Warum vegan leben? 10 Gründe, die zum Nachdenken anregen

Warum muss man vegan leben in einer Zeit, die uns den größten Überfluss bietet und die alle Möglichkeiten für jeden Menschen greifbar macht. Warum einschränken, wenn man alles essen kann?

Warum also vegan leben und Verzicht üben? Warum sich den täglichen kleinen und großen Stichen aussetzen, warum auffallen, wenn es doch auch viel „sozialverträglicher“, einfacher und womöglich auch billiger geht?

Warum vegan? 10 Gründe zum Nach- und Mitdenken

1. Wir sind das einzige Lebewesen auf der Erde, das auch noch im Erwachsenenalter Muttermilch zu sich nimmt. Nicht die der eigenen Mutter, sondern die absolut artfremder Lebewesen. Kühe, Schafe und Ziegen müssen gebären, um Milch zu erzeugen. Eine Kuh würde unter normalen Umständen nur einen Bruchteil der Milchmengen geben, die sie in der modernen Massentierhaltung gibt. Damit Kühe die Mengen an Milch produzieren können, bekommen Sie Hormone, müssen regelmäßig kalben und erkranken wiederum an Mastitis, einer Entzündung der Milchdrüsen, die Eitern und Bluten hervorruft, was wiederum behandelt werden muss. In abgemolkener Milch finden sich Eiter, Blut und Antibiotika-Rückstände wieder. Milch besteht also zu einem großen Teil aus Eiter und Blut, Wachstums- und Schwangerschaftshormonen sowie Antibiotika.

2.Tiertransporte sind Lebendtransporte. Wirklich? Naja, wenn der LKW mit den eingesperrten Lebewesen seine Reise zu den Schlachthöfen beginnt ganz sicher. Am Ende sind die meisten Tiere derartig schwach und verletzt, dass sie gewaltsam vom Transporter gezogen werden müssen. Die, die Glück hatten, sind schon vorher gestorben.
Das Leben eines durchschnittlichen Schlachttieres sieht so aus:

„Viele können kein einziges Mal frische Luft atmen, bis sie für eine albtraumhafte Fahrt zum Schlachthof in Transporter gestoßen und gezwängt werden, oft unter extremen klimatischen Bedingungen und immer ohne Futter und Wasser. Die Tiere werden kopfüber aufgehängt und bekommen, oft noch bei vollem Bewusstsein, die Kehle aufgeschlitzt.“ (Quelle PETA)

3. Daraus ergibt sich der nächste Punkt: Nicht nur bei der Schlachtung selbst, sondern im gesamten kurzen Leben eines Tieres werden Stresshormone, und ja – auch Wut und Trauer – aufgebaut. Du bist, was du isst. Wer Wut und Trauer isst, ist wütend und traurig.

4. Man benötigt 16 kg Getreide, um ein Kilogramm essbares Rindfleisch herzustellen. Auf der Welt leiden eine Milliarde Menschen an täglichem Hunger. (Stand 2009, Quelle BBC)

5. Man benötigt weniger als 1.400 Liter Wasser pro Tag, um die Nahrung für einen veganen Menschen zu produzieren, aber mehr als 20.000 Liter – also über das 12-fache – um die Nahrung für einen Fleischesser herzustellen. Man spart mehr Wasser, wenn man auf ein Pfund Rindfleisch verzichtet, als wenn man ein ganzes Jahr lang aufs Duschen verzichten würde. (Quelle Peta)

6. Vegane Menschen sind oftmals gesünder, weil sie ihren gesamten Lifestyle anpassen, also im Schnitt weniger trinken, rauchen und öfter Sport machen. (Näheres dazu auch auf dieser Seite.)

7.Vegan werden ist ein Abenteuer, auf das man sich jeden Tag erneut einlassen muss. Es fordert, es belebt, es macht die Gedanken rein und es lässt dich deine Mitmenschen plötzlich ganz anders beurteilen: Erzählt euren Freunden und eurer Familie, dass ihr einen Veganer kennt und wartet auf die Reaktion. Stellt euch in der entstehenden Diskussion verbal auf seine Seite und beobachtet, was passiert. Mit euch und mit eurem Gegenüber.

8.Vegan sein hilft, manche Dinge sehr viel klarer zu sehen. Irgendwann musst du dir die Frage stellen, was in deinem täglichen Leben wirklich wichtig ist und auf welche Dinge du eigentlich völlig einfach verzichten könntest, zu deinem eigenen Vorteil, aber auch zum Vorteil der Welt an sich und der Lebewesen, die sie bevölkern.

9. Klingt alles zu esoterisch, zu verträumt, zu abgefahren? Veganer beschäftigen sich auch mit den ekligen, schrecklichen und grausamen Aspekten des Lebens. Es ist natürlich nicht verboten, mit geschlossenen Augen durch die Welt zu gehen. Aber was spricht dagegen, auch hier klar zu sehen? Auch dann, wenn die Wahrheit manchmal keine saftigen grünen Blumenwiesen und friedlichen Bauernhöfe offenbart.

10. Veganer haben es heute so einfach wie nie zuvor, sich ausgewogen, kostengünstig und gesund zu ernähren. Jedes tierische Produkt hat ein Äquivalent in der veganen Küche. Und selbst, wer sich nur ab und an vegan ernährt tut damit viel mehr für sich, seine Mitmenschen und die Umwelt, als ihm vielleicht bewusst ist.

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177 comments

  1. die Frage sollte doch nicht sein, warum man vegan werden MUSS, sondern wieso man vegan werden WOLLEN sollte…

    und die Gründe finde ich auch teilweise nicht sooo überzeugend; an erster Stelle sollte doch stehen dass Tierprodukte Tierausbeutung und meistens auch Tierleid bedeuten.
    ob der mensch jetzt das einzige Lebewesen ist, was Muttermilch zu sich nimmt ist mir doch schnuppe, der Mensch ist auch das einzige Lebewesen was eine Klospülung benutzt und sich die Zähne putzt; der einzige Grund wieso ich keine Milch trinke ist der dass die Produktion Tierleid verursacht.

  2. So kann man natürlich argumentieren, aber wenn man Menschen, die einem nach Gründen fragen, warum man selbst Veganer ist, immer nur mit Tierleid entgegnet, hat das keinen Effekt bzw. nicht den gewünschten.

    Der Artikel erhebt ja keinen Anspruch auf Vollständigkeit sondern fast lediglich 10 Gründe zusammen, über die man nachdenken kann. Auf das Tierleid laufen Sie immer hinaus, das ist natürlich somit auch der hauptsächliche Grund, aus dem man Veganer wird. Aber versuch doch mal, deine Perspektive in eine empathische zu verwandeln, dann wirst du merken, dass die Menschen sich nicht sofort verschließen, weil nun “wieder einmal” eine Diskussion über Tierleid erfolgt, sondern sich Stück für Stück öffnen.

    Junico

  3. das ist ja wohl mal der überschwachsinn schlechthin.
    sorry leute aber ein mensch mit auch nur etwas intelligenz wird merken, dass alle diese “gründe” volkommener schwachsinn sind.

    auch würde ich gerne mal dei veganen produkte sehen, die alle tierischen stoffe, die wir über sie nahrung aufnehmen ersetzt –> viel spaß beim tabletten schlucken sag ich da nur……OMG ganz ehrlich der mensch ist ein allesfresser und da kann auch kein noch so gutes argument was dran ändern natur is natur…so genug.

  4. Hallo lieber Kommentator!
    Wahrscheinlich hast du Recht, denn an deiner zivilisierten Ausdrucksweise erkennt man, wie weit der Fleischkonsum den Menschen noch heute bringt: Er ist ein stilsicheres, freundliches und intellektuelles Wesen. Nur durch Fleisch. Ich wünsche dir auch viel Spaß beim Tabletten schlucken lieber “lol”, denn du wirst sie – wenn du so lebst, wie du debattierst – eher benötigen, als “wir Veganer”.

  5. sau komisch, also hat die art der ernährung jetzt auch schon einfluss auf ausdruck und rechtschreibung einer person. sehr interessante these. auch interessant ist, warum ein mensch, der sich normal ernährt tabletten schlucken sollte…entweder reicht mein schulabschluss für solche komplizierten und tiefgründigen argumente nicht aus oder ich bin schlicht und einfach nur bescheuert.

  6. @lol

    Tabletten schlucken? Allesfresser?^^
    Okay, ich hab letzte Woche erst wieder meinen alljährlichen Bluttest machen lassen und meine Mineralwerte sind alle normal bis überdurchschnittlich. Bei meinem Eisen steht 296+, bei meinem Calcium 167+. Nur so am Rande.
    Wieso sollten Veganer denn Tabletten schlucken? An was sollte es uns denn fehlen? Ich bin 15 Jahre alt, Pubertät, da soll eine vegane/vegetarische Ernährung ja angeblich totaaal ungesund sein. Hm, okay, wie komm ich dann auf so gute Werte?^^ Alles, was in tierischem Zeugs ist, ist auch in pflanzlichem. Man kann einen Säugling vegan ernähren – total gesund – wenn man’s richtig macht. Man muss einfach nur aufpassen, was man isst.

    Und zu dem mit dem Allesfresser: Völliger blödsinn. Von Natur aus ist der Mensch ein Pflanzenfresser, Evolution hin oder her. Haben wir Fangzähne? Nein, wir haben welche zum mahlen. Und unser Gebiss ist eher Halbrund als spitz zulaufend, was auch auf einen Pflanzenfresser hindeutet. Vergleich mal das Menschengebiss mit einem Schweinegebiss.

    Achja, und zu eurer kleinen Debatte über Rechtschreibung, etc.: Ich glaube, dass das gar nicht zur Sprache gekommen wäre, wenn du, lol, hier niemanden so angegriffen hättest. Ich find die Gründe auch nicht soo überzeugend, aber deswegen bleib ich trotzdem auf dem Teppich.

    Grüße, Lequoia. =^.^=

  7. Warum Tierleid… Den Tieren geht es doch blendend auf den Bauernhöfen, die der Artgerechten haltung nachgehen. Natürlich gibt es auch immer mal wieder schwarze Schafe…. aber prinzipiell werden die Tiere regelmäßig gefüttert, haben ihren Freilauf und wenn sie genügend Masse zugelegt haben, dann werden sie auf den Viehhänger geladen und im Schlachthof mit Strom oder Bolzenschussgerät getötet (das Tier spührt anschliesend nichts mehr). Nach dem das Tier getötet und ausgeblutet ist, wird es zu Wurst verarbeitet.
    Stellt euch doch einmal vor, wenn jeder mensch Genauso krank wie die Veganer wäre…. dann würden die Bauern ihren Beruf verlieren, dadurch, dass sie nichts anderes gelernt haben, könnten sie nicht mehr ihr eigenes Geld verdienen und wärem vom Staat abhängig. Außerdem würden den Metzgern und den Menschen, die im Schlachthof arbeiten, das gleiche Schicksal ereilen! Die Wirtschaft würde daran zu Grunde gehen, die Arbeitslosenzahlen würde ins unermeßliche steigen und die “paar Leute” die dann noch in das Sozialsystem einzahlen, könnten dies nicht mehr bewältigen. Die Sozialversicherungsbeiträge würden erheblich ansteigen….

    Ich könnte dies jetzt noch mehrere Stunden fortsetzen, aber ich glaube es reicht fürs erste. Lasst die Leute doch einfach so wie sie sind und versucht nicht ihr Leben selbst zu ruinieren.

  8. Hallo Kumpelblase,

    deine Argumente basieren allesamt auf falschen Voraussetzungen, Denkfehlern und Mythen. Ich habe grad leider keine Zeit das alles aufzudröseln und würde auch die anderen Lesern bitten, sich hilfreich zu äußern. Wenn es meine Zeit erlaubt werde auch ich das nachholen.

    Grüße
    Junico

  9. Ohohoh..
    “Warum Tierleid… Den Tieren geht es doch blendend auf den Bauernhöfen, die der Artgerechten haltung nachgehen. Natürlich gibt es auch immer mal wieder schwarze Schafe…. aber prinzipiell werden die Tiere regelmäßig gefüttert, haben ihren Freilauf und wenn sie genügend Masse zugelegt haben, dann werden sie auf den Viehhänger geladen und im Schlachthof mit Strom oder Bolzenschussgerät getötet (das Tier spührt anschliesend nichts mehr).”

    Hast du schonmal in einen Kuhstall geguckt? Nennst du sowas ‘artgerechte Haltung’? Wo der Boden aus Gittern besteht und der Kot angeblich durchfällt, damit alles schön sauber ist? Pustekuchen. Die armen Kühe stehen teilweise bis zu den Knöcheln in ihrer eigenen (tschuldigung) Scheiße, nennst du das ‘artgerecht’? Und das sind nicht nur einige “schwarze Schafe”, das ist extrem oft so. Allein in einer Woche Schulpraktikum beim Landtierarzt war ich in ca. 10 verschiedenen Ställen und in einem einzigen sah es einigermaßen in Ordnung aus, da hatte jede Kuh ihre eigene Liegebox mit Stroh gefüllt und die Tränken waren hoch genug um nicht verdreckt zu sein.
    Von Schweinen will man gar nicht erst anfangen, die bekommen die liebe Sonne oder frische Luft und Wind wohl nur zu Gesicht, wenn der Traktor, von dessen Anhänger ihr Essen achtlos auf der verdreckten Boden geschmissen wird laut und donnernd durchs Tor trekkert. Weil sie ja so artgerecht gehalten werden gibts natürlich auch überall verhaltensstörungen, siehe Kannibalismus, Apathie oder ständige Wiederholungen bestimmter Bewegungsabläufe (ähnlich wie das Weben bei Elefanten). Und das hab ich nicht mal schnell gegooglet, falls das Argument jemandem auf der Zunge liegen sollte, ich habs gesehen und war schockiert. Das ist keineswegs artgerechte Haltung.
    Selbst die angebliche ‘Humanschlachtung’ ist nicht so, wie du dir das vorstellst, Kumpelblase. Dass man nach einem Schuss mit dem Bolzen nichts mehr spürt ist nicht immer so, zwischendurch gibt es viele Fälle, bei denen die Schlachtung mit enorm viel Schmerz und Leid verbunden ist.

    Auf die armen Bauern, die ihren Beruf verlieren würden will ich gar nicht eingehen. Das ist doch völliger Blödsinn, mal ganz ehrlich. Lieber geldgierige Bauern so weitermachen lassen wie bisher, aber die Tiere, die darunter leiden, die sind doch scheißegal. Na genau, wo kommen wir denn da hin? Das grenzt nicht mehr nur an Rassismus, das ist welcher, wenn man Rassismus auf andere Spezies bezieht.

  10. Ich finde Veganismus ist purer Schwachsinn. Klar befürworte ich es, wenn sich Menschen für die Um- und Tierwelt einsetzen, zumal ich selbst auch politisch und moralisch eher speziell bin. Sich jedoch gegen seine natüliche Ernährung zu stellen und zu erwarten, dass andere dies auch tun ist einfach hirnrissig. Ich könnte zum Beispiel kaum vegan leben, da ich schwerst allergisch gegen Soja bin.
    Das eigentliche Problem liegt allein bei den Menschen, so wie sie ihre Umwelt handhaben. Es hat einfach NICHTS mit dem Essen zu tun. Manche Forscher glauben sogar, dass Menschen nur intelligent werden konnten weil sich ihre Ernährung durch kochen und braten von Fleisch und anderen Nahrungsmitteln weiterentwickelt hat.
    Klar könnte man jetzt sagen “Ja aber wenn kaum noch jemand Fleisch essen würde, würden nicht so viele Tiere in schlechter Haltung leben” – das mag ja sein, aber denkt ihr nicht es wäre wesentlich effizienter wenn sich die zuständigen Behörden beim überprüfen von Erzeugern mehr mühe geben würden? Warum fahren Veganer Auto, nehmen die nti-Baby-Pille und arbeiten im MediaMarkt (der Chinaware aus Massenausbeutung verkauft) anstatt IRGENDETWAS sinnvolleres zu tun als nichts gescheites zu essen?

    Ich lebe in einem Dorf und ich kenne die Bauern hier schon sehr lange. Von schlechter Tierhaltung kann zumindest in meiner Region nicht die Rede sein.
    Aber drehen wir den Spieß doch mal um: Was denkt ihr wohl wie IHR an euer Essen kommt? Soweit ich weiss wird Getreidemilch mit Calcium und verschiedenen Vitaminen aufbereitet um einem angemessenen Nährwert zu entsprechen (im Vergleich mit normaler Milch), ob das mal so toll Umweltfreundlich ist wenn euer Essen mehr oder weniger aus dem Labor kommt? Wie schauts mit Soja aus? Soweit ich weiss ist Sojaanbau einer der führenden Regenwald Killern. Und ob die Menschen die im Amazonas Soja anbauen und ernten gut behandelt werden sei auch mal so dahin gestellt…

    übrigends:
    Mangelerscheinungen
    Der komplette Verzicht auf tierische Lebensmittel kann zu einer geringen Aufnahme von Mikronährstoffen, insbesondere Vitamin B12, führen und damit den Homocysteinspiegel beeinflussen. Ein 2009 veröffentlichtes Review von Studien zeigt geringere Vitamin B12-Level und erhöhte Homocysteinwerte bei Vegetariern und insbesondere Veganern. Eine geringe Aufnahme von Vitamin B12 kann die Verfügbarkeit von Cobalamin verringern und seine Funktion stören. Während Symptome eines Mangels zunächst unspezifisch sind (Müdigkeit, Verdauungsprobleme, häufige Atemwegserkrankungen), treten sie später hämatologisch (Perniziöse Anämie) und neurologisch auf. Hyperhomocysteinämie wird mit einem erhöhten Risiko für Arteriosklerose und Herz-Kreislauferkrankungen in Verbindung gebracht. Daher sollten Vegetarier und insbesondere Veganer ihre Ernährung streng planen, ihre Vitamin B12-Level regelmäßig kontrollieren lassen, und, falls notwendig, Vitamin B12 nahrungsergänzend aufnehmen. Der höhere Folsäuregehalt pflanzlicher Kost kann hämatologische Symptome des Mangels maskieren und so die Entdeckung verzögern. Bei Kleinkindern stillender Mütter, die sich vegan ernähren und deren Muttermilch arm an Vitamin B12 ist, kommt es ohne Zufütterung tierischer Lebensmittel bereits im zweiten Lebenshalbjahr zu gefährlichen Mangelsymptomen, die bis zu bleibenden neurologischen Schäden, verzögerter neurologischer Entwicklung sowie Apathie, Koma sowie hochgradiger Hirnatrophie reichen können. Ärzte raten schwangeren und stillenden Veganerinnen sowie deren Kindern dringend zur Nahrungsergänzung (Supplementierung). Vitamin B12 wird durch Mikroorganismen hergestellt, die sich unter anderem in der Darmflora von Wiederkäuern finden. Entsprechende Mangelerscheinungen treten in Entwicklungsländern etwas weniger auf, da das Vitamin unter anderem über Pflanzen aufgenommen wird, die Verunreinigungen aus tierischen und menschlichen Fäkalien aufweisen. Letztere weisen einen verhältnismäßig hohen Vitamin-B12-Gehalt auf.

  11. Hallo Raubtier,

    vielen Dank für den ausführlichen Kommentar. Deine “Argumente” entkräftige ich gern mit kurzen Notizen:

    1. Veganer arbeiten auch in Organisationen, die nicht vegan sind, sollten dies aber unterlassen, lieber was “Gescheites” essen und etwas Gutes tun.

    —> Veganer tun Gutes, indem Sie keine Tiere essen und i.d.R. auch sonst ziemlich nachhaltig agieren. Mit welchem Recht bestimmst du, was Gut ist und was “gut genug”. Ich tue das hier auch nicht.

    2. Man kann auch ohne Soja vegan leben.
    3. Das Gehirn hat sich durch seltenen Fleischkonsum entwickelt, wir sprechen aber nicht von dem Massenkonsum, den die moderen Welt hervorbrachte. Den gibt es erst seit der industriellen Revolution im 19.Jahrhundert.
    4. Viele Veganer setzen sich unabhängig vom nicht praktizierten Fleischkonsum auch für einen besseren Verbraucherschutz ein.
    5. Du kennst die Bauern in deiner Region und sie halten ihre Tiere gut? Was heißt “gut”?
    6. Es gibt Getreide- und Sojamilch der Vitamine zugesetzt sind. Diese muss man jedoch nicht trinken. Zudem empfehle ich dir, einmal Studien zum Milckonsum zu lesen.
    7. Sojaanbau ist einer der Klimakiller. Das Soja wird jedoch nicht für die Nahrungsmittelindustrie verwendet, sondern für Tierfutter in der Fleischindustrie.
    8. Zu dem Zitat von Wikipedia, das du hier in deinen Kommentar kopiert hast: Lies es dir mal richtig durch: “Daher sollten Vegetarier und insbesondere Veganer ihre Ernährung streng planen, ihre Vitamin B12-Level regelmäßig kontrollieren lassen, und, FALLS NOTWENDIG, Vitamin B12 nahrungsergänzend aufnehmen.”

