöl ja, aber eben bio. Da sollte man doch auf nachhaltigen Anbau schließen können, oder?

  18. Hey
    Palmöl ist definitiv nicht so toll, was den Umwelt-Aspekt angeht. kaffee (aus Asien) Möbel von Ikea oder generell Hölzer die nicht Fsc zertifiziert sind etc allerdings leider auch nicht. Das nimmt sich leider nicht viel:-(
    Deshalb kaufe ich auch bei Alsans die Nicht-Bio-Variante. Nicht alles was bio ist glänzt:-)

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