Räuchertofu ist vielseitig einsetzbar und überzeugt selbst Fleischesser, wobei nicht jede Sorte unbedingt ein Genuss ist.
So mancher Räuchertofu schmeckt nicht, als sei er mild geräuchert, sondern eher, als hätte man ihn direkt in flüssigen Rauch getunkt. Wenn ihr aber einmal eine gute Sorte gefunden habt, könnte ihr selbst omnivore Freunde und Verwandte davon überzeugen, dass Tofu nicht unbedingt geschmacksneutral sein muss.
Ich empfehle euch für mein Rezept den Bio Räuchertofu von “Soja So Lecker”, den es im Kaufland und laut Rezeptefuchs auch im Sky für 1,99€ (2 x 175g) zu kaufen gibt. Aber schaut am besten vorher kurz in die Packung, ich hatte nämlich bei meinem letzten Kauf keinen geräucherten, sondern ganz einfachen Tofu in der Packung. Die Qualitätskontrolle des Unternehmens hatte scheinbar Urlaub.
Rezept für gebackenen Räuchertofu mit Kräutern
Für eine Portion des Gerichts benötigt ihr folgende Zutaten:
- ein Stück Räuchertofu à 175 -200 g
- frische Kräuter (Zitronenthymian, Salbei, Strauchbasilikum, Oregano)
- eine kleine Chili
- etwas Zitrone
- etwas Olivenöl
Schritt 1: Den Tofu aus der Verpackung nehmen, kurz mit einem Küchenkrepp abtupfen und gitterförmig bis zur Hälfte aufschneiden.
Schritt 2: Die Kräuter sehr grob hacken und in die durch die Schnitte entstandenen Lücken stopfen, dabei den Tofu sehr vorsichtig auseinander biegen.
Schritt 3: Die Chili grob hacken und zusammen mit etwas Zitronensaft über den Räuchertofu geben. Wer mag kann auch sehr dünnen Zitronen- oder Limettenscheiben in die Lücken stecken.
Schritt 4: Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, mit etwas Olivenöl beträufeln und den Tofu in den Backofen geben.
Garzeit:
- E-Herd mit Oberhitze bei 200°C ca. 25 Minuten
- Umluft: mit Grillfunktion bei 200°C 15 Minuten
Der Tofu sollte oben schön knusprig aber nicht verbrannt sein. Dazu passt besonders gut ein fruchtig-scharfer Mango-Chili-Dip. Wer den geräucherten Tofu auch mal kalt ausprobieren möchte kann mein Rezept für vegane Wraps mit Räuchertofu nachkochen. Wenn es mal schnell gehen muss eignet sich der schnittfeste Tofu übrigens auch als Brotbelag.





21. August 2010 um 8:13 am ·
Ich hab dein Rezept verlinkt
Tausend Dank dafür!
21. August 2010 um 9:16 am ·
Hi Tisi, vielen Dank, auch für das Lob auf deiner Seite
7. September 2010 um 9:03 am ·
Sehr leckeres Rezept, endlich mal eine vernünftige Verwendung für Räuchertofu.
Danke dafür.
8. September 2010 um 4:29 am ·
Danke für die Blumen
19. Februar 2012 um 9:51 am ·
Hallo Junico,
erst mal danke für das tolle Rezept. Ich werde es heute gleich ausprobieren. Ich hätte aber auch noch eine frage wegen Tofu und vor allem Räufertofu.
Ich habe nun schon öfter gelesen, dass man bei dem Verzehr von Tofu Maß halten sollte, da er in größeren Mengen gesundheitliche Schäden verursachen kann. Ein Japaner der sich makrobiotisch Ernährt hat sogar einmal gesagt, dass er Räuchertofu niemals anrühren würde.
Hast du diesbezüglich schon ähnliche Erfahrungen gemacht und wie viel Tofu konsumierst du denn so im Durchschnitt?
19. Februar 2012 um 11:48 pm ·
Liebe Theresa,
ich habe mit tofu noch keine negativen Erfahrungen gemacht. Jedoch würde ich ihn auch nicht unbedingt jeden Tag essen. Bei mir stehen frisches Obst und Gemüse im Vordergrund, Sojaprodukte und andere bereits stark verarbeitete Produkte sollte man ja sowieso nicht allzu oft konsumieren. Ich habe noch nie mitgezählt, aber ich denke ich esse ca. 2 Mal die Woche Tofu oder andere Sojaprodukte. Sojamilch trinke ich auch nicht jeden Tag. Meistens nehme ich Mandel- oder Hafermilch. Letztere flockt auch nicht so leicht im Kaffee
20. Februar 2012 um 4:39 pm ·
Hallo Junico,
vielen Dank für die rasche Antwort. Ich denke auch dass man die meisten Sojaprodukten durch die starke Verarbeitung in Maßen genießen sollte. Je natürlicher und je weniger verarbeitet, desto besser
Bereitest du deine Mandel- bzw. Getreidemilch eigentlich selbst zu?
21. Februar 2012 um 6:42 pm ·
Mandelmilch, Cashewmilch und Hanfmilch mache ich selbst. Wie ich Mandelmilch mache habe ich im Beitrag zum Chiapudding schon beschrieben. Hanfmilch funktioniert ähnlich, außer dass ich die Hanfsamen vorher nicht einweiche. Cashewmilch kann man auch mal auf die Schnelle machen. einfach Cashews mit etwas Wasser in den Mixer und dann ohne zu filtern direkt verwenden.
LG