  12. Also,

    ich finde die ganz oben genannten Argumente für mich als “Fleischesser” nicht unbedingt ausschlaggeben um meinen Fleisch ganz zu entsagen. ICh kenne viele die sich größtenteils vegetarisch ernähren, dennoch die eine oder andere Salamischeibe oder auch mal ein Hähnchen zu sich nehmen und ohne diese Fleischzufuhr doch Mangelerscheinungen auftreten würden, bzw aufgetreten sind. Meiner MEinung ist Vegan leben, damit es den Tieren besser geht schwachsinn. Der Staat sollte viel lieber die Haltungs”gesetze” strenger formulieren und dafür sorgen, dass es nicht zu schwerwiegenden Massentierhaltungen kommt. Genauso wie Junico hier die Meinung eines anderen infrage stellt. Was bedeutet gute Tierhaltung!? Jeder sieht es anders. Bei Verwandten (leben auch in einem Dorf) grasen die Kühe Tag und Nacht, also wenn sie wollen auf der Wiese. Der Stall ist zur kalten Jahreszeit mit Wärmelampen (weiß leider nciht wie sich das nennt) ausgestattet. Aber auch wenn sie Nachts eingesperrt wären, und tagsüber weiden dürften, fände ich diese Tierhaltung schon gut. Allerdings wäre es dann so, wenn diese Tierhaltung flächendeckend gesetz werden würde, wie viele wären dann arbeitslos? Wo bringt man diese Menschen dann unter? Es gibt dafür bestimmt Lösungen, aber darüber sollte man auch nachdenken. zweitens: Wer kann sich dann Fleisch noch leisten? Veganern geht diese Frage am A**** (tschuldige) vorbei, aber Leute die ab und zu ein gutes Stück Fleisch essen wollen, die interessiert das. Vorallem was sollen Arbeiterfamilien bzw Hartz 4ler (ich hasse diesen Ausdruck) auf den Tisch bringen? Obst und Gemüse ist teuer geworden und selbstanbau in unserer Kultur zwar angesehen, aber platz dafür hat kaum einer, dieser armen Familien. MEine Mutter , zum Beispiel, war froh, wenn sie sonntags kartoffeln mit gemüse und nen saftigen braten hinstellen konnte. Da dass FRISCHE Gemüse schon fast teurer war , als das Fleisch, keine Möglichkeit sich vegetarisch oder Vegan zu ernähren. Und überhaupt es gibt so vieles was wir Menschen verändern könnten. Als veganer oder vegetarier dürfte man nur Bio Kost (obwohl ist ja auch nie so sicher ob bio wirklich drin ist*lach) einkaufen bzw fair trade produkte kaufen und da ist die auswahl doch schon sehr begrenzt, denn in Spanien z.B. werden Gewächshäuser auf etlichen Hektern LÖand gebaut udn Tomaten gepflanzt. oder bauern betreiben einfeld wirtschaft um Profit zu machen. Hat danach jemand mal den Boden gefragt, ob er mit der Erosion einverstanden ist??? Vielleicht, aber was soll der Boden machen?
    Genauso wie Kinderarbeit, Klimawandel, Ozonschicht, Wasserkonsum, etc.

    Einfach gesagt, finde ich, dass weniger manchmal mehr ist und der Mensch auf nichts verzichten muss, sondern sich nur einschränken und auf Emotionales Denken vertrauen sollte.

    Jedem seine MEinung, aber nachdenken hilft (über Folgen und deren Folgen und Prävention) und nicht zu engstirnig denken.

    ps. Sorry wegen Rechtschreibfehlern, aber bin ein Mensch, dessen Finger schneller denken , als das GEhirn…*lach*

  13. Hallo. :)
    Ich bin auf die Seite gestossen, weil ich seit längerem es in Betracht ziehe, vegan leben zu wollen. Ich möchte dabei nicht auf den Artikel selbst eingehen, sondern eher auf die Kommentare zu diesem Artikel.

    Ich denke einer der wichtigsten Aspekte, um vegan zu leben, ist folgender: Die Tierethik.
    Tiere können sehen, so auch wir. Tiere können hören. Tiere können fühlen. Tiere empfinden Schmerz. Und wer sagt uns, dass Tiere nicht auch denken können? Wer sagt uns, dass Tiere nicht wissen, wer SIE sind?
    Kann ich es verwantorten, jemandens Leben zu nehmen? Nur aus Bequemlichkeit und weil das Tierfleisch schmeckt?
    Bin ich nicht schlussendlich auch ein Mörder? Ist es denn wichtig, wie ein Mord begangen wird oder ist nur der Mord an sich wichtig? Diese Frage ist nun vergleichbar mit der Tierhaltung. Ist es für das Tier relevant, wie es gehalten wurde, wenn es schlussendlich getötet wird? Getötet von uns, weil es uns einfach schmeckt. Wer sagt das Menschenfleisch nicht schmeckt? Warum soll ein Kannibale abscheuchlich sein, wenn er doch das Gleiche tut wie wir? Er isst das Fleisch, weil es ihm gefällt? Ist es nun falsch, was er macht, wenn wir doch dasselbe tun?

    Ich stelle mir als Fleischfresser andauernd diese Fragen! Bin ich nun wirklich in der Lage, dass weiter zu verwantworten, was ich tu’?

  14. Irgendwie putzig, wie sich die ganzen Omnis (ich finde das Wort immer zu liebevoll) immer aufregen, ihre unverantwortliche Lebensweise rechtfertigen wollen…^^

  15. Warum gehen eigentlich alle davon aus, dass Vegetarier oder Veganer ihre Lebensweise anderen aufzwingen wollen? – Schwachsinn.
    Im Grunde geht es darum, dass sich die meisten Leute nicht dafür interessieren was sie essen. Denn wenn sie es wüssten, würden sie sich mehr Gedanken darüber machen.
    Überlegt doch mal warum Fleisch billiger ist als Gemüse. Es macht wie überall in der Industrie, die Masse. Egal ob Bekleidung, Milch oder Fleisch…

    Ich für meinen Teil, würde mir einfach nur mehr Bewusstsein wünschen. Ich verlange von niemandem vegetarisch oder vegan zu leben, sondern einfach nur darüber nachzudenken was eben diese Masse tut, mit der Umwelt und vor allem was die Leute oftmals ihrem Körper antuen… schleichende “Altersbeschwerden” bis hin zu den tollen Zivilisationskrankheiten, die ja nicht von ungefähr kommen.
    Sicherlich gibt es Studien, in beide Richtungen, daher – glaube nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast ;) Aber wenn man sich näher damit beschäftigt, dann stellt man fest, dass Fleisch bzw. die darin enthaltenen tierischen, sog. ‘bösen Fette’ für viele Krankheiten zumindest nicht unschuldig sind.

    Ich habe nicht das Recht jemandem vorzuschreiben was er zu tun hat, aber ich möchte die Welt ein Stückchen gerechter machen, Bewusstsein schaffen, den Menschen helfen, sich in ihrem Körper wohler zu fühlen, der umweltschädlichen Massenproduktion entgegenwirken und vieles mehr…
    Ganz klar, liegt es in der Natur des Menschen immer den einfachsten Weg zu wählen, aber manchmal kann man schon durch eine kleine Tat eine Menge bewirken!

    (und manchmal aus reinem Egoismus, nur dem eigenen Körper zuliebe.)

  16. Hallo

    Ich bin selbst kein Veganer und auch kein Vegetarier. Ich war dies eine Zeit lang aber dann nicht mehr. Früher wurde in unserer Familie viel Fleisch und Wurst gegessen und viele tierische Produkte. Seit ich meinen eigenen Haushalt führe ist dies nicht mehr so. Ich achte darauf gesunde Nahrungsmittel zu kaufen und wir essen auch wenig Fleisch. Wenn dann Bio aus unserer Region genau dasselbe wie Eier und Milch. Ich finde dies ist vertretbar. Weil es den Tieren so wenigstens nicht so schlimm ging wie in der Massentierhaltung. Ich möchte jedoch den Fleischgahlt noch mehr reduzieren. Ob es irgendwann auch zur veganen Lebensweise reicht weis ich nicht. Das ist mir im Moment einfach ziemlich umständlich und schwierig auch mit kleinem Kind. Aber ich bewundere Menschen die das durchziehen.

    LG

  17. sorry aber ich muss mich jetzt einfach mal zu den sachen die da oben manche von euch geschrieben haben äußern:

    von lol:”auch würde ich gerne mal dei veganen produkte sehen, die alle tierischen stoffe, die wir über sie nahrung aufnehmen ersetzt –> viel spaß beim tabletten schlucken”

    –>ähm…was fehlt uns denn bei unserer veganen ernährung???vit.b12 is klar. ok dafür nehm ich supplements. und sonst?eiweiß, calcium, eisen etc etc bekomme ich über soja, grünes gemüse und so weiter, eben durch eine ausgewogene ernährung. bevor man so etwas behauptet sollte man sich vielleicht erst mal richtig informieren. soja ist bspw ein viel größerer eiweißlieferant als milch . klar wenn ich mich nur von pommes und nudeln ernähre werd ich krank aber das gilt nicht nur für veganer die sich schei*e ernähren sondern auch für omnis.ich behaupte einfach dadurch dass man als veganer immer genau nachschaut was in den lebensmitteln drin is, isst man schon viel bewusster und ausgewogener.

    nochmal von lol:”auch interessant ist, warum ein mensch, der sich normal ernährt tabletten schlucken sollte”

    –>mit “normal ernährt” meinst du bestimmt jeden tag ordentlich ein wurst/käsebrot und mindestens 4 malö die woche ordentlich fleisch oder?tja du wirst dann eben aufgrund von herzerkrankunken wie khk, arteriosklerose, hypertonie tabletten schlucken müssen, da das ganze cholesterin und tierische fette das risiko sehr erhöhen. kannst ja mal “the china study” googlen, nur mal so zum spass ;)

    von kumpelblase:”Den Tieren geht es doch blendend auf den Bauernhöfen, die der Artgerechten haltung nachgehen. Natürlich gibt es auch immer mal wieder schwarze Schafe…. aber prinzipiell werden die Tiere regelmäßig gefüttert, haben ihren Freilauf und wenn sie genügend Masse zugelegt haben, dann werden sie auf den Viehhänger geladen und im Schlachthof mit Strom oder Bolzenschussgerät getötet (das Tier spührt anschliesend nichts mehr). Nach dem das Tier getötet und ausgeblutet ist, wird es zu Wurst verarbeitet”

    –>wie schon erwähnt wurde handelt es sich leider bei 80% des fleischs was in den kühltheken der supermärkte ausliegt gerade um solche schwarzen schafe. wie glaubst du ist es möglich in schlachthäusern, wo alle 3 sekunden eine kuh/schwein getötet wird jedes einzelne tier vorher mit einem akurat gesetzten bolzenschuss außer gefecht zu setzten (muss exakt platziert werden, wie du vermutlich weisst)?genau, nämlich überhaupt nich bei solch einer akkordarbeit. und da liegt das problem: in der massenschlachterei!!!

    “…Stellt euch doch einmal vor, wenn jeder mensch Genauso krank wie die Veganer wäre…. dann würden die Bauern ihren Beruf verlieren, dadurch, dass sie nichts anderes gelernt haben, könnten sie nicht mehr ihr eigenes Geld verdienen und wärem vom Staat abhängig. Außerdem würden den Metzgern und den Menschen, die im Schlachthof arbeiten, das gleiche Schicksal ereilen! Die Wirtschaft würde daran zu Grunde gehen, die Arbeitslosenzahlen würde ins unermeßliche steigen und die “paar Leute” die dann noch in das Sozialsystem einzahlen, könnten dies nicht mehr bewältigen. Die Sozialversicherungsbeiträge würden erheblich ansteigen”

    –>aaahja. klar. die deutsche wirtschaft steht und fällt mit den fleischbauern. wie du meinst nehmen wir mal an das stimmte: es muss sich einfach umorientiert werden. wenn man das (was wahrscheinlich nicht passieren wird) umsetzten würde, wäre das ja keine sache, die über nacht passieren würde, sondern über jahre bis jahrzehnte, was genug zeit einräumen würde sich wirtschaftlich umzu orientiern. und nur mal so zum sozialsystem:du zahlst als bürger auch jährlich die folgen der schlechten ernährung mit den ganzen tierischen fetten die unglaublich viele folgererkrankung verurschen. was sich auch noch verschlimmern wird, weil ihr immer mehr medikamente über dass fleisch und milchprodukte aufnehmt was euch wiederum krank machen wird bzw. die keime die sich in eurem körper ansiedeln werden in nicht all zu entfernter zukunft resitenzen gebildet haben á la MRSA und dann kann die pharmaindustrie quasi von vorne anfangen.

    von raubtier:”Warum fahren Veganer Auto, nehmen die nti-Baby-Pille und arbeiten im MediaMarkt (der Chinaware aus Massenausbeutung verkauft) anstatt IRGENDETWAS sinnvolleres zu tun als nichts gescheites zu essen?”

    –>ja klar, wenn man selbst nichts für die umwelt und ihre lebewesen tut in dem man selbst wohlwollend auf ein paar dinge im leben dankend und ohne vetrustgefühle verzichtet, dann versucht man einfach fehler bei den menschen zu suchen, die schon ihren beitrag versuchen zu leisten indem sie bewusster leben. dann fühlt man sich doch gleich viel besser oder?!also du isst dann lieber gleich tiere, tierprodukte, kaufst kleidung bei h&m die von kindern hergestellt wurde, fährst ein auto mit dem höchsten c3 ausstoß den ein auto überhaupt haben kann, benutzt ausschließlich teure makeup produkte mit tierversuchen (wer will schon die günstigen tierversuchsfreien produkte von dm?) und kaufst nur produkte made in china. achja rauchen, alkohol und sonnenbank machst du wahrscheinlich auch, weil sterben müssen wir ja sowieso irgendwann oder? ja wow da fühlt man sich gleich viel besser.so nach dem motto ich mache lieber gar nichts als nur irgendeinen beitrag für umwelt/tier/gesundheit zu tun. wenn alle menschen so denken würden wie du, dann würden wir heute noch im mittelalter leben!

    von eisvogel:”…Wer kann sich dann Fleisch noch leisten?”

    –>wer hat gesagt dass man sich Fleisch 4x/Woche leisten können MUSS/SOLLTE??das passt genau wieder zu dem wir-waren-schon-immer-fleischfresser-argument. aber sag mir bitte wie oft haben die steinzeitmenschen bspw. fleisch gegessen und wieviele pflanzliche alternativen hatten sie denn zur auswahl im gegensatz zu uns heute?

    ..”Obst und Gemüse ist teuer geworden”

    –>echt?also im penny und co. bekommst du immernoch spottbillig obst und gemüse. klar wieso tomaten für 3€ kaufen, wenn man auch welche für 99cent kaufen kann?rechne dir mal aus wie viel dann letztendlich der feldarbeiter für seine 12 stunden ernte am tag bekommt, genau nämlich garnichts. aber klar die menschen wollen immer alles haben, und das bitte dann noch so gut wie kostenlos, in guter qualität und am besten in 15 verschiedenen varianten und versionen weil das einkaufen ohne mega auswahl ja keinen spaß macht.

    ..”Hat danach jemand mal den Boden gefragt, ob er mit der Erosion einverstanden ist??? Vielleicht, aber was soll der Boden machen?”

    –>genau lieber 1000 hektar land pro stunde roden um vieh weiden zu lassen damit ihr es dann essen könnt, anstatt getreide und gemüse anzubauen. klar da is der boden eher mit einverstanden. oh mann ist das ein niveau xD…

    “Genauso wie Kinderarbeit, Klimawandel, Ozonschicht, Wasserkonsum, etc.”

    –> siehe meinen kommentar dazu weiter oben ;)

    Vegan sein bedeutet bewusster mit der umwelt zu leben und umzugehen, und zwar für jeden einzelnen menschen zu dem ausmaß, zu dem er bereit ist. niemand wird gezwungen vegan zu leben. den fleischkonsum von 4x/wiche auf 2xwoche runterzuschreuben wäre doch auch schon ein super schritt in die richtige richtung. kein mensch ist perfekt und man kann meiner meinung nach heute überhaupt nich ethisch/ökologisch/politisch korrekt leben, weil es aufgrund deer heutigen gesellschaft und ökonomie gar nicht möglich ist. aber ich denke jeder kann seinen beitrag leisten, auch wenn es nur ein noch so kleiner ist, er ist es wert.

  18. danke tess.

  19. Ich ernähre mich nun seit fast einem halben Jahr vegan. Davor habe ich jeden – wirklich jeden Tag – Fleisch und Wurst gegessen. Niemals hätte ich gedacht, dass mir die Umstellung so leicht fällt.

    Was sich verändert hat?

    Ich bin ausgeglichener und fühle mich freier, wohler; gebe weniger Geld für Lebensmittel aus, habe automatisch an Gewicht verloren, meine Haut ist reiner, ich fühle mich stärker und zugleich liebevoller…

    Ich bekomme viel positives Feedback von meiner Umwelt. Werde aber auch gefragt, wie lange ich das noch durchhalten will… – Für immer, ist dann meine Antwort.

    Vegan sein gibt mir so viel, dass ich auf das einzige was ich wirklich vermisse – nämlich Camenbert – verzichten kann, alles andere konnte ich ersetzen.

    Mein Mann und ich essen nach wie vor gemeinsam – er sein Fleischwürstchen und ich mein Weizenwürstchen. Jedem das seine, ich bin glücklich und freue mich, dass ich dabei noch etwas für Tier, Mensch, ja die ganze Welt machen kann.

    Vegan sein gehört zu den besten Entscheidungen in meinem Leben – aus den oben genannten Gründen.

  20. Melli,
    von all den Leuten, die Kommentare hierzu schrieben, wirkst Du am Authentischsten! Super! Bin seit ca. 12 Jahren Vegetarierin und versuche derzeit auf meine 2 Scheiben Käse pro Tag, 3 Eier pro Woche und die Kuhmilch zum Kaffee zu verzichten. Radikal kann ich nicht, also habe ich beschlossen, es step-by-step zu tun. Morgen werde ich mal die Hafermilch probieren, die ich gekauft habe. Ansonsten habe ich den Konsum von Käse, Kuhmilch und Eiern in den letzten Wochen stark eingeschränkt.
    Und selbst wenn man es nicht schafft, 100%ig vegan zu leben, ist ein kleiner Schritt dorthin schon toll! Hochachtung an alle, die sich ausschließlich pflanzlich ernähren und vor allem NICHT militaristisch sind. Es ist die erste Seite, auf die ich stoße, in der Vegetarier nicht als Mörder beschimpft werden. Das ist schön. Weiter so!

  21. Lange hats gedauert-aber nun beschäftige ich mich seit einiger Zeit mit veganer Ernährung.
    Schon während des Studiums habe ich länger kein Fleisch gegessen, aber irgendwie bin ich Dank der Umwelt wieder zum Normalo mutiert. So einem Stück Fleisch/Wurst sieht man es einfach nicht an, was für ein armes Schwein es mal war…..
    Nun bin ich aber beruflich regelmäßig in großen Ställen-sei es Milchviehanlagen, Mästereien (Puten, Schweine) und Legehennenbetrieben. Nun will ich das Ganze einfach nicht mehr unterstützen. Ein Putenmäster sagte zu mir- er würde gerne 2000 Puten weniger einstallen-aber es lohnt sich dann nicht…..Wie es den Tieren geht, hängt natürlich auch schwer von der Stall-Leitung ab. Es gibt auch große Milchviehanlagen (800 Kühe) mit ganz entspannten, gut gepflegten Kühen. Allerdings habe ich schon oft genug gesehen wie sich die armen Kühe komplett lahm wegen ihrer dicken Beine zur Melkanlage schleppen, um wenigsten Entlastung am Euter zu bekommen. Gerne würde ich sie auch mal aufmunternd streicheln- aber sie ergreifen in der Regel sofort die Flucht, weil sie doch nur Tritte und Schläge erwarten. Sie werden einfach dauernd auf die Gelenke getreten, damit sie schneller aufstehen-das geht halt bei einem so großen Tier für viele Menschen zu langsam. Kürzlich musste ich die Sachkunde bei der Schlachtung abnehmen (es darf nur eine bestimmte Zeit zwischen Betäubung und Entblutung liegen)- den restlichen Abend habe ich geweint. Es handelte sich um eine Hausschlachtung-dem Schwein ging es in seinem Leben sehr gut-es hatte noch einen langen Schwanz, hatte Stroh in der Box, keine Striemen am Körper, die Ohren nicht angefressen, es musste auch nicht transportiert werden, sondern wurde mit Futter vom Stall zur Schlachstätte gelockt. Aber als sie ahnte dass es ihr nun an den Kragen geht, fingen ihr doch die Beine an zu zittern….
    Man darf Tiere nur wegen einem verbünftigen Grund töten. Die Lebensmittelgewinnung zählt als verbünftiger Grund- und das gibt mir immer mehr zu denken. Ist es ein vernünftiger Grund ein Tier zu töten, damit große Discounter mal wieder ein großes Grillpaket für 3,99 raushauen können ???? Wirklich Hunger hat hierzulande doch keiner mehr- ganz im Gegenteil- wenn ich dann die übergewichtigen Damen und Herren noch massig Fleisch und Milchprodukte in ihren Einkaufswagen schaufeln sehe- da frage ich manchmal schon, ob das wirklich ein vernünftiger Grund ist…..
    Naja jedenfalls bin ich total überrascht, wie würzig und aromatisch vegane Küche ist !! Von Verzicht kann da keine Rede sein. Danke Dir Nicole für Deinen schönen Blog mit den sehr verlockendenen Rezeptideen !!
    Und ganz ehrlich nehme ich lieber ab und zu eine Tablette mit Vit B 12 als als Fleischesser weiter zu machen.

  22. Nachdem ich schon Jahre lang vegetarisch gelebt habe so bin ich jetzt seit ein paar Wochen endlich zu einer veganen Lebensweise umgekehrt. Ich kann einfach nicht anders mein Herz läßt nichts tierisches mehr zu. Ich fühle mich gut und genieße jeden Tag freudig meine pflanzliche Nahrung und mir fehlt absolut nichts. Es ist schön ein Pflanzenesser zu sein und es schmeckt mir immer mehr. Meine Ledersachen und Wollkleidung werde ich an Bedürftige spenden um damit noch was gutes zu tun.

  23. Ich bei Veganerin – aber gar nicht hauptsächlich wegen der Tiere!
    Natürlich kenne ich die Umstände unter denen Tiere gehalten werden und mich macht es sehr stolz und glücklich dass wir als Veganer dagegen angehen – aber ich mache das nicht den Tieren zur Liebe sondern MIR zur Liebe.
    Ich fühle mich dadurch gesund, rein und habe tagtäglich eine Aufgabe zu bewältigen, die mir sehr viel Kraft gibt.

    Wie Melli schon sagt, bekommt man durch eine vegane Lebensweise eine ganz andere Sicht der Dinge und ich kann seitdem viel besser, gelassener und liebevoller mit meinen Problemen, Mitmenschen und Gefühlen umgehen.
    Ich will niemanden bekehren aber ich kann euch nur RATEN es einfach mal auszuprobieren – das Buch: Skinny Bitch (Lasst euch vom Titel nicht abschrecken) ist sehr informativ, witzig geschrieben und hat mir persönlich vor 2 Jahren zum veganen Lebensstil verholfen!

  24. Herzlichen Dank an alle, die für vegane Ernährung plädieren. Ich glaube, es ist der einzige richtige Weg für die weitere Entwicklung der Menschheit. Es klingt extrem, aber stimmt, glaube ich. Was mir noch Leid tut und problematisch in meinem Empfinden ist: Viele Tierarten sind selber, wie z. B. Löwen, grausame Jäger und blutige Fresser. Warum muss das in der Natur sein? Diese Realität überfordert mich. Ich war bisher aufgrund der Umwelteinflüsse, eigenes Unbewusstseins, bzw. Verdrängung meines Bewusstseins nur sogenannte moderate Vegetarierin, lebe seit Kurzem konsequent vegetarisch. Jetzt werde ich schnellstens vegan leben. Liebe Gruesse an alle von Danuta

  25. Puh, die Kommentare hier sind ja teilweise voller Vorurteile. Wenn ich schon Dinge lese wie ” Ich könnte zum Beispiel kaum vegan leben, da ich schwerst allergisch gegen Soja bin.” da runzel ich meine Stirne und frage mich, wieso jemand denkt man müsse als Veganer Soja essen?! Leute, die sowas schreiben, wissen wahrscheinlich nicht mal, dass Soja eine Hülsenfrucht ist, genau wie Bohnen, Linsen & Co und dass diese ebenfalls wie Soja viele tolle Sachen enthalten (Eiweiße, Eisen, etc.). Und dann hab ich irgendwie keine Lust mehr zu diskutieren, weil sich diese Leute einfach überhaupt noch nicht mit der veganen Lebensweise (bzw. den Nährstoffen in ihrer Nahrung) auseinandergesetzt haben, weil sie es nicht WOLLEN, nicht weil sie angeblich nicht vegan leben könnten.

    Der gleiche Schmarrn mit den Mangelerscheinungen. Wer welche hat, ernährt sich entweder nicht abwechslungsreich genug oder hat irgendwelche Resorptionsprobleme. Die meisten Mischköstler können mir nicht mal pflanzliche Nahrungsmittel nennen in denen Eisen geschweige denn Calcium steckt. Und die wollen mir erzählen sie machen sich Sorgen, weil ich angeblich nicht alle Nährstoffe bekäme?

    Ich selbst habe übrigens, wie Melli, letztes Jahr abrupt vom Allesesser auf vegan umgestellt und wenn man nur die richtigen Gründe hat, ist das wirklich sehr einfach. Wer jedoch nicht überzeugt ist und das alles eher halbherzig ausprobiert, wird es nicht schaffen. Dazu gab es mal einen Artikel glaube in einer Onlinezeitung, in dem der Autor über seinen Versuch vegan zu leben berichten wollte, aber eigentlich nur dargestellt hat wie dämlich er sich anstellt: “Ich bin von heute auf morgen Veganer geworden, na sowas ich hab ja gar nichts für ein veganes Frühstück im Kühlschrank, vegan sein ist ja so doooof.”

    Und wer glaubt eigentlich man könne mehrere Milliarden Menschen mit tierischen Produkten aus artgerechter Haltung versorgen? Ein Grund mehr für mich vegan zu leben.

  26. Hallo, ich bin gerade auf diese Seite gestoßen und sie gefällt mir sehr gut! Mein Respekt und meine Wertschätzung für das vegane Leben!!

    Ich bin seit über 10 Jahren Vegetarier. Anfangs “nur” wegen dem Tierleid. Mittlerweile finde ich den auch oben angesprochenen unglaublichen Ressourcen Verbrauch an Wasser und Futter fast schlimmer!! Meine Milchprodukte kaufe ich möglichst mit Bio-Siegel, damit ein Mindestmaß an artgerechter Haltung und die Freiheit von Gen-Futter sichergestellt ist. Dennoch stellt sich so langsam auch hier ein schlechtes Gewissen ein, dass ich mir jeden Tag Milch aufs Müsli schütte etc… Ich denke ich möchte nicht komplett auf alle Milchprodukte verzichten, aber den Konsum in Zukunft zumindest reduzieren. Daher freue ich mich darauf ein paar vegane Rezepte auszuprobieren und mal zu schauen welche Alternativen es zur Kuhmilch gibt.

    Ich finde das was Tess schrieb ganz richtig. Man kann in unserer Gesellschaft nicht 100% ökologisch, sozial und nachhaltig leben, aber man kann seinen Beitrag leisten. Perfekt gibt es nicht, aber man kann sich regelmäßig informieren und schauen wo es einem möglich ist sich noch ein klein wenig zu verbessern, um durch den eigenen Konsum möglichst wenig unheil auf diesem wunderschönen Planeten anzurichten. Und wenn jeder ein klein wenig mehr tut, dann ist insgesamt schon viel getan.

    Ich möchte Leuten, die mit Herzenlust und Genuss und Bewusstsein gerne mal ein gutes Stück Fleisch essen das gar nicht nehmen. Aber doch bitte nicht in diesen Mengen!! Je mehr billiges Massenfleisch in diesem Teil der Welt verdrückt wird (von weggeschmissen will ich gar nicht erst anfangen) je mehr müssen Menschen in anderen Teilen der Welt hungern und je mehr Wälder werden zerstört. Unsere Erde ist nicht unendlich groß, sie ist begrenzt und dass ein riesiger Teil dieser begrenzten Fläche für den Futteranbau verwendet wird nur um die FleischesLUST der sogenannten westlichen Welt zu stillen ist einfach nur unfair! Und ich schreibe bewusst LUST, da es nicht um hunger oder satt geht, wir brauchen hier kein Fleisch um satt zu sein. Und erst Recht nicht täglich und am besten noch zu jeder Mahrlzeit!!

    Ich denke kaum jeamand, der sich die Auswirkungen von Fleischkonsum bewusst macht und sich mit dem Thema auseinandersetzt und diese Gedanken auch zulässt und nicht wenn es Gefahr läuft unbequem zu werden aufhört darüber nachzudenken, kaum jemand der sich wirklich mit den Qualen der Tiere, den globalen Zusammenhängen, dem Genfutter, den Medikamenten etc. auseinandersetzt, kaum jemand wird weiterhin das gleiche Verhältnis zum Fleisch haben wie vorher. Entweder er isst seltener Fleisch und achtet auf Qualität, er wird Vegetarier oder er wird Veganer. Ich denke vielen Menschen ist es einfach nur nicht wirklich bewusst was Massentierhaltung bedeutet, weil es sie nicht interessiert, weil sie Angst vor der Wahrheit haben, weil sie zu sehr durch Medien und Werbung beeinflusst sind und weil sie nicht genügend Vorbilder in ihrem Umfeld haben, die ihnen zeigen wie wunderschön und lecker es sich selbst ohne leben lässt….

    Wenig Tier essen find ich gut, noch weniger besser und kaum bis gar nicht find ich spitzenklasse :-)

  27. Gut ich bin Vegan, aber wie kann ich einen Fleischesser überzeugen? Die 10 Argumente entlockt denen nur ein müdes Lächeln auch Videos von Schlachthöfen Hühnerfarmen lässt die kalt.

  28. @Ramona -ganz einfach…………garnicht ;-)
    Das ist wie bei Rauchern-theoretisch hat man ja genügend Argumente, warum Rauchen eigentlich mehr schadet als nutzt……. Ich denke Mara hat es ganz gut getroffen- für die Menschen ist es deutlich einfacher sich keine weiteren Gedanken zu machen und den einfachsten und bequemsten Weg zu wählen- so weiter machen wie bisher.
    Mir kommt vor am ehesten regt man die Menschen zum Nachdenken an, wenn man es einfach vorlebt. Bei der Arbeit frühstücken wir regelmäßig zusammen und da habe ich oft gehört: “Also auf Milch und Käse könnte ich ja nicht verzichten” Obwohl sie es noch nie probiert haben… “Ja man muss ja auch nicht jeden Tag Fleisch essen…” Worauf ich dann bemerkte ” Wurst ist aber auch Fleisch…” (weil ich sie eigentlich jeden Tag Wurst essen sehe..)-was ich damit sagen will-die Leute machen sich eigentlich keine Gedanken was sie essen. Eben das was schmeckt, was es in jedem Supermarkt gibt und was alle anderen auch essen….
    Aber trotzdem finde ich, es gibt auch immer mehr Leute die nachfragen, es gibt fast in jedem Restaurant zumindest ein vegetarisches Gericht und in letzter Zeit fällt mir auch immer mehr Lebensmittel auf, die als vegan gekennzeichnet sind—es bewegt sich was :-)))

  29. @Sandra: Das sehe ich auch so, man kann den Menschen Alternativen vorleben und einige werden dadurch tatsächlich neugierig. Mittlerweile ist selbst der Kühlschrank meiner Eltern voller pflanzlicher Aufstriche, hätt ich nie gedacht. ;) Und da ich sehr gern koche und backe sind Verwandte und Bekannte auch an den Rezepten interessiert, die ich natürlich immer gerne weitergebe. Viele sind ja schon überrascht wie einfach man ohne Eier backen kann. Und das ist, möchte ich noch mal betonen, teilweise sogar günstiger als tierische Produkte zu verarbeiten. Denn ein Ei in unserem Bioladen kostet 50 Cent, da ist jede Alternative, die ich kenne günstiger (z.B. die Pektine aus Apfelmus oder Banane zum Binden zu nutzen).

  30. naja vegan ist ok, wenn man das echt durchhält und die richtige einstellung hat.
    ich bin lacto-vegetarierein und habe auch mal vegan gelebt. damit hatte ich aber mangelerscheinungen und so und das ist jetzt alles wieder weg…

  31. Hallo “Anonymous”, welche Mangelerscheinungen hattest du denn von veganer Ernährung?

  32. also ich bin seit 2 jahren Vegetarierin
    und lebe heute sogar 5-7 monate vegan
    ich finde das gut das menschen vegan werden sollten …..
    anstadt das zu unterstützen die tiere zuquälen zu folttern …..

  33. Ja so Sachen hört man ja öfter. Weisst du ich denke das Ding is, wenn man sich ernährt – egal ob vegan, vegetarisch oder mit fleisch – sollte man immer darauf achten, dass man sich ausgewogen und vor allem gesund ernährt. Man sollte sich informieren was für Lebensmittel essentiell sind, was der Körper braucht um gesund zu bleiben etc. Das Problem ist nur dass das die meisten Menschen überhaupt nicht interessiert, sie achten nichtmal darauf was sie essen, hauptsache es geht schnell und schmeckt gut. Mangelerscheinungen kannst du sowohl als Omnivor als auch als Vegetarier/Veganer haben, nur wenn man sich tierlos ernährt und man dann irgendwelche Mangelerscheinungen bekommt, ja DANN legt alles an der vegetarischen/venanen Ernährungsweise weil die ja sooo ungesund ist. Natürlich sollte man als Veganer besonders darauf achten, dass man genug Eisen, Vit B12 und Eiweiß etc zu sich nimmt, aber ich könnte mit Dir wetten, dass jeder ernsthafte Veganer mehr auf seine gesunde und ausgewogene Ernährung achtet als jeder 2. Mensch, der ein Allesesser ist! Somit finde ich es sehr schade dass Veganismus aufgrund solcher Aussagen fälschlicherweise als nicht ausreichend und zu einseitig abgestempelt wird :(…

  34. Ich bin 32 und ernähre mich seit 18 Jahren vegetarisch. Ich stehe sozusagen kurz davor, Veganerin zu werden. Schritt für Schritt probiere ich jetzt vegane Rezepte, um zu sehen, ob ich das aushalten kann. Ich bin nämlich leider ein totaler Fan von Milchprodukten und Eiern. Deswegen tu ich mich so schwer damit, obwohl ich’s doch eigentlich will.

    Man wird wohl niemanden überzeugen können, vegan zu leben, da man doch von den meisten ja schon regelrecht verurteilt wird dafür. Siehe einige Kommentare oben. Allein vegetarisch zu leben ist für die meisten schon unvorstellbar. Solch eine Entscheidung muss in einem selbst reifen. Das ist wie mit dem Rauchen aufzuhören (was ich übrigens vor einigen Monaten geschafft habe, da sollte doch vegan leben auch drin sein ;-) ).

    Interessant ist übrigens auch, wie sehr einige das ganze verurteilen. Kann ich gar nicht nachvollziehen. Soll doch jeder machen, wie er lustig ist und was er für sich selbst moralisch vertreten kann. Auf eine ausgewogene Ernährung muss auch jeder selbst achten. Als Vegetarier habe ich jedenfalls bisher null Mangelerscheinungen.
    Hier gibt es übrigens einen schönen Artikel zum Thema (darf ich den verlinken?):
    http://vebu.de/tiere-a-ethik/satire/1112-satiere-mein-leben-in-der-schublade?fb_action_ids=4071256552504&fb_action_types=og.recommends&fb_source=aggregation&fb_aggregation_id=246965925417366
    Und was mich noch wundert ist, warum solch ignorante Leute überhaupt hier gelandet sind?? Ich renne auch nicht durch die Welt und versuche den ganzen Tag die “Allesfresser” davon zu überzeugen, dem Fleisch zu entsagen, noch schnauze ich sie an, für wie bekloppt ich diese Lebensweise halte… Das bringt mich zu diesem Artikel, auch vom VEBU:
    http://vebu.de/tiere-a-ethik/soziologie-und-psychologie/946-vegetarier-eine-spezies-fuer-sich?fb_action_ids=4071183910688&fb_action_types=og.recommends&fb_source=aggregation&fb_aggregation_id=246965925417366
    (falls das Verlinken nicht erlaubt ist, bitte einfach den Absatz löschen)

    Übrigens lege ich mir bereits Argumente für meine Familie parat, die mich dann mit Sicherheit für verrückt erklären wird. Obwohl sie das ganze mit dem Vegetarier-sein ja schon einmal durchgemacht hat – mit mir und darauf hin auch mit meiner Schwester. Es gibt übrigens eine Geflügelzucht in der Familie. So viel dazu.

    Leben und leben lassen sag ich nur.

  35. Jedem das seine!!!
    Ich verstehe nicht recht warum hier “Fleischesser” sich hier zu Wort melden nur um zu schreiben ” alles Schwachsin”? sollte nicht jeder für sich selber sehen was er isst und jedem anderen dies auch überlassen und repektieren… immer diese Diskusionen, ich verstehe die nicht so ganz. Warum so viel Wut bei einigen?
    Ich finde keiner sollte sich rechtfertigen müssen was er isst und was nicht !!!

    …mh vlt liegt das daran, dass auch Veganer das nicht recht können.

  36. HALLO ich finde es vorbildlich und ich wünsche Mir,das Menschen sich mehr Gedanken machen was sie essen und was nicht! Ich habe viele Berichte gelesen wie es in einem Schlachthaus LEIDER zugeht!!! Ich selber esse wenig Fleisch und denke bewusst drüber nach es ganz abzulegen…WEGEN DEN MIßSTÄNDEN u der schlechter haltung der TIERE ! Leute die hier kein verständnis haben für Veganer …..die solten sich mal Bildlich damit auseinander setzten wie grauenhaft es in Schlachthäusern zu geht!!!!! Hätte ein Schlachthaus Glaswände….würde sicherlich so gut wie KEINER mehr Fleisch essen! Es tut mir Leid und es macht mich sehr ..sehr nachdenklich was und wie mit Tieren umgegangen wird….in unserer ach so tollen Gesellschaft……

  37. Was ich als (Bio-)Fleisch-, Milch- und Ei-Esserin wirklich anstrengend finde an den Veganern: dass kaum jemand von ihnen einfach stillschweigend isst, was er isst. Wann immer ich irgendwo einen Veganer treffe (Party, Essen, sonstwo), trägt er sein Veganer-Sein vor sich her, anstelle einfach stilschweigend seinen Salat zu ordern oder sich am Buffet ein veganes Tellerchen zusammen zu stellen. Ich selber esse nur Biofleisch, würde aber, wenn ich mit anderen zusammen esse oder i-wo eingeladen bin, kein Fähnchen dafür schwenken oder mich damit hervortun. Ich muss das nicht ständig thematisieren. Lebt doch einfach vegan, Ihr Verganer! Zieht Euer Ding durch (so, wie es auch jeder Atheist, Gläubige, Fleischfresser, Sportler und ich-weiß-nicht-wer es tut, der nach einer speziellen Weltanschauung lebt) … aber macht Eure Sache nicht ständig zum Thema. Esst, was Ihr esst. Glaubt, was Ihr glaubt. Und seid stolz drauf. Aber tragt Euer veganes Tellerchen nicht so missionarisch vor Euch her. Bitte! Und Danke!

  38. Hallo!
    Ich habe mich jetzt schon ein paar Tage wirklich intensiv mit dem Thema “vegan essen” beschaeftigt und direkt angefangen, hauptsaechlich nur noch Gemuese zu essen.
    Ich weiss, man muss auf der einen Seite sagen, wenn vegan, dann komplett, aber jetzt am Anfang kann ich noch nicht genau sagen, wie ich ohne Eier nen Kuchen backen soll oder was ich als Schokiaufstrich morgens aufs Brot schmieren soll. Auf der anderen Seite ist es total schwer, da das Passende fuer mich zu finden, das kommt dann mit der Zeit.
    Leider fehlt mir beim Kochen oder besser gesagt beim Zubereiten der Einfallsreichtum. Habt ihr vielleicht eure Standartgerichte, die nicht viel kosten und nicht so zeitaufwendig sind? Ich will mich gerne vegan ernaehren, aber weiss noch nicht konkret, wie ich das umsetzen soll. Vielleicht schreckt viele die Alltagsumstellung ab. Was macht ihr an Weihnachten? Was soll man im Restaurant bestellen? Sind Bio- und Sojaprodukte sehr teuer oder haelt sich das im Rahmen?
    Zur Mangelernaehrung: Da habe ich eigentlich weniger Angst. Die Informationen und mein Menschenverstand sagen mir, dass man bei einer ausgewogenen Ernaehrung gar keine Mangelerscheinungen bekommen kann (bezogen auf Eisen, Calcium und Vitamin B12).
    Dazu ist mir ausserdem aufgefallen, dass es sogar im Supermarkt eine ganze Produktpalette gibt, mit der man sich vegan ernaehren kann und die auch schon geschnackelt haben, dass Vitamin B12 nicht, bzw. in geringen Mengen (oder so) in pflanzlichen Nahrungsmitteln vorkommt.
    Wie seid ihr denn mit der Umstellung klargekommen? Schmeckt Sojamilch im Musli besser? Habe auch gelesen, dass man Mandelmilch selbst machen kann. Ist das schwer und ist die Milch lecker?
    Ausserdem stehe ich total auf Suesses: Verzichtet ihr auf den Kuchen, wenn Oma sonntags backt? Als Zuckerersatz kann man ja Stevia oder Ahornsirup benutzen, aber wo kriege ich das her?
    Ich fuehle mich im Moment wie ein “Neuling” und brauche da auf jeden Fall noch Hilfe.
    Wie hat euer Koerper in der ersten Zeit auf den “Fleischentzug” reagiert oder nicht reagiert?

    Freue mich schon auf hilfreiche Antworten und Tipps.
    Liebe Gruesse! :)

    P.s.: Alle, die oben diese hirnlosen Kommentare verfasst haben, fehlt es teilweise auch an Allgemeinbildung. Sorry, wenn das hart rueberkommt, aber wer behauptet, dass unsere Wirtschaft an weniger Fleischkonsum zusammenbricht, der hat sich noch nicht wirklich mit den Produktionssektoren einer Wirtschaft auseinandergesetzt.

  39. Hallo Ihr humanoiden Lebensformen,

    ich denke man sollte der Evolution Zeit geben. Es wird sich schon herauskristallisieren welche chemischen Verbindungen am besten für unsere physiologische Entwicklung geignet sind. Desweiteren solle man niemanden mit seiner “Ernährungswunschform” “indoktrinieren”. Was letztendlich “gesund” und “richtig” ist könnte doch im besten Fall eine 1000jährige Feldstudie ergeben , in der 2 Gruppen auf “ernährungsspezifische Zivilisationkrankheiten” in Bezug auf ihre tierische Eiweißlosigkeit/Eiweißsubstitition unabhängig beobachtet werden müssen.
    Weiterhin ist mir aus der Menschheitsgeschichte keine Zivilistaion bekannt, die sich auschliesslich von Fleisch oder pflanzlicher Nahrung ernährt hat ( hat sicher auch was mit dem Angebot der Umweltbedingungen zu tun). Eventuell beziehen wir unsere essentiellen Nährstoffe demnächst aus kurzwelliger, hochenergetischer Strahlung.

    Post Scriptum: Wer hat eigentlich die Moral erfunden?

  40. An Veganer und Vegetarier:

    Ich habe lange überlegt, ob ich meinen Kommentar überhaupt abgeben soll. Doch in meinem Kopf schwirren zwei Gedanken, die ich unbedingt (mal) und schon lange loswerden möchte:
    . Man kann sich ja den Umstand machen, sich vegan oder vegetarisch zu ernähren. Ich möchte gar nicht bezweifeln, dass es genügend Möglichkeiten gibt, ohne direkt an Mangelerscheinungen zu leiden. Doch warum, warum müssen es dann Gerichte sein, die Fleisch ähnlich sind bzw. so klingen? Wenn ich so ‘was wie Weizen- oder Tofuwürstchen lese… Kann man nicht einfach Tofuwürfel essen wie sie sind und eigene Gerichte kreieren? Muss das mit irgendwas geräuchert werden, dass es wie Wurst oder ein Steak schmeckt? Dass das sowieso unerreicht bleibt, lasse ich außer Acht. Es soll also kein Fleisch sein, darf aber gerne so schmecken und ggf. so aussehen. Ich finde das schlichtweg inkonsequent.

    . Über den wirtschaftlichen Faktor haben sich hier ja schon einige ausgelassen. Dazu möchte ich anmerken, dass die Tiere – bzw. ihr Fleisch, das man im deutschen Supermarkt vorfindet – so gehalten werden musste, um einen Preis und eine Menge zu ermöglichen, den der Deutsche bereit ist zu bezahlen bzw. die er essen möchte. Ich bin kein Tierfanatiker, aber in Masse gehaltene, mit Antibiotikum und Hormonen am Leben gehaltene Tiere möchte ich auch nicht essen; dabei geht es mir aber um mich, nicht um die Tiere. Daher habe ich bzgl. Huhn und Schwein auch meinen Konsum verringert, quasi eingestellt. Ein Rind darf gerne aus den Alpen oder dem Allgäu kommen, oder eben Argentinien; würde ich solch angenehme Lebensumstände für erstgenannte Tiere wissen, gilt das für sie natürlich auch. Dafür bin ich aber auch bereit zu bezahlen bzw. dort hinzufahren. Dort, wo es das “gute” Fleisch vor Ort gibt. Naja, und dass DAS Schwein, welches wir essen, überhaupt nur existiert, d.h. gezüchtet wurde, um es zu verzehren, wissen sicherlich alle… (Exkursfrage: Was sagen Veganer und Vegetarier eigentlich zu Wild? Ein Reh, ein Wildschwein, ein Truthahn – lauter Tiere, die glücklich in ihrer Umgebung lebten, bis es Zeit war, sie zu erlegen. Das ist strengstens mit Jagdzeiten geregelt und dient einem ausgeglichenem Ökosystem. Was ist da zu beanstanden?)

    Im Übrigen gelten meine Anmerkungen auch für Gemüse und Obst, etc. Ich will nicht wissen, was bspw. Tomaten im Gewächshaus an Düngemitteln widerfahren ist; also esse ich sie nicht. Der von einer Handelskette in Eigenmarke hergestellte Käse, der irgendwo im Namen ‘Camembert’ enthält, ist genauso überflüssig. Aber wie gesagt: Die im Garten gewachsene Tomate wie der von einer französischen Käserei hergestellte Camembert hat ihren/seinen Preis.

    Auf die ganze Mangelernährungs-, Evolutions- und Moraldiskussion möchte ich mich nicht einlassen: Die Dosis macht das Mittel zum Gift – wie schon Paracelsus wusste. D.h. gelegentlich Fisch und ab und zu Fleisch schadet weder den Tieren noch mir/uns – im Gegenteil. Ohne mich jetzt zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen, diese ganzen Extreme, wie vegan, vegetarisch, bio, usw. – das is doch alles Quatsch. Wenn man sich mehr auf regionale und saisonale Produkte konzentrieren würde, wären solche ‘ich streiche jetzt x und y von meinem Speiseplan’-Maßnahmen gar nicht notwendig. Ich esse lieber wenig, aber dafür alles, ohne Abstriche und in guter Qualität…

    Beste Grüße
    Filinchen

  41. Hallihallo,

    wow eine interessante Diskussion, zu der ich auch gern meinen Senf dazugeben mag.
    Ich bin seit einigen Monaten Vegetarierin und habe mich sehr viel mit dem Thema Essen beschäftigt. Der Grund war ganz einfach: Ich wollte einfach wissen, was ich da esse! Nicht nur rein oberflächlich (Gemüse, Fleisch, Getreide etc.), sondern viel mehr, was durch die Nahrungsmittelproduktion noch so dazu kommt. Und das ist ja bekanntermaßen so einiges! Insbesondere nachdem ich dann auch noch “Tiere essen” von Jonathan Safran Foer gelesen habe, ist mir gänzlich die Lust auf Fleisch und Fisch vergangen. Und ich muss sagen, dass es mir super damit geht!
    Weitergehend beschäftige ich mich auch mit dem Thema Vegan leben. Ich bin (noch) kein kompletter Veganer, aber ich bewege mich immer weiter dazu hin. Zum Beispiel ersetze ich die normale Milch durch Mandelmilch (viel leckerer!) oder ich ersetze normalen Käse durch vegane Brotaufstriche.
    Wichtig sind in meinen Augen die kleinen Schritte! Jeder kann einen kleinen Beitrag tun, sich ein kleines Stück bewegen, sich mal einen Tag oder eine Woche als Vegetarier/ Veganer ausprobieren….allein das reicht schon aus, um unserer Gesellschaft einen Ruck zu geben! Auf meinem Weg zum Vegetarismus habe ich schon so einige Menschen kennengelernt, die genau diese Gedanken haben und eben genau so beginnen! Das ist in meinen Augen sooo… viel wert!

    Also danke an die Autorin für diese tolle Auflistung! :-) Ich würde mich freuen, wenn du meinen Blog auch einmal besuchst und ihn, wenn er dir gefällt, in deine Blogroll aufnimmst. Ich werde deinen Blog gern aufnehmen.

    Liebe Grüße Kristin

  42. Danke Kristin,

    schöne Seite und guter Ansatz, den du da verfolgst. Mal auf die Bremse zu treten und bewusster zu leben ist so wichtig…
    Ich habe dich in meine Blogroll aufgenommen

    LG
    Nicole

  43. Hallo ihr Lieben!
    Ich hab mir die Diskussion nicht ganz durchgelesen da mir schon nach den ersten Beiträgen von manchen Usern der Nacken weh tat vom Kopfschütteln.

    Kennt ihr Platon? Mit Sicherheit .. Er und sein Lehrer Sokrates waren die führenden Philosophen in der Antike .. bis, ja, bis Sokrates, aufgrund seiner außergewöhnlichen und fremden Lehrart hingerichtet wurde. Was fremd ist wird ja gern vernichtet.

    Sagt euch das Höhlengleichis was? Immer wenn ich anfange Diskussionen von Omnis und Veggis ( Veganer & Vegetarier zusammen gefasst, für mich ist das fast 1 und das selbe Lager) muss ich daran denken. Warum fühlen die Omnis sich immer so angegriffen? ( An dieser Stelle dürft ihr mir auch gerne antworten!) Eure Ausdrucksweise ist aggressiv .. Ihr seid empört .. verärgert. Und ich frage WARUM?
    Meldet sich da etwa euer Gewissen zu Wort?

    Schon Sokrates wusste, das der Mensch quasi alles weiß, nur, dass er sich manchmal nicht daran erinnert. Vielleicht geht es vielen Omnis deshalb auch so .. sie erinnern sich, das man seine nächsten Verwandten ( Jaha, ihr seid nämlich auch Tiere, ihr Trockennasenaffen ihr!)

    Ein kurzer Exkurs zum Höhlengleichnis: Viele Gefangene lebten in einer Höhle. Sie hielten dies für die Realität. Das war ihre Welt. Einer der Gefangenen entkam jedoch eines Tages und verließ die Höhle. Auf seinem Weg nach draußen wurde er von der Sonne geblendet und seine Augen, die nicht an die Helligkeit gewöhnt waren, taten ihm weh. Doch als er draußen ankam und sich seine Augen langsam an das viele Licht gewöhnt hatten, begriff er, dass es außerhalb seiner “Welt” in der Höhle noch mehr gibt. Eine andere Wahrheit. Er wollte sich damit aber nicht abfinden, alleine die Wahrheit entdeckt zu haben, also beschloss er zurück in die Höhle zu gehen und den anderen Gefangenen von seiner Entdeckung zu erzählen, denn er hatte ja eine soziale Verantwortung gegenüber seiner Gruppe. Als er also wieder in der Höhle ankam, verurteilten die anderen ihn, nannten ihn einen Lügner, einen Ketzer und richteten ihn schließlich hin.

    Ich muss gestehen, so wie der Gefangene geht es mir auch oft. Und MICH macht es echt sauer und auch traurig, das die meisten Omnis es als ein Angriff auf ihre (bisherige) Lebensweise sehen, und nicht als eine Chance; Hilfeangebot, sich mal die andere Seite anzugucken.

    Ich hoffe ich habe euch mit diesem Auszug der Erkenntnistheorien ( witzig, diesen Begriff im Zusammenhang mit Veganismus zu nennen, aber das anderes ist es ja schließlich nicht!) einen Grund gegeben, an eurer Sache dran zu bleiben.
    Für die Tiere. Für die Welt. Und vorallem für die, die unsere Hilfe wollen und auch brauchen.

    Euch einen schönen Tag,
    Eure Cat

    PS: Super Blog! Dickes Kompliment an die Autorin, deine Rezepte sind wirklich mhmmmmm.. lisch!

  44. Hallo zusammen,
    eigentlich bin ich nur über die Seite gestolpert, weil ich ein paar Rezepte und Anleitungen gesucht habe :)
    Dann habe ich die “10 Gründe…” gefunden und angefangen zu lesen.
    Bei manchen Kommentaren muss man sich ja wirklich “Fremdschämen”
    Betrifft -LOL- und Konsorten…
    Dadurch, dass ich seit ein paar Wochen mit dem Gedanken schwanger gehe “es mal Vegan” zu versuchen ist mir mein letztes Hähnchen gestern Abend im Hals stecken geblieben.
    Bei jedem Biss sah ich das Tier in seinem Käfig. Das Hähnchen hat mein Hund bekommen und ich ass einen Apfel – schmeckte besser… Der Hund und ich waren glücklich, das Hähnchen nicht ;-)
    Seit einer Woche bereite ich mich mit meiner Frau auf den Tag “X” (heute) vor.
    Attila Hildmanns 30 Tage Challenge “Fit for Vegan” beginnt für uns beide heute.
    Leute, das ist ziemlich aufregend. Alle Schränke duchsuchen und feststellen wieviel Zeug man gehortet hat. Das meiste haben wir weggeworfen, allein schon um nicht in Versuchung geführt zu werden ;-)
    Ich weiss nicht was in einem Monat ist, ob wir dabei bleiben oder nicht.
    50 Jahre Fleischkonsum und Abhängigkeit von Wurst, Milch Käse etc. hinterlassen bestimmt Spuren. Ich glaube mein geliebter Käse wird mir am meisten fehlen, aber mal abwarten.
    Jedenfalls bin ich der Meinung, das man erstmal etwas ausprobieren muss um wirklich mitreden zu können. Meine persönliche Meinung zu Veggies war bislang ” die spinnen, aber sie tun ja keinem weh” :-) Deshalb verstehe ich auch nicht warum sich die Menschen angegriffen fühlen, nur wenn sich ihnen ein Vegetarier oder gar ein Veganer nähert.
    Das mag vielleicht daran liegen, das es auch viele extreme Veganer gibt, die mit unsachlichen Argumenten überzeugen wollen. Beispiel “Bienenkotze” für Honig. Das zeugt nur von mangelnder Sachkenntnis über die Anatomie der Honigbiene. Abgesehen davon würden Bienen ohne den Menschen (Imker) nicht überleben. Sie können es nicht mehr. Und ohne Bienen wären nach kurzer Zeit die Menschen auch ausgestorben. Veganer, Vegetarier und Fleischesser, in dieser Reihenfolge würde es uns hinwegraffen ohne das Milliardenheer der summenden Bestäuber.
    Wie dem auch sei, ein interessanter Blog auf den ich hier gestossen bin und ich denke er wird mich in den nächsten vier Wochen davon abhalten vor lauter Gier nach Fleisch meine geliebte Hündin zu schlachten :-) oder im SB ein Steak zu kaufen ;-)
    LG Harry

  45. Hallo Harry.
    Ich finde ihre Entscheidung gut es mal mit einer veganen Ernährung zu versuchen. Es wird bestimmt eine neue Erfahrung werden. Ich lebe selbst seid 5 Montaten vegan und erfreue mich daran. Ich wünsche ihnen auf ihren Weg viel Erfolg und alles Gute.
    Gruss Stefan.

  46. Warum sich “Fleischesser” lustig machen oder Vegetarier teils sogar anfeinden ist schon untersucht worden. Viele fühlen sich von den Vegetariern als schlechteren Menschen verurteilt und verteidigen sich dann eben, selbst wenn das Gegenüber überhaupt nicht “extrem” ist und rumdiskutieren will. Oft reicht die bloße Tatsache, dass man sich auf den Grill marinierten Tofu oder Gemüse wirft. (Weiteres zum Thema: http://www.sueddeutsche.de/wissen/psychologie-und-ernaehrung-warum-fleischesser-vegetarier-anfeinden-1.1274443)

    @Harry: Toll, dass ihr es ausprobieren möchtet. Auch meine Schwester hat sich mit 40+ noch dazu entschieden vegetarisch und größtenteils vegan zu leben. Selbst wenn ihr also nicht alles “aufgeben” wollt oder könnt, so ist es doch ein großer Schritt in eine in meinen Augen bessere Welt. (Bei Interesse an weiteren Rezepteblogs empfehle ich den Blogroll rechts unten auf Veganblog.de.) Bienen kann man übrigens auch halten und pflegen, ohne ihnen den Honig zu nehmen. :)

  47. Schade eigentlich, dass man hier keinen Kontakt mit den Kommentierenden aufnehmen kann… denn die These, die Menschheit würde aussterben ohne Bienen interessiert mich!

    Und das Höhlengleichnis find ich grandios in diesem Zusammenhang!!

  48. @mimmy: Das mit den Bienen ist nix Neues und nicht verwunderlich, siehe z.B. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/uno-bericht-bienensterben-wird-zum-globalen-problem-a-750139.html

    Zitat: “Von den wichtigsten 100 Nutzpflanzen der Welt würden nämlich mehr als 70 durch Bienen bestäubt. Die Arten seien für etwa 90 Prozent der gesamten Nahrungsproduktion der Welt verantwortlich. Die Menschheit habe die Illusion verbreitet, im 21. Jahrhundert durch technischen Fortschritt unabhängig von der Natur zu sein. Die Bienen zeigten jedoch, wie wir “mehr, und nicht weniger” von den Dienstleistungen der Natur abhängig seien, sagte Steiner. Klar ist: Ohne Bienen könnten massive Engpässe bei der Nahrungsmittelproduktion drohen.”

    Das Bienensterben wird aber sicher nicht durch vegane Ernährung ausgelöst…

  49. Ja es währe schön wenn Veganer mehr Kontakt miteinander hätten. Es ist ja arch eine gemeinsame Sache die man teilt. Vielleicht gibt es ja irgend wo ein Verein.
    Gruss Stefan.

  50. hey, ja gut, ist klar dass die Bienen hauptsächlich für die Bestäubung verantwortlich sind. In diese Richtung habe ich nicht gedacht, aber wenn man es so sieht stimmt das wohl…

    @stefan: es gibt das ein oder andere forum, nur finde ich die nicht sonderlich schön, sind eher für informationsaustausch da. finde ich. zumindest bei denen, die ich gesehen hab =)

  51. als erstes: mir schmecken meine Galloways.
    Als Betreiber eines land.- und Forstbetriebes in Norwegen bin ich quasi per Definition ein Mørder ? Kurz zu meinem Betrieb, 5 Galloways,die ganzjaehrig trotz des rauhen Klimas in Offenstallhaltung leben. Konkret haben sie jederzeit die Møglichkeit, auch im Winter auf die Weide zu gehen. Ich gebrauche keinerlei Kunstduenger, die Tiere werden nur als lebige Rasenmaeher gebraucht, da sich ansonsten der ” Busch ” derartig schnell ausbreitet sodass ich statt der Viehhaltung jedes Jahr mit der Motorsense schneiden muesste.
    Es wird nur das verfuettert was das eigene Land hergibt.
    Die Schlachtung erfolgt auf dem eigenen Hof .
    Ich lebe in einem sehr liberalen Land, ich verabscheue jedwede Art von Extremissmus.
    Somit kann, mehr noch will ich viele der hier ueberreagierenden nicht verstehen.
    Hey, uebt euch mal in Toleranz, selbt nach dem Breivikmassaker bekam der Taeter einen fairen Prozess. Und pro oder kontra Fleisch das sollte jedem selbst ueberlassen werden.
    Man ist fast ueberall Auslaender, und als ein solcher wurden meine Familie und ich hier herzlich aufgenommen.
    Med vennlig Hilsen fra Norge
    der Waldbauer

  52. Hallo Norge,

    ich persönlich toleriere diese Lebensweise und sicher gibt es genügend Veganer, die das auch tun. Nur scheinst du selbst auch nicht zu tolerieren, dass es trotzdem Menschen gibt, die keine tierischen Produkte essen möchten. Man kann sich ja einfach mal ausrechnen, wie viele Menschen man wohl mit tierischen Produkten versorgen könnte, wenn Tierhaltung nur noch in diesem Maße existieren würde, wie es bei dir der Fall ist. Vermutlich nur einen winzigen Bruchteil aller Menschen auf der Erde.

    Grüße, Anne

  53. Hei,
    aus Annes Antwort:” Nur scheinst du selbst auch nicht zu tolerieren, dass es trotzdem Menschen gibt, die keine tierischen Produkte essen möchten” ???!

    wie kann ich meine Meinung ,
    ” Und pro oder kontra Fleisch das sollte jedem selbst ueberlassen werden”
    verstaendlicher schreiben als in meinem obigen Text?
    und zu dem Thema :
    Zitat” wie viele Menschen man wohl mit tierischen Produkten versorgen könnte, wenn Tierhaltung nur noch in diesem Maße existieren würde”
    meine Antwort: Ganz einfach:
    Achtung Ironie!!
    – Willkommen im Club der Reichen und Schønen,- Ironie Ende.-
    nur die werden sich Fleisch leisten kønnen, womit die sozialøkonomische Ungerechtigkeit wieder ein Stueck vorankommt.
    Um es nocheinmal zu verdeutlichen, ich hab nichts gegen Vegetarier,Veganer etc.
    und doch scheint es mir etwas eine Modeerscheinung zu sein. Es ist etwa so wie mit dem Energiesparen, wenn man auf alle Sparmassnahmen setzt, beliefert man letztlich Gazprom
    oder andere Multis. Um hier gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen, ich heize mit Holz, Strom erzeugen wir mit eigenem Wasserkleinkraftwerk. ( schmunzel )
    Hilsen
    der Waldbauer

  54. Fair gegenüber Tiere ist der Fleischkonsum nicht.

    Ist es fair gegenüber ländlichen Bauern der BRD wenn die Nachfrage für Fleisch auf null sinken würde (was sowieso nie passieren würde)?

  55. Jaja, immer dieses “Argument”… dir ist schon klar, dass kleine Betriebe vor allem durch die großen Konzerne zerstört werden, weil sie dem Preisdruck gar nicht standhalten können? Vor allem durch hohen Fleischkonsum, für den wenig gezahlt werden soll, gehen kleine Bauern kaputt.

    Wenn die Nachfrage nach Fleisch stark zurückginge, würde dies sowieso nicht abrupt geschehen. Es haben schon viele Leute geschafft sich umzuorientieren und statt tierischen pflanzliche Produkte herzustellen, hier ein Beispiel: http://www.nwzonline.de/videos/tofuhersteller-im-land-der-kuehe_a_1,0,1849070336.html

    Schließlich müssen die Leute ja auch was anderes essen. ;)

  56. Servus,

    ich möchte niemanden rein reden, oder sagen “du böser veganer/vegetarier, wie kannst du nur so leben?” Was mich WIRKLICH interessiert, wie gestaltet sich ein Tagesablauf, eines Veganers? Wo kauft er ein? Auf was achtet er? Wie sehen die Fortbewegungsmittel aus? Und bitte keine Antworten von irgendeinem “Pseudo” Veganer, der sagt “mimimi die armen Tiere! Ich esse kein Fleisch!” aber dann mit seinem Auto durch die Gegend fährt um gebleichtes Papier für seinen Drucker zu kaufen. Mich interessiert hier der Alltag, die Lebensweise. Ich möchte nicht groß über Ernährung sprechen, denn das ist doch nur ein KLEINER Teil der Lebensweise, die sich ein Veganer, verpflichtet fühlt.

    mfg.

    DoR

  57. Hallo DoR,

    es gibt ja nicht DEN Veganer und DEN Lebensstil. Viele VeganerInnen achten auch auf Kosmetik und Kleidung, wieder andere gehen noch einen Schritt weiter und verzichten auf die Dinge, die du angesprochen hast. Und du hast natürlich Recht: Grundsätzlich ist es sehr interessant, hier mal Lebensentwürfe zu lesen. Also nur zu (:

    ABER und das möchte ich hier auch ganz klar stellen: Mir geht es beim Veganismus nicht um Perfektion und ich überlasse jedem/jeder selbst, wie weit er gehen möchte. Darum bin ich bei deinem Ansatz zwiegespalten, denn er impliziert, dass man nur dann ein “guter Veganer” ist, wenn man kein gebleichtes Papier kauft etc.

    Und an alle anderen, die hier so fleißig mitdiskutieren: Ein groooßes Dankeschön an euch! Ich lese alle Kommentare, finde nur oft nicht die Zeit zu antworten.

    Euch allen ein schönes Wochenende!
    Nicole

  58. Hallo DoR,

    wie Nicole schon sagte, gibt es nicht DEN Veganer. Jeder Veganer ist verschieden. Und jeder Veganer achtet auf andere Dinge.

    Einerseits finde ich es prinzipiell wichtig auch auf andere Aspekte acht zu geben, andererseits fühle ich mich ein wenig provoziert von Menschen, die das Haar in meiner Suppe suchen, um mir zu beweisen: du bist ja gar nicht perfekt. Nein, natürlich nicht! Darum geht es nämlich auch gar nicht. Kein Veganer behauptet das von sich, einige Nichtveganer fühlen sich aber schnell dadurch angegriffen, dass jemand vegan lebt und suchen das Verbesserungspotential nicht bei sich selbst, sondern beim Gegenüber. Schade!

    Ich selbst muss etwas auf’s Geld schauen, finde deshalb aber vegan immer noch günstiger, als Käse, Wurst & Co zu kaufen (oft wird ja behauptet vegan sei so teuer), da ich mir bspw. sehr vieles an Aufstrichen usw. selbst mache. Ich gehe aber bspw. auch im Discounter einkaufen und kann mir nicht immer Bio-Gemüse etc. kaufen. Aber seit ich vegan lebe achte ich deutlich bewusster auf andere Dinge, kaufe öfter regional und saisonal auf dem Wochenmarkt, achte auf recyceltes Papier, ökologische Putzmittel (oft reichen ja einfache Dinge wie Essig oder Zitronensäure, wo andere mit den heftigesten Mitteln hantieren…), nutze Fairtrade-Bio-Baumwolltaschen statt Pastiktüten und meide Plastik generell bewusster (trinke mittlerweile Leitungswasser und habe eine Sigg-Trinkflasche angeschafft), ich kaufe nur noch Fairtrade-Schoki, -Bananen, -Kaffee, ….besitze kein Auto, wohne aber auch nicht auf dem Land, ich fahre Straßenbahn und Fahrrad. Ich versuche grundsätzlich Energie zu sparen und umweltfreundlicher zu leben… ich meide in letzter Zeit auch zunehmend Palmöl, weil die Monokulturen den Regenwald zerstören…. sicher ist das nicht alles, aber ein Einblick… und ich mache das alles nicht, um es jemandem zu beweisen, sondern weil’s mir wichtig ist. ;) Trotzdem mach ich bestimmt tausende “Fehler” und bin immer offen für Tipps.

  59. danke, anne! das ist toll geschrieben-
    mein partner und ich reduzieren seit einiger zeit den fleischkonsum, wenn, dann bio und versuchen auch sonst, einen halbwegs ökologischen lebensstil hinzubekommen.
    wir fahren alle wege in der stadt mit dem rad, das auto darf rasten ;-)
    wir vermeiden unnötig energie zu verschleudern (ledlampen, heizung mit temperaturfühler,…..)
    zur grundversorgung beliefert uns wöchentlich der biobauer, etc, etc.
    aber wie du sagst, es geht nicht ums “perfekt”, es geht ums “tun”- und auch ums gut leben und genießen! (ja, ich genieße fleischlose speisen, “gut leben” hat für mich nichts mit fleischkonsum zu tun).
    ich freu mich, dass ich auf diese seite gestoßen bin!

  60. Sorry, aber “vegan” zu leben ist einfach Schwachsinn.
    Was bringt dir das Leben noch wenn du noch nicht einmal leckeres Essen essen “darfst”?

    Und wir wissen alle, dass das bißchen was man als Veganer essen kann definitiv nicht lecker ist (im Vergleich zu normalem Essen). Lügt euch doch nichts vor.

    Abgesehen davon, dass einem wichtige Nährstoffe fehlen die z.B. nur in Fleisch vorkommen. Das wird jeder Ernähurungswissenschaftler bestätigen.
    Veganer sein ist sehr ungesund.

    Tiere töten und verspeisen sich auch gegenseitig. Also warum sollten wir das nicht genauso mit den Tieren machen?
    Damit wäre ja schon geklärt, dass “Veganer sein” Schwachsinn ist.

  61. Hallo Marcel,

    das ist großer Quatsch. Mein Blog beweist, dass man eine ganze Menge essen “darf” und es gibt hunderte anderer veganer Blogs, die das selbige tun. Vegan zu essen ist einfach lecker und gesund! Und zum Thema “Tiere töten sich gegenseitig”: Wann bist du das letzte Mal im Wald gewesen, um einen Hirsch zu reißen? Ich spreche nicht von erschießen und auch nicht von “im Supermarkt kaufen”. Denn ein Löwe geht wohl auch nicht in den Lidl nebenan und holt sich Antilopensteak, küchenfertig filetiert, oder? Und er hält auch nicht tausende von Antilopen auf engstem Raum, stopft sie mit Antibiotika voll und schlachtet sie dann.

    Ich wünsche dir, dass du deine Aussagen hier irgendwann noch einmal reflektieren kannst.
    LG
    Nicole

  62. Lieber Marcel,

    eigentlich versuche ich immer höflich zu bleiben, aber bei so viel Ignoranz fällt es mir wirklich schwer. Ich bezweifle, dass du schon mal ernsthaft versucht hast ein komplettes Gericht vegan zu kochen oder etwas Veganes zu backen, und ein veganes Restaurant hast du mit Sicherheit noch nie von innen gesehen.

    Fast jeder Mensch hat Vorurteile, aber bevor man sich lächerlich macht, sollte man lieber vorher prüfen, ob wirklich was dran ist.

    Wir kochen jedenfalls fast täglich und meine ganze WG isst fast immer vegan mit, obwohl sie “nur” Vegetarier und Mischköstler sind und allen schmeckt es super. Wir überbacken nicht mal mehr mit Käse, weil der Hefeschmelz so lecker ist. ;)

    Also BITTE, lass diese Vorurteile, dann wirst du in deinem Leben sicher noch die ein oder andere Überraschung erleben. Zum Beispiel wie fantastisch roh-veganer “Käsekuchen” schmecken kann.

    Und wenn du mir einen Nährstoff nennen kannst, der ausschließlich in Fleisch vorhanden ist und vom Körper dringend benötigt und nicht selbst hergestellt werden kann, schenke ich dir alles, was ich besitze.

  63. Nun muss ich mich zu dem absolut sinnfreien und inkompetentem Beitrag von Marcel auch mal äussern.
    Wie ich am 21.10. geschrieben habe machen meine Frau und ich seit diesem Tag die sogenannte “30 Tage Challenge” – Vegan for Fit von Attila Hildmann.
    Was soll ich sagen, wir sind nun in der 5. Woche und was als ” das probieren wir einfach mal” begonnen hat wird nun zur DAUERERNÄHRUNG werden.
    Das hat erstmal überhaupt nichts mit Tierschutz und Tierrecht zu tun.
    Wir machen es einfach “WEIL ES SO WAHNSINNIG GUT SCHMECKT”!!!
    Abgesehen davon haben wir beide in den 30 Tagen zusammen 11,5 Kg abgenommen. (ohne Sport, nur durch die Ernährungsumstellung)
    Wir fühlen uns beide einfach nur gut. Das Essen ist so reichhaltig, das wir die Rezepte grundsatzlich fsat halbieren konnten. Die Mengen die vorgegeben waren sind einfach nicht zu bewältigen. Dazu kommt die unglaubliche Geschmacksvielfallt, die das VEGANE Essen bietet.
    Einfach nur köstlich und überhaupt nicht mit der Fleisch und Eierpampe zu vergleichen die wir in den letzten 50 Jahren in uns reingeschaufelt haben.
    Die hunderte von Tofu und Seitangerichte werden wir in unserem ganzen Leben nicht alle ausprobieren können, dazu kommen noch tausende andere Rezepte mit Hülsenfrüchten, Gemüse etc. etc.
    Und lieber Marcel — was den Vitamin B12 Mangel angeht (Wuhahahah)
    Vielleicht googelst du mal danach. Die Leber speichert B12 in einer Menge, dass es zumindest bei mir (und jedem anderem ehemaligen Fleischesser) noch mindestens 10 Jahre reicht.
    Da die Vegane Ernährung aber B12 im überfluss zufügt (Nussmusse wie Sesam etc) und vor allem als Spitzenreiter das Tempeth… Ein kleines Scheibchen Tempeth hat mehr Vb12 als ein Kilo Rindfleisch und kostet mich als Selbsterzeuger nur ein paar Cent.
    Alle anderen Nährstoffe sind in der Veganen Ernährung naturgemäss wesentlich höher als bei der normalen Fleisch- und Industriekost.
    Dadurch, dass wir nun auch viel weniger – da Vollwertiger – Essen als früher, sind unsere Lebenshaltungskosten durch die Vegane Nahrung sogar gesunken und dass obwohl wir seit 4 Wochen und in Zukunft nur noch BIO- Ware kaufen.
    Fazit: Wir sind gesünder, es ist billiger, es ist geschmacklich eine Offenbarung, wir nehmen kontinuierlich ab und unser Hund freut sich ein Loch in den Hintern (Steaks, Lamm und Geflügel gibts noch reichlich in unserer Tiefkühltruhe)
    Ich kann JEDEM, auch und gerade den Vegetariern nur empfehlen es einfach mal zu probieren.
    Viele Grüße – Harry -

  64. Ich will mich auch mla äußern, zu beiden Parteien.

    Vorweg, ich lebe Vegetarisch und setzte mich sehr für Tier- und Umweltschutz ein.
    Und ich muss sagen, die ganzen Kommentar hier, von beiden Seiten sowohl Veganern als auch ‘Fleischfressern’ finde ich allesamt Furchtbar.
    Aus solchen Grünen ‘mag ich Menschen nicht wirklich Leiden’.

    Alle Veganer und Vegetarier wollen immer soo~ tollerant sein, aber ..
    “Warum muss man vegan leben”
    Allein dieser anfangssatz hat mich diese Seite noch 3 mal schließen lassen eh ich doch mla gelsen habe.
    Wir leben in einer Freien Welt. Jeder Mensch hat das Recht eine Freie und vorallem Eigene Meinung pflegen zu dürfen und auch wenn Ihr es vielleicht selbst nicht merkt kommt das meiste von dem was Ihr sagt genau gegenteilig an.
    Ihr sagt, wenn andere die Klippe runterspringen, machst dus dann auch?
    Aber gilt das nicht auch für die gegenseite? Bloß weil Ihr Vegan lebt, müssen wir das dann auch?

    Im Grunde nehmen sich beide Seiten garnix. Beide Seiten sind Agressiv in Ihrer vorgehensweise und tollerieren die Lebensart der anderen nicht.

    Mein Freund ist kein Vegetarier wie ich, darf ich Ihn desshalb nicht lieben?
    Weil er nicht verstehe wieso ich kein Fleisch esse?

    Es ist MEINE Sache wie Ich lebe.
    Deshalb sagt man auch MEIN LEBEN.
    Und es ist Seine Sache wie Er lebt.

    Nach Jahrelanger Erfahrung im Tier- und Umweltschutz bin Ich für mich zu der Erkenntnis gekommen dass BEIDE Seiten, Tierschützer und die Komsumenten billiger Ware im Grunde nicht verschieden sind.
    Beide Parteien werden Agressiv, ungehalten und neigen zu Beleidigenden Aussagen wenn es darum geht Ihren Lebensstiel zu ‘verteidigen’.

    Wir sind Alle Menschen. Wir haben alle andere Meinungen~. Und jeder darf in diesem Land gott sei dank Leben wie er es für richtig hält.

    Und glaubt mir, mit solchen aussagen und argumenten kommt keiner sehr weit.
    Am ende muss man sehen wie man selbst Lebt.
    Ich setzte mich mittlerweile nur noch für Haltungsbedingungen, Massenhaltung, Haustierhaltung und Auslandstierschutz sowie Umweltschutz ein.
    Denn ich bin Tierschützer aus eigener Überzeugung, nicht weil ich von anderen Aufgeklährt oder Überzeugt wurde.
    Der Mensch hat die Gabe sein Handeln zu Überdenken. Und wenn ein Mensch, der sich ein stück billiges Fleisch kauft und dieses mit genuss verspeißt, nicht kapiert was für dieses billige stück Fleisch alles Leiden musste(in unserer Heutigen Zeit wo man von Informationen nur so überschwemmt wird), den kann man zu 99% eh nicht mehr vom Gegenteil überzeugen.

    (Rechtschreibfehler dürfen behalten werden)

  65. Achja übrigens. Um auch mal noch ein bissl ‘unmut’ hier rein zu bringen ;).
    Tierschutz ist nicht gleich Tierschutz.
    Wer sich Tierschützer schimpft weiß auch das dazu mehr gehört als nur für das Recht der Tiere zu Kämpfen.
    Jeder hat sein Laster, egal ob megaveganer oder nicht.

    Ich kenne zum bleistift ein Befreundetes Pärchen die sich extra ein teures Elektroauto angeschafft haben und selbst damit nur selten fahren. Sie Fliegen nicht in den Urlaub, leben zum größten Teil von Solarenergie und achten auf Fair Trade und setzten sich für Menschenrechte in Russland ein.
    Aber, oh weh, sie essen Fleisch. Und ja~, sie bestellen sich auch mal was ohne nach zu fragen, ist dann denn Bio?
    Genauso kenne ich einen lieben kleinen Veganerkerl der aufs Geld achten muss und sich sein Gemüse deshalb meist aus dem Discounter von nebenan holt. Pestizide üebr Pestizide die genauso unmöglich für die Umwelt sind. Aber nen Bauernmarkt gibts in seiner Nähe nicht.
    Genauso wie ich ganz ehrlich nix dagegen habe das mein Stiefvater seine eigenen Hasen und Hühner züchtet und die auch tötet bzw deren Eier benutzt.
    Bin ich deshalb ein schlechterer Mensch?

    Bevor man andere verurteilt oder ihnen irgendwas aufzwängen/andrehen will, sollte man mal auf sich achten.

  66. Das ist ja schön, dass du dich in unserem Land so frei fühlst, dass du glaubst du könntest hier leben, wie du möchtest – kannst du aber nicht. Du musst z.B. Steuern zahlen so wie alle und warum gibt es diese Gesetze? Weil der Großteil der Menschen nicht freiwillig für das Gemeinwohl Steuern zahlen würde.

    Und übrigens gibt es auch ein Tierschutzgesetz. Dies besagt, dass wir Tieren kein Leid und keine Schmerzen zufügen dürfen – zumindest ohne vernünftigen Grund nicht. Leider ist nicht definiert, was “vernünftig” sein soll – ist es vernünftig, dass wir pro Kopf über ein Kilo Fleisch pro Woche essen – ist es vernünftig, dass das die produzierte Menge diese noch mal weit übersteigt und wir einen Haufen Tiere töten, um sie letztlich wegzuwerfen?

    Bitte erkläre mir, wie man als Veganer angesichts der Tatsache, dass hier ANDERE LEBEWESEN milliardenfach leiden und sinnlos sterben müssen, ruhig bleiben soll, wenn mir jemand erklärt er esse jetzt einmal pro Woche vegetarisch und ansonsten “Bio” (was das für ein Witz ist, dürfte längst bekannt sein).

    Zurück zu “wir dürfen ja zum Glück machen was wir wollen”: genau da muss man sich dann fragen, sollte man wirklich noch Fleisch und tierische Produkte aus Massentierhaltung kaufen dürfen und wenn ja, wieso?

  67. Was ich noch vergessen habe: natürlich kann und sollte man sich in meinen Augen auch noch anders einsetzen. Aber es ist auch immer eine Frage des Geldes. Vegan zu leben ist günstiger als omnivor zu leben, wenn man nicht ständig Fertigprodukte kauft. Fairtrade und Bio zu kaufen ist aber deutlich teurer. Hab mir eben einen Pullover bestellt, 80 Euro, Fairtrade und Biobaumwolle. Aber ich hab eben auch welche für 15 oder 20 Euro. Als Student überlegt man dann: kauf ich mir vier Pullover oder einen?

  68. Hallo
    Das Thema vegetarisch oder vegan beschäftigt mich schon seit einiger Zeit. Bin kein Vegetarier und esse halt alles. Ich bin gelernter Schlachter und habe 30 Jahre auf einen Schlachthof vorwiegend in der Rinder und Schweinetötung gearbeitet. Besonders Vegetarier und Veganer verbreiten schon mal gerne Schauermärchen über das schlachten von tieren. So wie es hier in einigen Beiträgen dargestellt wird, ist es keinesfalls. Das töten von Tieren unterliegt strengsten Vorschriften die eingehalten werden müssen. Unsere Firma hatte ein EU-Siegel mit Exportzulassung. Rinder werden erst geschossen und dann wenn die Reflexbewegungen nachgelassen haben mit einen Elevator an einen Hinterbein hochgezogen. Erst dann erfolgt der Stich. Schweine werden mit einen Zwangsförderer bis zum Betäubungsplatz transportiert wo die Stromgabel hinter den Ohren angesetzt wird. Gleichzeitig wird eine Stromlanze am Herz angesetzt. Das ganze dauert 12 Sekunden dann wird der Strom automatisch unterbrochen. Erst jetzt wird gestochen. Richtig ist das der Tod erst durch das ausbluten eintritt. Diese Vorgänge wurden ständig überwacht. Falsch ist auch das die Tiere von den Fahrzeugen geprügelt wurden. Jeder unnötige Stress vor den schlachten wirkt sich durch das ausschütten von Stresshormonen negativ auf die Fleischqualität aus. Leider gibt es zu viele Horrorvideos von Schlachtungen bei You Tube, die aber mit Sicherheit nicht aus deutschen Schlachthöfen stammen. Vielleicht konnte ich damit einige Irrtümer aufklären. Doch zurück zur vegetarischen Ernährung. Zweifellos haben Vegetarier und Veganer nicht die typischen Krankheiten im Alter wie Fleischesser, aber der grösste teil der Menschheit ist Fleischessend und trotzdem gesund und das auch bis ins Alter. Bei einigen Beiträgen muss man ja glauben das wir Fleischesser generell krank und alle zu fett sind. Eine Tatsache ist und bleibt aber bestehen. Vegetarier und Veganer haben zumindestens zeitweise Mangelerscheinungen die ausgeglichen werden müssen. Hatte ich noch nie. Mich interessiert aber eigentlich etwas anderes. Wenn ein grosser Teil der Menschheit sagt ok vegetarisch oder vegan ist die bessere Ernährungsform,wie soll das gehen. Erstmal wohin mit den vielen Tieren die man ja nicht mehr braucht? Und glauben die Vegetarier und Veganer ernsthaft man könnte die Menschheit nur mit Obst, Gemüse und Soja ernähren? Wo soll man die riesigen Anbauflächen weltweit hernehmen, und wie empfindlich sind pflanzliche Kulturen gegenüber klimatischen Einflüssen. Ein zu kalter veregneter Sommer könnte uns an den Rand der Existens bringen. Es würde in Monokultur bzw in landwirtschaftlicher Massenproduktion enden, die sowieso nur mit chemischer Düngung machbar wäre. Viele Vegetarier und Veganer sind ja auch Ökos und kaufen nur beim Ökobauern, der ja nur auf Kleinstflächen anbaut. Und genau deswegen wird es nicht funktionieren. Warum sind wir denn bei der tierischen Massenproduktion angekommen? Es hat sich gesteigert mit zunehmender Weltbevölkerung. Es würde eben auch in pflanzlicher Massenproduktion enden weil es gar nicht anders geht. Ich glaube das viele das garnicht zu ende denken. Übrigens besitzt der Mensch ein Allesfressergebiss mit Eckzähnen.

  69. Hallo Lutz,
    manchmal frage ich mich, wie die Leute auf die ein oder andere absurde Frage kommen. Mal im Ernst, denkst du alle Menschen werden mit einem Schlag Vegetarier? Die Frage “wohin mit den ganzen Tieren” stellt sich überhaupt nicht. Denn da die Entwicklung zu einer “vegetarischeren Welt” ja langsam und stetig wäre, würde man ganz einfach immer weniger Tiere züchten müssen. Die Fleischproduktion ist offenbar in Deutschland und in der gesamten EU schon rückläufig (http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/23600-tonnen-weniger-fleisch-produziert). Außerdem werden zur Futtermittelerzeugung riesige Flächen des Regenwaldes gerodet (für Weideflächen ebenfalls), der Großteil des Sojas sowie ein großer Teil Getreide endet als Viehfutter. Vielleicht müssen auch nicht alle Menschen vegan leben, es wäre doch schon sinnvoll, wenn man Rinder nur noch auf Grasland halten würde und damit Boden nutzen würde, der für den Anbau menschlicher Nahrung nicht geeignet ist. Momentan verschwenden wir aber zum Anbau von Viehfutter auch Flächen, die dafür sehr wohl geeignet wären. Wenn wir aber Tiere artgerecht halten wollen, ist es bei der Zahl an Menschen unmöglich alle mit Fleisch, Milch und Eiern zu versorgen… ansonsten kenne ich mich mit der Landwirtschaft zu wenig aus, aber offenbar gibt es auch Menschen, die sich damit auskennen und dennoch für den Veganismus eintreten. Vielleicht müsste man mal Jan Gerdes von Hof Butenland befragen, wie er sich das vorstellt. ;)

    Zum Thema Schlachthof möchte ich nur kurz folgenden Artikel zeigen: http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012-06/schlachthof-toetung-bundesregierung …die Tatsache, dass SO VIELE Tiere nicht richtig betäubt werden, spricht nicht gerade dafür, dass alles glatt läuft! Immer öfter hört man, dass die Veterinäre beide Augen schließen…mag ja sein, dass in zahlreichen Schlachthöfen alles ordnungsgemäß verläuft, aber in zahlreichen anderen eben auch nicht.

    Zuletzt möchte ich der Behauptung widersprechen, Vegetarier oder Veganer hätten alle zeitweise Mangelerscheinungen. Diese ist schlicht und einfach falsch. Wer sich nicht ausgewogen ernährt, dem passiert das schnell mal, aber das betrifft ALLE Ernährungsweisen. Wie viele Menschen aus meinem Bekanntenkreis kenne ich, die sich mischköstlich ernähren und von Problemen wie Eisenmangel, Zinkmangel usw. berichten (und dann oft Tabletten nehmen, statt sich vernünftig zu ernähren, weil sie den Ärzen, die keine Ernährungswissenschaftler sind, alles glauben). Ich lebe jetzt seit fast 2 Jahren vegan, habe meine Ernährung alleine im Griff und absolut keine Probleme.

  70. @Lutz – schön, dass du deine Erfahrung HIER beschreibst, das kostet sicher Überwindung. Außerdem gut, dass du die Schreckenszenarien nicht bestätigen musst – beruhigen tut mich das aber trotzdem nicht…
    Versuch mal die Problematik von einer anderen Perspektive zu betrachten: Die überwiegende Zahl der Menschen auf der Erde ernährt sich immernoch vorwigend pflanzlich – weil sie einfach keine Alternativen haben und auch davon noch zu wenig.
    Parallel gibt es bereits heute die riesigen Monokulturen von dehmnen du schreibst; allerdings nur zur Futtermittelproduktion und nur um die vergleichsweise wenigen im Überfluss lebenden Europäer und Nordamerikaner zu befriedigen (leider auch immer mehr Asiaten). Würden wir nicht so gigantisch viel Fleisch essen, bräuchte man weniger Flächen, könnte (LOCKER !!!) die ganze Weltbevölkerung ernähren und würde das Klima wirklich nachhaltig schonen.

    an die Allgemeinheit:
    Zu sagen unser Fleischkonsum wäre natürlich und normal ist einfach Schwachsinn.
    Auf natürliche Art und Weise wäre der Mensch überhaupt nicht in der Lage (die meisten) Tiere zu töten oder überhaupt zu fangen.

  71. @Provegan: Was meinst du mit “natürlich”? Ohne Hilfsmittel? Auch andere Tiere benutzen Werkzeuge (oder z.B. Fallen). Der Seeotter knackt Schalentiere, indem er sie auf den eigenen Bauch legt und mit Steinen öffnet. Die Evolution hat aber vor allem bei uns nicht den Körper weiterentwickelt, sondern unser Gehirn. Wir können viele Tiere also nicht fangen, weil wir schnell genug wären, sondern weil wir Fallen und Waffen bauen konnten. Die Tatsache, dass wir Fleisch essen, ist also nicht “unnatürlich”. Wir sind Allesfresser. Aber das heißt nicht, dass man alles fressen muss. ;)

  72. Ich meine , dass es eben undefinierbar ist; alles ist “natürlich” und nichts. Jeder muss das für sich abstecken – eine ethische Abwägung, fast schon philosophisch. Damals, als sich das Gehirn entwickelt hat, hatten wir weder Feuerwaffen noch Schlachthäuser – einen Speer würde ich noch als fair durchgehen lassen (gegen so ein Mammut bspw.)…
    Wenn man mit Evolution argumentiert – muss man auch sagen, dass wir durch unser “überlegenes Gehirn” und mittlerweile durch den Fortschritt durchaus in der Lage sind Alternativen zu finden. Es muss heutzutage keiner mehr Tiere quälen um seinen Nahrungsbedarf umfassend zu decken.
    Wie sagte schon Onkel Ben: “Aus großer Kraft folgt große Verantwortung”

    Überhaupt geht die Entwicklung rasend schnell. Es soll sich doch jeder mal überlegen was unsere Kinder in 30 Jahren sagen werden. Wer weiß wie die Welt dann aussieht – das wir aus der Atomkraft aussteigen hat vor 30 Jahren auch keiner geglaubt, und die paar grünen Demonstranten waren Spinner…
    Die 68er haben ihre Eltern zu Recht massiv kritisiert: “Wie konntet Ihr bei so einem Wahnsinn (Holocaust) mitmachen – wider besseren Wissens?”
    Das ist mit der Massentierhaltung ähnlich. Das gab es nicht schon immer – das ist (für mich) nicht “natürlich” sondern eine Folge unser Gier und Rücksichtlosigkeit. Vor kurzem ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen. Ich sehe das jetzt klar und weiß, was ich da unterstütze / unterstützt habe. Und ich kann es jetzt nicht mehr läugnen…

  73. Oh, Provegan, gefährlich die Massentierhaltung mit dem Holocaust zu vergleichen, da sind einige Menschen sehr empfindlich! (Tiere sind ja schließlich keine Menschen~~) ;)
    Zu der rasanten Entwicklung muss ich sagen… rasant in der technologischen Entwicklung: JA! Die geistige hinkt leider etwas weit hinterher. Denn schon vor über 500 Jahren sagte Da Vinci: “Ich habe schon in jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und die Zeit wird kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder. ” 500 Jahre!! Schon Plutarch (45-125) erkannte: “Für ein kleines Stücklein Fleisch nehmen wir den Tieren die Seele sowie Sonnenlicht und Lebenszeit, wozu sie doch entstanden und von Natur aus da sind.”
    Es ist also noch ein langer Weg. Leider.
    Verrückt ist doch auch folgender Gedanke (und hiermit bist nicht mehr Du, Provegan angesprochen, doch schon eher Lutz): Ca. 50-60 % der weltweiten Getreideernte wird an Tiere verfüttert (ich hatte einen wundervollen Link hierzu in meinen Bookmarks, nur leider hat die Firma die Seite aus dem Web genommen (http://www.toepfer.com/produkte.php), über 90 % der weltweiten Sojaernte wird ebenfalls zu Tierfutter verarbeitet. Die Nahrungsmittel müssen also erst durch einen anderen Organismus, in welchem sehr viel Energie durch den Stoffwechsel verloren geht, bevor das “Produkt” Fleisch in den Mägen der Menschen landet. Welch sinnlose Verschwendung von Ressourcen! Land und Energie. Es ist wirklich verrückt! Anstatt dessen könnten alle Erdenbewohner ernährt werden, würden die Nahrungsmittel nicht sinnlos in der Nutztierindustrie vergeudet werden.
    Und ist es nicht auch seltsam, dass der Mensch das einzige Lebewesen auf diesem Planeten ist, der (sehr) weit über das Säuglingsalter noch Muttermilch konsumiert?? Kein Mensch würde menschliche Muttermilch trinken, doch sie konsumieren es von einer anderen Spezies. Das ist schon wirklich verstörend wie ich finde.
    GO VEGAN!
    Schöne Weihnachten euch allen~~

  74. Noch einen Kommentar… Jenny, ich habe über zwölf Jahre vegetarisch gelebt bevor ich Veganerin wurde. Ich hab früher auch den Kopf geschüttelt über die “verrückten Veganer”, die Vegetarier als Mörder bezeichnen. Doch ich muss sagen, sie hatten recht! Es hat sehr sehr lange gedauert, bis ich soweit war, auf meine geliebte Muttermilch im Kaffee zu verzichten und auf Käse auf meinem Brötchen. Viel zu lange. Und ich muss sagen, ich schäme mich sogar dafür, dass der Prozess so lange dauerte bis ich endlich meinen Egoismus überwunden hatte und das Leben der Tiere über mein Geschmackserlebnis stellen konnte.
    Und auch ich hatte damals einen Freund, der Fleisch gegessen hat. Das einzige, was ich tun “konnte”, war, beim Metzger für ihn Fleisch zu kaufen und ihn somit abzuhalten, den billigen Discountermist zu essen. Und natürlich habe ich ihn geliebt. Doch damals war ich auch noch sehr tolerant gegenüber Menschen, die einfach nicht nachdenken. Und seien wir doch mal ehrlich, die meisten Omnivoren (wenn nicht gar 99,9 %) denken nicht darüber nach, was sie da essen, und wie es “produziert” wurde. Beispiel: Milch. Soooo viele Menschen, die ich kenne, denken wirklich, dass eine Kuh Milch einfach so gibt! Und warum? Weil ihnen das eingetrichtert wurde, von der Kindheit an (auch mir)! Und warum soll man sich damit auch auseinander setzen? Ist eben so. Neulich traf ich sogar eine Frau, die verblüfft war, dass in der Legehennen”produktion” Tiere aussortiert werden, weil sie, aufgrund ihrer Männlichkeit, ja keine Eier legen können.
    Ich stelle nun eine Behauptung auf, die ich nicht belegen kann, aber von welcher ich fest überzeugt bin, dass sie wahr ist: Veganer setzen sich mit Ernährung mehr auseinander als irgendjemand sonst! Überprüf das doch mal in Deinem Bekanntenkreis und Du wirst sehen, dass ich recht habe.
    Abschließend möchte ich noch sagen, dass jeder Schritt eines Menschen, der nachdenkt und die Massentierhaltung nicht hinnehmen möchte, für wichtig erachte. Natürlich ist meine Traumwelt vegan. Wird aber nicht so schnell kommen (siehe Kommentar darüber), doch jeder Schritt weg von der Massentierhaltung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Vielleicht wirst auch Du eines Tages vegan und kannst nicht mehr verstehen, wie Du so viele Jahre Milch(produkte) und Eier essen konntest. So wie ich.
    GO VEGAN!
    Schöne Weihnachten :)

  75. Liebste Tiere =),

    ich sitze hier (man achte auf die Zeit – @Tii… hehe) und esse meinen halbfertigen Zupfkuchen, der ist so geil, dass ich nicht auf´s Abkühlen warten wollte!

    2-3 Gedanken und Geschichtchen von mir..

    1. Ich war mit 10 Vegetarier, dann Leichenesser^^, dann mit 18 wieder Veget., dann mit 21 Vegan. Jetzt bin ich 23.

    2. Meine KOMPLETTE Familie mit Anhang (und Tieren, Katzen, Hunde) zog nach. Meine Ma sogar von Omni zu vegan! Ich finde sehrwohl, dass eine Kombination wichtig war. Aufklärung (bei dem Einen mehr emotional durch Video und so, bei dem Anderen mehr mit Fakten……) hat seehr viel bewirkt. Neben GUTEM Essen noch das Erlebnis für alle, dass es nicht hyperschwer ist, an gute Produkte zu kommen. (DANKE wachsendes Sortiment!)

    3. Meine veganen Hunde sind die fettesten (im guten Sinne^^), weichsten, best gepflegten Tiere auf der Hundewiese, was ich sehr oft zu hören bekomme.. =) Meine Antwort könnt ihr euch denken.

    4. Der Sex ist besser. Man liebt halt anders.

    5. Habe sehr viele Menschen schon überzeugt und mein Fazit: das viiiele Rumgelaber hilft vllt. ein bisschen, die eingeschlafenen Gedanken anzustoßen. Aber “zuene” Leute kann man dadurch nicht erreichen. Und verschwendete Müh, wenn es auch sicherer geht:
    Man muss rausgehen, Bekannte bekochen, mit Menschen reden…
    - Mittlerweile liefer ich an ein Restaurant leckere Kuchen, nur durch Drauf-zugehen.

    6. SELBSTBEWUSST sein.. Ich erreiche sooo viele Menschen, einfach weil ich lächle!

    7. Man ist ansteckend. Hast du jemanden überzeugt, wird er es sicher gleichtun.

    8. Positive Erlebnisse verstreuen.. Ihr wisst schon.. Geiles Essen!! (Kuchen hhmm..)
    Kritiken, Lachen, Sprechen.. Tiere streicheln!

    9. Ich hab mir einfach kaum was durchgelesen, entschuldige.
    Der Artikel ist aber sehr nett Junico!!

    GO VEGAN II
    Frohes Neues ^^

  76. …jaa, sind 9 geworden. =)

  77. Ja, durch den Magen erreicht man die Menschen, das hab ich auch schon feststellen können.
    Noch eine kleine Erfolgsstory meinerseits: Mein Bruder – sehr aktiv in der Muckibude, omnivor (schon fast carnivor), ständig unter Panik leidend, nicht genügend Protein für den Muskelaufbau zu bekommen – aß bis vor einem halben Jahr noch jeden Tag ca. 100 g Wurst, 2 Eier (am Wochenende auch mehr), 500 g Putenfleisch, 500 g Magerquark und 250 g Magerjoghurt.
    Da ich das für sehr bedenklich hielt (nicht nur der Tiere, sondern auch seiner Gesundheit wegen), konfrontierte ich ihn mit Fakten. Das Putenfleisch tauschte er durch Räuchertofu (abends und für mittags aufs Sandwich ins Büro), den Magerquark isst er auch seit einigen Wochen nicht mehr, den Joghurt ist er gerade dabei aufzugeben, die Wursttoasts am Morgen hat er durch Müsli mit Früchten getauscht (jetzt muss ich ihm nur noch Soja- oder Reismilch schmackhaft machen). Nur an den Eiern hält er fest.
    Diesem Mann, der völlig verblendet von Bodybuilderweisheiten war (was ich nicht verstehe, denn er ist sonst ganz klug), konnten die Augen geöffnet werden. Das gibt mir Hoffnung, dass es bei anderen Menschen auch funktioniert.
    Meine Schwester verwirklicht so etwas durch die Mägen. Auch sehr erfolgreich.
    GO VEGAN!
    und gutes Neues noch ;)

  78. Tolle Geschichte Tii! Mag dein Bruder die Eier wegen des Eiweißes? Denn soweit ich weiß hat ein Ei nur 8 Gramm, nicht viel und leicht auszutauschen. Wenn es des Geschmacks wegen ist, mach ihm mal ein Avocadobrot mit Kala Namak (indisches Schwefelsalz). :)

  79. Hallo Nicole,
    ja, er möchte auf die Eier des Geschmackes wegen nicht verzichten. Auch wenn er sie (total widerlich) mit Maggie übergießt. Die Eiweißzufuhr hat er ja schon erheblich eingeschränkt, das ist ja das Großartige. Er hat all das Fleisch etc. ja nur in sich hineingeschaufelt, damit er genügend Protein bekommt. Von daher ist es schon ein erstaunlicher Fortschritt, den er da gemacht hat. Sicher, er isst den Tofu wegen des Eiweißes, doch immerhin enthält Tofu alle acht essentiellen Aminosäuren (und keine Rückstände irgendwelcher Antibiotika). Doch 350 g Tofu entsprechen bei weitem nicht dem Eiweißgehalt, den er vorher verzehrt hat. Von daher ist dies schon ein wichtiger Schritt in Richtung Gesundheit.
    Das Avocadobrot würde ich selbst gerne ausprobieren, nur habe ich von Kala Namak noch nie etwas gehört (obwohl ich die asiatische Küche liebe). Gibt es dazu irgendeine Art Rezept? Also zu dem Brot.
    Es ist noch ein Stückerl Weg, doch immerhin habe ich einen überzeugten Carnivoren (fast) vegetarisiert. Und das alles erzählte ich hier ja nur, um zu sagen: es gibt Hoffnung, denn selbst die militantesten Fleischesser können “bekehrt” werden. In einem guten Sinne. :)
    GO VEGAN ;)

  80. Tii: Richtig das ist ein erheblicher Fortschritt, alle Achtung! Kala Namak bekommt man in der Feinkostabteilung großer Kaufhäuser oder zB hier: http://www.alles-vegetarisch.de/Gewuerze—Wuerzmittel-Vantastic-Foods-KALA-NAMAK-schwarzes-Salz–150g-,art-3732

    Man kann es wie Salz verwenden. Einfach ein wenig Avocado auf einer Scheibe Brot zerdrücken und damit salzen. Auch Rührtofu schmeckt damit nach Ei und kommt somit noch dichter an “Rührei” heran. Mit der Menge musst du experimentieren. Ich ersetze immer nur einen Teil der eigentlichen Salzmenge durch Kala Namak.

    LG
    Nicole

  81. Hey!

    Ich bin überzeugter Fleischesser, kann Vegetarier verstehen und empfinde einen veganen Lebensstil (Entschuldigung) als vollkommen Schwachsinnig. Das ist meine Meinung und darüber möchte ich auch gar nicht diskutieren, da ich es hier ganz offensichtlich mit überzeugten Veganern zu tun habe und meine Meinung in dieser Beziehung weder relevant ist, noch anerkannt wird.
    Allerdings würde ich mich gerne zur Tierquälerei durch Molkereiprodukte, etc. äußern (und ich weiß nicht, ob das schon jemand hier gesagt hat, meine Zeit ist mir für all diese Kommentare zu schade):
    Kühe müssen gemolken werden, da sich ihre Euter ansonsten entzünden, was zu Geschwüren und im Ernstfall sogar zum Tod führen kann. Genauso legen Hühner Eier, das tun sie einfach und bei weitem nicht jedes ist vom Hahn befruchtet worden. Darum interessiert es mich, warum sich Veganer vehement weigern, oder warum sie es für moralisch bedenklich halten, Molkereiprodukte und Eier zu sich zu nehmen. Kann mir das irgendwer erklären? Und das Argument mit Massentierhaltung, Quälerei und Ähnlichem gilt hier nicht, da es zahlreiche Bauern gibt, die ihre Tiere artgerecht halten und äußerst gut behandeln und diese Alternative gibt es immer, auch wenn sie natürlich etwas teuer ist.
    Ich freue mich schon auf die Antwort.

    Lg,
    Basch

  82. Hallo Basch,
    ich bin kein Hardcore-Veganer :-) sonder seid ein paar Monaten Veganer aus gesundheitlicher Überzeugung. Wenn gleich mir Tierschutz auch sehr am Herzen liegt. Gerade Molkeireiprodukte – allen voran MILCH – sind nicht nur bedenklich, sondern absolut GESUNDHEITSSCHÄDLICH.
    Kühe müssen nicht gemolken werden wenn man sie in Ruhe lassen würde. Läßt man ihnen ihre Kälber würden die den Euter leeren. Natürlich nicht die Euter der “Hochleistungskühe” deren einziger Lebenszweck die Produktion von Milch in unnatürlicher Menge ist. Nimmt man ihnen daher die Kälber weg um sie zu schlachten, ja – DANN muss man sie melken. Und wofür?
    Nur damit Menschen als einzigste Säugetierart dieser Welt selbst im Erwachsenenalter noch an Mutter Kuh´s Brust nukkeln könnnen. Das sie damit auch noch pures Gift aufnehmen ist mehrfach belegt worden. Was meinst Du was passiert wenn man einem Kalb Milch füttert, die nur EINE industrielle Bearbeitung hinter sich hat? z.B. Pasteurisieren?
    Das arme Kalb stirbt in wenigen Wochen. Vielleicht machst Du dir ja mal Gedanken darüber, warum die meisten Menschen auf unserer Welt KEINE Milch vertragen können!
    Das ist eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers auf Gift.
    Und die Eier? Auch hier gilt: Lässt man den Hühnern ihre Eier, legen sie erst gar nicht soviel. Solange es nicht die auf Legeleistung hochgezüchteten Hühner sind. Ist das Nest voll wird gebrütet und nicht mehr gelegt. Die unbefruchteten Eier werden irgendwann aufgehakt und gefressen. Ich habe selber viele Jahre Hühner gehalten. daher weiss ich das aus erster Hand.
    LG Harry

  83. Hallo Basch,
    ich nehme mir gerne die Zeit, Dir zu antworten. Im Gegenzug dafür erwarte ich natürlich auch, dass Du meine Antwort aufmerksam durchliest (ich weiß nicht, wie lange sie wird). Also… Kühe sind Säugetiere, so wie wir Menschen. Und genausowenig, wie eine Frau “einfach so” Milch gibt, tut dies eine Kuh. Säugetiere geben nur dann Milch, wenn für diese eine Verwendung da ist ergo ein Säugling. Bei uns Menschen sind das die Menschenbabys, bei den Kühen eben die Kälber. Das heißt, dass jede Milchkuh einmal im Jahr geschwängert werden muss, damit ihre Milchleistung nicht nachlässt. Nach der Geburt wird das “Nebenprodukt” Kalb von der Mutter getrennt, da die Milch, welche natürlicherweise die einzige Nahrung für das Kalb ist, von den Milchbauern ja zum Verkauf vorgesehen ist. 40-80 Tage nach der Geburt wird die Kuh erneut künstlich besamt; das Kalb wird – je nach Geschlecht – entweder im Alter von 18-22 Monaten ebenfalls künstlich befruchtet, um eine Schwangerschaft hervorzurufen, womit das weibliche Kalb das gleiche Leben haben wird, wie seine Mutter, oder, falls es sich um ein männliches Kalb handelt, wird dieses mit künstlicher Milch gemästet, bis es mit ca. 4 Monaten zum Schlachter kommt. Die Bullenkälber werden auch Fresser genannt, wobei sie nicht einmal richtig fressen dürfen, da Raufutter und Getreide das Fleisch rot färben. Da der Verbraucher aber helles, fast weißes Kalbfleisch wünscht, werden die 1000 g Gewichtszunahme PRO TAG mithilfe der künstlichen Milch erzielt (http://www.hallo-landwirtschaft.de/kalbzukuh.htm).
    Die Mastitis (Euterentzündung) wird nicht durch zu seltenes Melken, sondern durch Bakterien hervorgerufen (http://www.tiergesundheitundmehr.de/archiv/tum_0303/Boehringer0303_s08-11.pdf). Diese verbreiten sich natürlich schneller unter Kühen, die eng stehen als unter solchen, die auf der Weide leben. Daher ist diese Krankheit vor allem ein Problem in der Massentierhaltung (http://bibd.uni-giessen.de/gdoc/2002/uni/p020001.pdf, S. 12).
    Was die Eier angeht.. ganz davon abgesehen, dass ein wildes Huhn höchstens zweimal im Jahr ein Gelege ins Nest setzen würde (http://www.die-tierfreunde.de/leben-mit-tieren/leben-mit-tieren/voegel/267-huehner.html), werden jedes Jahr in der “Legehennenproduktion” 40-50 Millionen männliche Küken vergast, lebendig geschreddert oder begraben, da sie ein unerwünschtes Nebenprodukt sind. Da die Nutztiere überzüchtet sind, können die männlichen Küken nicht als Brathähnchen dienen, da solche wiederrum auf schnelle Gewichtszunahme und Fleischproduktion gezüchtet wurden, was eine Legehenne ja nicht ist.

  84. Ich kann nur für mich sprechen, doch ich finde es pervers, wie der Mensch immer wieder versucht, sich die Welt untertan zu machen. Lebewesen zu designen birgt Risiken, die noch kein Mensch auf diesem Planeten auch nur annähernd abschätzen kann. Man denke nur an die genveränderten Pflanzen von Monsanto und Co. In den Vereinigten Staaten ist es schon üblich, Kühe zu klonen ohne auch nur an die möglichen Folgen solcher Eingriffe in die Natur zu denken. Es ist schon schlimm genug, dass die Menschen versuchen, Nutzpflanzen zu designen, da die Folgen des Konsums solcher genmanipulierten Pflanzen nicht bekannt sind. Bei Tieren – ob genetisch verändert, geklont oder einfach “nur” durch (menschliche) Selektion zu dem gemacht, was heute in den Ställen zu finden ist – stößt die Angelegenheit über die Grenzen der Perversion hinaus. Eine Hochleistungsmilchkuh gibt heute durchschnittlich 19 kg Milch am Tag, wohingegen eine Kuh natürlicherweise nur ca. 8 kg Milch pro Tag gibt (http://www.meine-milch.de/artikel/die-milchleistung). Das mit den Eiern hatte ich ja schon gesagt.
    Das sind meine Gründe, weshalb ich den Schritt vom Vegetarismus nach etlichen Jahren (endlich) zum Veganismus machte. Und auch ich dachte noch vor einigen Jahren, Veganer seien Spinner. Warum sagen sie über mich als Vegetarier, ich sei ein Mörder? Die Antwort habe ich ja bereits gegeben.
    Übrigens werden in Deutschland immer noch 99 % der Fleisch- und Wurstwaren konventionell produziert (http://www.boelw.de/uploads/pics/ZDF/ZDF_Endversion_120110.pdf). Die Bauern mit den glücklichen Kühen, Schweinen und Hühnern muss man also ganz genau suchen. Das gleiche gilt für die Milchproduktion. Nur 1,3 % der in Deutschland produzierten Milch wird ökologisch erzeugt (http://www.oekolandbau.de/service/nachrichten/detailansicht/meldung/anteil-an-bio-milch-bleibt-stabil/). Bioeier bilden hier den Vorreiter mit 6,7 % aller verkauften Eier (http://www.oekolandbau.de/service/nachrichten/detailansicht/meldung/anteil-an-bio-milch-bleibt-stabil/).
    Ein weiteres Thema ist die Umwelt und der Hunger auf der Welt. Mindestens 34 % der weltweiten Getreideernte wird als Futter in der Nutztierhaltung verwendet (http://de.statista.com/statistik/daten/studie/165631/umfrage/anteile-am-welt-getreideverbrauch/), das ist mehr als ein Drittel der weltweiten Getreideproduktion. Während 1 Milliarde Menschen auf diesem Planeten an Hunger leiden, werden wertvolle Nahrungsmittel dazu verwandt, Fleisch zu produzieren, dessen Konsum in einer Gesellschaft Zivilisationskrankheiten hervorruft wie z. B. Übergewicht, Osteomalazie, Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfälle. Des Weiteren trägt die intensive Landwirtschaft erheblich zum Klimawandel bei (falls Du ein Skeptiker bist: Die Landwirtschaft ist maßgeblich am Ausstoß von Treibhausgasen verantwortlich): 2010 war die Landwirtschaft, zusammen mit der Industrie, auf Platz 2 der Verursacher von Treibhausgasen (umgerechnet in CO2-Äquivalente: http://www.umweltbundesamt-daten-zur-umwelt.de/umweltdaten/public/theme.do?nodeIdent=3141).
    Das ist ein kurzer Abriss der Gründe, die Menschen dazu bewegen, bewusster zu leben. Es handelt sich beim Veganismus also keinesfalls um eine Spinnerei, sondern um eine alternative Lebensweise, die Respekt vor dem Leben ebenso beinhaltet wie die Liebe zur Umwelt/Natur. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom ;)
    Schöne Grüße,
    Tii

  85. Hallo ihr Lieben, danke für diese interessanten Beiträge! Selber bin ich seit über 20 Jahren Vegetarierin, jetzt war das Buch “Peace Food” von Rüdiger Dahlke eine regelrechte Offenbarung für mich. Vegane Ernährung scheint mir der logisch folgerichtigste nächste Schritt zu mehr Gesundheit und Frieden für mich, die Tiere und die Welt zu sein. Habe mir daraufhin mehrere Rezeptbücher gekauft, die sehr inspirierend sind. Mein (wie nennt ihr das? omnivorer) Freund fand das Buch “ab jetzt vegan” immerhin so anregend, dass er bereit ist, sich auf diese Rezepte einzulassen – aber jaaa nicht ausschließlich! ;) Nun hoffe ich, ihn durch mein Beispiel überzeugen zu können. Ist schon komisch, dass so viele Männer damit ein Problem haben, oder? Daher haben mich besonders die Beiträge von Harry gefreut! Danke! Und die gehäufte Aggressivität der Beiträge von Fleischessern hier im Blog bestätigt nur die These, dass man sich mit dem Fleisch auch die Gefühle der früheren Besitzer einverleibt, die in ihrer Qual und Verzweiflung sicher auch am liebsten um sich geschlagen hätten.
    In diesem Sinne euch allen ein rundherum gesundes neues Jahr,
    Bam

  86. Hallo Bam,
    das ist ja schön zu hören :) Wenn ich Dir noch etwas vorschlagen darf: von Attila Hildmann sind mittlerweile vier Kochbücher erschienen, die Rezepte sind unglaublich lecker und haben selbst überzeugten Carnivoren sehr gut geschmeckt. Probier doch auch das mal aus. Die früheren Werke sind für wenige Euros zu haben und es lohnt sich wirklich!
    Liebe Grüße,
    Tii

  87. Das kann ich nur bestätigen. Hildmann´s Bücher haben mich und meine Frau praktisch “über Nacht” zu Veganern gmacht. Der einzigste, der in unserem Haushalt noch Fleisch bekommt ist unsere Hündin, dass aber in artgerechter Form = Roh.
    Die Rezepte von Attila sind fantastisch, sehr lecker und einfach zuzubereiten.
    Unser Highlight ist die selbstgemachte Schokolade. Da ich gerne experimentiere habe ich das Rezept etwas abgewandelt und habe nun auch mein eigenes Nuttela.
    Durch Attilas Rezepte haben wir zusammen schon mehr als 25 Kg Gewicht verloren, ohne auch nur eine Stunde zu Hungern. Ich komme immer mehr zur Überzeugung, das tierische Fette UND Industriekost uns alle verfetten lassen. (inkl. Zucker und Süßstoff)

  88. Die Aussage, dass Fleischesser ihre “Agressivität” in diesem Forum kundtun hat doch ganz bestimmte Gründe. Ständig wird von uns Fleischessern erwartet toleranter gegenüber Vegetariern und Veganern zu sein. Allerdings sind wir doch die beschimpften, als Tiermörder abgestempelten Umweltsünder. Tolerant ist uns gegenüber auch niemand. Kritik und Argumente nimmt auch niemand an, dies kann ich z.B. bei meiner Frau beobachten (Vegetarier). Am meisten nervt mich das immer angesprochene Problem der Umweltzerstörung durch die Fleischindustrie. Würde es keine Fleischesser mehr geben erwarten uns viel größere Probleme. Bestimmte Tierrassen sterben aus u.a. auch eure Haustiere die Katzen und Hunde, es sei denn ihr schafft es sie ebenfalls zu Veganern zu machen. Die Agrarwirtschaft wird stark zunehmen obwohl der Anbau für Tierfutter wegfällt. Milliarden von Menschen werden nach wie vor ein breites Angebot an Lebensmitteln fordern. Die Versorgung muss gesichert bleiben, mehr Agrarland ist somit zwingend notwendig. Über die drastische Ausweitung eines bereits bestehenden Umweltproblems (Abholzung von Regenwäldern) muss ich nicht weiter schreiben. Ein weiterer Punkt ist ein Wirtschaftlicher. Tierzuchtbetriebe (auch Mittelständige Landwirte) verlieren ihre Kunden und müssen schließen. Das sterben dieses Industriezweiges wird sich an der Börse bemerkbar machen und die Weltwirtschaft ins Wanken bringen. Von der wachsenden Arbeitslosigkeit mal ganz abgesehen. Sicherlich entsteht ein neuer Wirtschaftszweig aber eine Umstellung der Fleischindustrie auf pflanzliche, biologische Produkte wird nicht möglich sein, das fängt beim Fachpersonal an und endet bei der Produktionsmaschinerie. Die Hersteller von Maschinen und Zubehör zu Fleischverarbeitung bekommen ebenfalls ein Problem. Dies ist ein gigantischer Rattenschwanz der die Zerstörung eines gesamten Wirtschaftszweiges nach sich zieht.
    Ich weiß ich hole zu weit aus, wollte dies aber einmal loswerden.
    Danke!

  89. Ich mag einen Text eigentlich nicht lesen, wenn am Anfang gleich komplett pauschalisiert wird. Es gibt also GAR KEINE toleranten Veganer, Walter? NIEMAND hört sich deine Kritik an? IHR seid immer die Leidtragenden? Tut mir leid, aber das ist doch Schwachsinn. Klar, es gibt bestimmt Veganer, die meinen es sei irgendwie hilfreich andere als Mörder oder Tierquäler zu beschimpfen, ich habe das noch NIE getan! Deshalb finde ich es schon mal unverschämt mit allen Idioten in die gleiche Schublade gesteckt zu werden. Und dann erwartest DU Toleranz, obwohl du erst mal alle Veganer beleidigt hast? Nett! Ich wettere nicht über alle Leute, die Fleisch essen, obwohl es meiner Meinung nach deutlich häufiger passiert, dass Veganer sich irgendeinen Blödsinn von anderen anhören müssen (eigene Erfahrungen und Erfahrung von befreundeten Veganern). Denn ich bin es nie, die Diskussionen mit den Menschen beginnt – in einer Gruppe von mehreren Leuten gibt es immer ein oder zwei, die meinen sie müssten meine vegane Lebensweise kommentieren (danke, hab ich nicht drum gebeten) bzw. sich selbst zu erklären, wieso sie Fleisch essen/wieso sie nicht verzichten können/warum sie das nie durchhaltenwürden/bla.

    Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, wieso alle immer davon ausgehen, dass die komplette Menschheit sofort vegan lebt. Es haben sich schon sehr viele Betriebe umorientiert und produzieren jetzt bspw. Tofu statt tierischen Produkten. Ich sehe also nicht, dass da weniger Arbeiter gebraucht würden oder dass die Wirschaft zusammenbricht. Es ist lediglich eine Veränderung. Mal abgesehen davon, dass die hochindustrialisierte Massentierhaltung Schuld daran ist, dass kleine Betriebe aufgeben müssen und teilweise werden für riesige Prozesse nur noch einzelne Arbeiter gebraucht. DAS verursacht Arbeitslosigkeit. Und unser aktueller Fleischkonsum ist auf jeden Fall eine enorme Belastung für die ganze Welt: http://www.focus.de/wissen/mensch/tid-28913/60-kilo-pro-jahr-der-deutsche-fleischatlas-massloser-hunger-auf-tiere-schadet-der-menschheit_aid_895193.html

  90. Ach blöd, jetzt hab ich was vergessen: es wäre in der Tat sehr “traurig”, wenn die ganzen überzüchteten Tierarten, die wir geschaffen haben, aussterben würden. Dann gäbe es keine Tiere mehr, die in so kurzer Zeit so fett sind, dass sie nicht mehr aufstehen können. Das wäre wirklich bedauerlich. Übrigens würden keine Arten aussterben, lediglich ein paar Rassen. Denn es gibt genügend wilde Rinder, wilde Schweine, wilde Katzen und wilde Hunde, ….

    Wir züchten kranke Rassen heran, Rassen die mehr Fleisch, Milch oder Eier abwerfen und das alles auf Kosten der Tiere. http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1919516/

  91. Hallo Walter,
    na wirklich ausgeholt hast Du ja nicht. Du schneidest Themen an, über die Du offensichtlich nicht wirklich bescheid weißt. Es sind die typischen haltlosen Argumente, die fleischessende Menschen immer wieder gerne hervorbringen. Würde in den Industrieländern weniger Fleisch verzehrt, könnten alle Menschen dieser Welt mit den vorhandenen Anbauflächen ernährt werden (http://fleischfrage.wwf.de/worum-gehts/fleisch-hunger/). Es wäre sogar möglich, alle Deutschen mit in Deutschland biologisch angebauten Lebensmitteln zu versorgen, würde der Fleischkonsum, der ohnehin bedenklich hoch ist, um ca. 60 % gesenkt (http://www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/show/1344868/landinfo_Wie%20viel%20Fl%E4che%20braucht%20ein%20Mensch%20um%20sich%20zu%20ern%E4hren%20-%20Wakamiya.pdf).
    Gründe für die Abholzung des Regenwaldes sind übrigens nicht die Urbarmachung des Geländes zum Anbau von Getreide für die (heimische) Bevölkerung. Vielmehr werden dort vor allem Soja und Palmöl für den Export angebaut. Diese Produkte landen in den Trögen US-amerikanischer und europäischer Massentierhaltungsbetriebe. In Brasilien beispielsweise, einem der führenden Futtermittelexportländer, leiden 60 % der Bevölkerung an Mangelerscheinungen (http://www.faszination-regenwald.de/info-center/zerstoerung/ursachen.htm).
    Zu guter Letzt möchte ich auch noch etwas zu der von Dir befürchteten Massenarbeitslosigkeit sagen: Wie Anne schon sagte, ist es wirklich erstaunlich, dass dieses Argument unter den Fleischessern so gerne angeführt wird. Denn mal ehrlich: Wer ist so einfältig zu glauben, der Veganismus erfasse die Weltbevölkerung praktisch über Nacht? Das ist eines der haltlosesten Argumente, die man sich leider immer wieder anhören muss. Die Welt ist nicht starr, sie verändert sich stetig. Es gab immer schon Neuerungen, die Menschen ihren Arbeitsplatz kosteten, da muss man sich eben umorientieren. Beispiele: Abgesehen von der von Anne angeführten Tatsache, dass die Industrialisierung der Landwirtschaft sehr vielen Leuten den Arbeitsplatz kostete, kann ich ja mal von ganz vorne anfangen. Industrialisierung allgemein, die Erfindung der Dampfmaschine, des Fließbandes, die Automatisation der Fertigung von z. B. Autos (Lackierroboter, Fertigungsstraßen etc.), die Digitalisierung der westlichen Welt (wieviele Briefträger mussten wohl schon den Hut nehmen, weil immer mehr E-Mails verschickt werden?). Du siehst, dieses Argument kann nicht bestehen.
    Ich glaube auch ganz ehrlich, dass ihr Fleischesser euch immer von uns angegriffen fühlt (und ich halte es da wie Anne, ich bin es nicht, die in einer Runde das Thema auf das Essen lenkt, sondern meine Nicht-Veganen Freunde/Bekannte/Familie), weil wir im Allgemeinen einfach besser informiert sind als ihr. Wir haben uns ja nicht umsonst dazu entschlossen, den tierischen Produkten zu entsagen. Bei mir zumindest war es einfach die logische Konsequenz nach jahrelangem Vegetariertum. Und mal Hand aufs Herz: Würdet ihr euch richtig informieren, könntet ihr nicht mehr mit gutem Gewissen in euer Schnitzel beißen. Das ist wahrscheinlich der Grund, für die mangelhafte Kenntnis der Zusammenhänge.
    GO VEGAN

  92. Da hat es meinen Post abgeschickt ohne den Zwinkersmiley neben dem Schlusswort ;)
    Schöne Grüße,
    Tii

  93. Walter hat geschrieben:
    “Die Aussage, dass Fleischesser ihre “Agressivität” in diesem Forum kundtun hat doch ganz bestimmte Gründe. Ständig wird von uns Fleischessern erwartet toleranter gegenüber Vegetariern und Veganern zu sein. Allerdings sind wir doch die beschimpften, als Tiermörder abgestempelten Umweltsünder.”
    Deinen Ärger kann ich verstehen und was du schreibst kommt leider auch oft vor zumindest im Netz. Das ist nicht in Ordnung.
    Was deine ganzen Argumente angeht muss ich jedoch sagen, dass die alle mehr oder weniger leicht zu widerlegen sind. Das würde Dich aber wahrscheinlich auch – und wahrscheinlich gerade nicht – versöhnen. So gibt ein Argument das nächste und schon sind die Fronten verhärtet.
    Es geht m.E. nicht darum ob vegan sein funktioniert, ob es natürlich ist, ob dann Arbeitsplätze wegfallen oder sonst was. Es geht darum ob es moralisch richtig ist Tiere SYSTEMATISCH zu benutzen. Als Nahrungsquelle, Forschungsobjekt, …, als Ware eben.
    Es geht nicht darum ob man eine Mücke erschlagen darf wenn sie stechen will (mir jedenfalls nicht). Klar frisst in der Wildnis auch ein Tier das nächste. Aber die fabrikmäßige Ausbeutung von Kreaturen, die ähnlich wie wir einfach selbstbestimmt leben wollen, das ist etwas anderes. Diese Lebewesen existieren nicht um des Lebens willen sondern nur als Sklaven für uns Menschen.
    Was nun viele Leute, die Fleisch essen tun, wenn sie sich angegriffen fühlen ist: Sie suchen Gründe warum es ihrer Meinung nach richtig wäre Fleisch zu essen.
    Als Veganer ist nun aber gedanklich an dem Punkt angelangt, an dem man die Frage nach der Moral (fabrikmäßige Ausbeutung) mit “unmoralisch” beantwortet . Da sind diese Gründe unbedeutend. Es sind Ausreden.
    Ich bin tolerant gegenüber Leuten die Fleisch essen weil ich weiß wie es ist. Ich war ja auch mal omnivor. Ich hab mir darüber auch lange keine tieferen Gedanken gemacht. Wenn mich damals jemand Mörder genannt hätte wäre ich auch verärgert gewesen.
    Also:
    Wenn du mit Veganern über dieses Thema sprichst kannst du Toleranz für deine Lebensweise erwarten. (Punkt)
    Aber bitte auch deinerseits Toleranz zeigen und keine Ausreden. Man kann sagen: Ich finde die fabrikmäßige Ausbeutung von Tieren ok, weil… (keine Ahnung was ich da schreiben soll, aber kann ja sein).
    Oder: Ich will mich damit nicht auseinandersetzen weil ich z.B. Angst davor habe.
    Also entweder hinsehen und für gut befinden oder eben wegsehen.
    Das muss ich akzeptieren. Aber bitte ehrlich dazu stehen und nicht leugnen und damit so tun als wären das alles Hirngespinste.
    Einmal Massentierhaltung Goolgeln und du kannst dir ein Bild machen. Da kriegst du tausende Bilder, Videos und Beschreibungen. Und allen Verschwörungstheoretikern zum Trotz sage ich: Die sind nicht alle gefaked.

  94. @ Anne und andere Interessierte. Ooooooh, jetzt fühlt sich aber jemand angegriffen. Wenn Du meinen Bericht gelesen hast, solltest Du feststellen, daß ich niemals von allen Vegetariern bzw. Veganer geschrieben habe und beleidigt schon gar nicht. Somit auch keine Pauschalisierung. Ich habe mich lediglich den Aussagen in diesem Forum angepasst. Ich weiß auch nicht weshalb Du dich persönlich so angegriffen fühlst… Du sprichst von Leuten die Deine Lebensweise immer kommentieren müssen und sich selbst versuchen zu erklären warum sie Fleisch essen: so etwas nennt man Konservation, die Leute versuchen sich nur mit Dir zu unterhalten und ggf. zu diskutieren, was anderes geschieht doch hier in diesem Forum auch nicht (Du bist bereits eingestiegen :-). Außerdem schreibst Du, daß kein Fleischverarbeitender Betrieb schliessen müsste da sich Deiner Kenntniss nach schon welche umorientiert haben und nun Vegane Produkte fertigen. Wenn überhaupt habe diese lediglich ihr Sortiment erweitert. Allerdings Versuch mal einem Betrieb wie z. B. Atlas Fleischhandel, Westfleisch, Bauerngut… die Liste wäre sehr lang, zu erklären jetzt auf Sojaprodukte o. ä. umzustellen… keine Chance! Nun zu den möglicherweise Aussterbenden Tierarten. Ich gebe meine fehlerhafte Aussage zu, ich habe Rassen gemeint. Ihr (nicht alle!) seht ja nur die Milchkühe, Hühner, Rinder etc. die vom Mensch (nicht alle!) gezüchtet und überzüchtet worden sind. Es sind nunmal Nutztiere die ohne Menschliche Hilfe nicht überleben würden. Somit würden auch diese Rassen aussterben. Tiere wie z. B. Bison sind “Exoten” und können sehr wohl in freier Wildbahn überleben. Aber warum züchtet der Mensch Tiere die ein optimales “Nutzen” für die Fleischesser garantiert? Weil er es kann!!! Er kann auch Sojaprodukte (und andere pflanzliche Rohstoffe) schmackhaft machen. Dies ist nunmal, auch wenn es viele (nicht alle!) nicht hören wollen, die Evolution! Auch dies gehört zur Entwicklung des Menschen genau wie die Atombombe und Friedensnobelpreisträger. Nicht alles in der menschlichen Entwicklung muss immer Sinn machen und es allen recht machen funktioniert eh nicht. Wäre ja auch sonst viel zu einfach und ziemlich langweilig. Somit an alle, tschuldigung fast alle, Peace und lange Haare :-)

  95. Aha, die wollen also diskutieren? Ich kann dir mal wiedergeben, was die meisten Leute so zu mir sagen. “Du brauchst mal wieder Fleisch.”, “Guck mal, leckere Bratwurst *unter die Nase halt*”, “Ich hab mal Tofu probiert, das war eklig.” (ja, ich ess auch immer ungewürztes, rohes Fleisch), “Das ist total ungesund, da fehlt einem doch x, y, z.”, “Soja zerstört den Regenwald” (stimmt auch, impliziert wird hier aber, man sei daran schuld, weil man Soja isst) …nee, das ist nicht diskutieren. Zum Diskutieren braucht man Argumente. Und wenn das nötige Wissen fehlt und ich mich nur von Vorurteilen nähre, dann kann ich nicht argumentieren. Die Leute wollen nämlich oft nur nerven oder sich dafür rechtfertigen, wieso sie noch billigstes “Qualfleisch” aus dem Supermarkt kaufen. Da kommen dann einige mit meinem Lieblings”argument”, dass es doch viel teurer sei vegetarisch oder vegan zu leben. Wieder ein Vorurteil. Sorry, aber so kann und will ich einfach nicht diskutieren. Tii hat es schon sehr gut formuliert. Die meisten Veganer sind einfach viel besser informiert als ihr Gegenüber.

    Und nur weil der Mensch etwas kann, muss man das noch lange nicht richtig finden. Genau genommen ist es sogar gesetzlich verboten Tieren ohne vernünftigen Grund solches Leid zuzufügen. Clevererweise hat niemand formuliert, was ein “vernünftiger Grund” sein soll. Die Bevölkerung mit ungesund großen Mengen an Fleisch zu versorgen ist also vernünftig?

  96. Tja Walter, DU hast von allen Veganern und Vegetariern gesprochen!

    ————————————————————————————————————–
    Walter schrieb am 13. Januar 2013 um 21:12 ·

    Ständig wird von uns Fleischessern erwartet toleranter gegenüber Vegetariern und Veganern zu sein. Allerdings sind wir doch die beschimpften, als Tiermörder abgestempelten Umweltsünder. Tolerant ist uns gegenüber auch niemand.
    … Kritik und Argumente nimmt auch niemand an…

    “Bestimmte Tierrassen sterben aus u.a. auch eure Haustiere die Katzen und Hunde”
    ————————————————————————————————————-
    Für unser Welt wäre es bestimmt kein Fehler wenn einige Rassen aussterben würden.
    Besser heute als morgen. Milchkühe, Legehennen, Poularden (Brathühner) und Fisch aus Zuchtbetrieben um nur mal vier von einer ellenlangen Liste zu nennen. Gut der Mensch ist ein “Allesesser” bzw. er kann alles essen, muss es aber nicht. Das ist der Unterschied. Ein Rind kannst du nicht mit Fleisch füttern und einen Löwen nicht mit Gras. Hunde und Katzen werden nicht aussterben wenn sie Artgerecht gefüttert werden, d.h. mit viel Fleisch und Knochen, Innereien (besonders grüner Pansen). Das alles aber bitte Roh und nicht gekocht. Vegane oder Vegetarische Ernährung für Hunde und Katzen halte ich persönlich für absolute Tierquälerei auch wenn sie eine Zeitlang damit überleben können.
    Wir Menschen wären ohne tierische Nahrung heute nicht da wo wir sind. Wir würden immer noch auf den Bäumen sitzen und Früchte essen oder durch die Savanne streifen und Wurzeln suchen. Auch Tofu gäbe es nicht, da wir nie gelernt hätten es herzustellen. Selbst heute, nach Millionen Jahren “Menschsein” wären unsere Werkzeuge wahrscheinlich immer noch der Grabstock und der Faustkeil, wenn überhaupt. Die Evolution hat uns aus der Not geboren zum gelegentlichen Fleischesser (Aas) gemacht. Als es nicht genug zu essen gab haben sich irgendwann ein paar unserer Vorfahren an die Reste der fleischfressenden Raubtiere gemacht und damit eine Nahrungsresource entdeckt, die nicht zuletzt dafür verantwortlich war, dass sich unser Gehirn weiterentwickeln konnte. Dadurch konnten Waffen entwickelt werden und der Mensch wurde vom gejagten zum Jäger. Aber niemals habe wir es mit der Produktion von tierischer Nahrung und der industriellen weiterverarbeitung so dermassen übertrieben wie in den letzten hundert Jahren und NIE war die Menschheit als ganzes kränker als in dieser Zeit. Ein Trend der anhält und jeden Tag schlimmer wird.
    Wir alle, jeder einzelne von uns hat einen Vater und eine Mutter, die wiederum auch – und das geht in der Zeit zurück bist zum ersten Leben. Hätten unsere Vorfahren nicht allen wiedrigkeiten zum Trotz überlebt und sich fortgepflanzt gäbe es uns jetzt nicht. Dieser Trend geht aber seid ein paar Jahrzehnten zurück. Wir sterben immer früher und werden immer Kränker. Die Medizin ist dagegen kein Mittel, denn sie bekämpft nur die Symptome, nicht die Ursachen. Tierische Produkte – gleich welcher Art – waren in der ganzen Menschheitsgeschichte immer nur gelegentlich verfügbar = in gesundem Mass. Industriell verarbeitete Massennahrung gab es praktisch nie. Ich habe jedenfalls noch nichts von Tütensuppe oder Gulasch in Dosen auf mittelalterlichen Märkten gehört.
    Walter, die Evolution schreitet voran, dass stimmt. Aber im moment ist sie auf einem Zweig der ins “AUS” führt. Wenn weniger Fleisch produziert wird ist es halt teurer – aber das macht doch nichts. Dann essen wir eben weniger davon. Unser Körper wird es uns danken. Lass ein Ei doch ein EUR oder noch mehr kosten, auch 500g Fisch für 20,- EUR ist Ok. Dann gibt es eben nur ein oder zweimal im Monat ein Fisch oder ein Steak. Wurst kann gar nicht teuer genug sein, so schädlich wie sie ist.
    btw. das mit den langen Haaren hättest Du dir sparen können, schau mein Bild an :-)
    Viele Grüße – Harry -

  97. Tolerieren heisst “ertragen”.

    Und es ist unerträglich für jeden halbwegs empathischen Menschen, wenn ohne Not Lebewesen gequält werden. Das ist nicht zu tolerieren, sondern dagegen muss man aufstehen, sein eigenes Leben ändern und etwas sagen. Auch wenn man damit Fleischesser ärgert.

    Toleranz fordern diese nämlich nur ein, weil sie nicht an ihr bohrendes schlechtes Gewissen gemahnt werden wollen.

    Und andersrum: Ein Fleischesser übt keine “Toleranz” gegenüber Veganern. Was sollte der denn “ertragen” müssen beim möglichst leidfreien Lebensstil eines Veganers? Da gibts nichts zu “tolerieren”.

    Das ist so, als würde man sagen, man müsse Kinderschänder tolerieren – diese würden ja auch tolerieren, wenn jemand keine Kinder schändete. Also bitte. Wie absurd ist das denn?

    Die Toleranz, die Fleischesser einfordern ist einzig uns allein der Versuch, zu erreichen, nicht mit den ethischen Konsequenzen ihres eigenen Handelns konfrontiert zu werden. Und das verdienen sie nicht. Ganz im Gegenteil: Wer Fleisch essen möchte verdient es, es jeden Tag aufs Brot geschmiert zu bekommen, wie das Zeug hergestellt wird, wie die Tiere leiden, wie die Umwelt zerstört wird dadurch, wie Menschen auf der anderen Seite der Welt aussehen und verhungern, denen seine Viecher das Brot wegfressen. “Toleranz” ist hier völlig fehl am Platze.

    Im Unterschied zu dem Lebensstil des Fleischessers muss man aber natürlich den Menschen dahinter achten und respektieren – als Menschen eben, der Fehler macht. Beinahe niemand ist von Anfang an Veganer, die meisten erkennen die Problematik ihres Handelns erst irgendwann in ihrem Leben und ziehen dann halt Konsequenzen. Erst wurde ich Vegetarier und dann auch bald Veganer, als die Informationen zum Thema eine gewisse Schwelle überschritten, die ich nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren konnte.

    Dass die Informationen über die grauenhaften Zustände in der Tierhaltung nur so “häppchenweise” eintrudelten ist dem Umstand geschuldet, dass sie kaum artikuliert werden. Zwar weiss jeder prinzipiell, dass Massentierhaltung irgendwie nicht so gut ist, aber die tatsächlichen Zustände und Implikationen, die sich daraus ergeben, die werden von uns abgeschirmt – es sei denn, man sucht selber gezielt danach.

    Daher ist die Entscheidung – vegan oder carnivor – nicht frei, denn um eine freie Entscheidung zu gewährleisten muss der Mensch umfassend informiert sein. Würde man schon in den Schulen den Kindern schonungslos die Zustände in der Tierhaltung zeigen, dann wären viele Menschen Veganer.

    Also: Gegen falsch verstandene Toleranz!
    Das Unterlassen von Aufklärung und Zurückhalten von Informationen ist keine Toleranz!

  98. @Jay,
    die Argumentation geht m.E. zu weit auch wenn ich sie nachvollziehen kann.
    Es ist nun mal so, dass wir in einem Rechtsstaat leben und da gibt es Unterschiede zwischen legalen und illegalen Handlungen. Das was legal ist, musst du ertragen und gegen das was illegal ist, kannst du klagen.
    Tolerant sein bedeutet leben und leben lassen im Rahmen der Gesetze. Moral ist etwas was jeder für sich selbst klären muss. Sorry aber weder Du noch ich bestimmen was moralisch richtig ist.
    Aber:
    Nur weil man es tolerieren muss heißt das nicht, dass man es auch akzeptieren (gutheißen) muss.
    Wenn du die Gesetze ändern willst, musst du dich entsprechend politisch engagieren. Wenn du das friedlich machen willst solltest du jedoch nicht so extrem sein und Menschen, die sich legal verhalten mit Verbrechern vergleichen – das ist wenig erfolgsversprechend…

  99. was labert ihr alle für ein mist vegan zu sein is doch totaler Unsinn denn die kuh muss doch sowieso die milch lassen , warum sollte man sie dann nicht trinken ?
    außerdem ist es gut für die knochen!

  100. “Der …” – man du bist ja echt ein ganz Schlauer und bringst wirklich Argumente, die ich noch niiiie gehört habe (Ironie aus).

    Schon mal darüber nachgedacht,wieso Säugetiere Milch geben? Vielleicht um ihre Kinder zu stillen? Was glaubst du also macht eine Kuh mit ihrer Milch? Richtig, ihr Kalb säugen. Würde man die Milchkühe also nicht dermaßen überzüchten, so dass sie abartig viel Milch (anders kann man es nicht sagen, denn Euterentzündungen sind bspw. häufige Krankheiten) und würde man ihnen ihre Kälber nicht mitnehmen, müsste man sie auch nicht melken.

    Glaubst du etwa wilde Rinderrassen melkt IRGENDJEMAND?? KLAR! Meine Herrn….

    Und die Gehirnwäsche, die von der Werbung ausgeht (Milch braucht man unbedingt für gesunde Knochen), hat bei dir offenbar auch prima funktioniert! Ist schon seltsam, dass in Ländern mit hohem Milchkonsum besonders häufig Osteoporose auftritt (z.B. USA), während in der asiatischen Bevölkerung, die zu großen Teilen gar keine Milchprodukte verträgt und keine verzehrt, Osteoporose seltener vorkommt. http://www.unternehmen-berichten-online.de/milch_osteoporose.html

    Siehe auch http://vegancorner.wordpress.com/2012/01/07/das-leidige-thema-milch-bzw-calcium/

    Und wenn man in Zukunft vorher besser recherchiert, blamiert man sich auch nicht.

  101. Milch ist mit verantwortlich für Osteoporose und viele andere Krankheiten.

    Doch nicht nur die Vitalstoffarmut, sondern auch das Säurepotential der üblichen Ernährung zieht die Knochengesundheit in Mitleidenschaft. Die geläufigen Grundnahrungsmittel (Fleisch, Milchprodukte, Getreideprodukte) führen im Organismus – besonders in Kombination mit Zucker – zu einem Säureüberschuss.

    Quelle: zentrum-der-gesundheit.de/starke-knochen-ia.html#ixzz2IACFTGKn

    Lese auch hier:
    http://www.angerstone.de/html/die_milchluge.html

  102. @ der… : ignore.

    @ Provegan:

    Nach der Argumentation hätte man vor ~70 Jahren auch die Nazis “tolerieren” müssen – deren Terror gegen die Juden war mehrheitlich auch “legal”, in rassistische, unethische Gesetze gegossen.

    Was “legal” und was illegal ist, ist völlig unerheblich für die Frage, ob man es tolerieren muss. Sklaverei war mal legal, Vergwaltigung in der Ehe war mal legal, seine Frau zu schlagen war mal legal – und falsch war das alles trotzdem schon immer, ganz gleich ob es von irgendeinem Gesetz gedeckt war.

    Und die Gesetze kann ich nicht ändern – nicht, bevor die Menschen geändert sind. Wenn alle Fleisch fressen wollen, dann krieg ich kein Gesetz durch, was das verbietet. Also muss ich den Leuten auf den Füßen stehen und ohne ihren Lebensstil zu tolerieren immer wenns geht ihnen die Folgen desselben vor Augen fühen.

    Was von uns gefordert von Fleischessern und von ihnen “Toleranz” genannt wird (weil Toleranz sonen guten Ruf hat – und wer ist schon gerne Intolerant?) ist, dass wir sie in Ruhe lassen sollen, weil angeblich Vegan- und Nicht-Vegan nur zwei gleichwertige, unterschiedliche Lebensstile seien. Das ist aber nicht so. Nicht-Vegan zu leben ist ethisch verwerflich. Vegan zu leben nicht. Also sind beide Lebensstile nicht gleichwertig, sondern vegan ist anzustreben und nicht-vegan zu verurteilen.

    Und natürlich ist der Vergleich mit Verbrechern absulut treffend. Wenn ich meinem eigenen Hund den Schwanz abschneiden würde, dann stünde sofort die Polizei bei mir und würde mich wegen Tierquälerei verhaften (völlig zu recht!), bin ich aber ein Schweinemäster, dann darf ich das tausendfach machen und es ist legal. Ergo: Gesetze sind für die Überprüfung, ob etwas ein Verbrechen ist oder nicht, völlig ungeeignet.

  103. …und falls du dich noch fragen solltest, was man am Milchkonsum vielleicht unter anderem moralisch falsch finden könnte: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/milchkuh-recherche

    Und selbst wenn die Kühe auf einer hübschen Wiese leben – die Milch ist dann immer noch für das Kalb gedacht, welches in der Regel auch in der tollsten Biohaltung nicht lange bei seiner Mutter bleiben darf. Die Mutterkuhhaltung gibt es meines Wissens nur in der Fleischerzeugung. Abgesehen davon, dass auch ein Biobauer seine Milchkühe und die Kälber irgendwann schlachten muss, wenn er nicht mehr Geld ausgeben als erwirtschaften will.

  104. @ Anne. “Zum Diskutieren braucht man Argumente. Und wenn das nötige Wissen fehlt und ich mich nur von Vorurteilen nähre, dann kann ich nicht argumentieren. Die Leute wollen nämlich oft nur nerven oder sich dafür rechtfertigen, wieso sie noch billigstes “Qualfleisch” aus dem Supermarkt kaufen. Da kommen dann einige mit meinem Lieblings”argument”, dass es doch viel teurer sei vegetarisch oder vegan zu leben. Wieder ein Vorurteil. Sorry, aber so kann und will ich einfach nicht diskutieren.”
    …ich finde das ganz witzig was Du hier schreibst. Bekannte oder Freunde nerven Dich mit unpassenden Aussagen beim Grillen. Haben wahrscheinlich aber nur ein anderen Humor und suchen Gesprächsstoff. Dir geht das scheinbar alles so gegen den Strich, steigst aber in diesem Forum in dieses Thema voll mit ein. Dann lass doch einfach gut sein. Teilweise muss ich Dir ja auch recht geben doch bei manchen Aussagen/Argumenten, naja…

    @Jay. Auf Deinen Beitrag gehe ich nicht weiter ein, außer das Du echt eine kranke Art hast Vergleiche zu stellen. Such Die Hilfe!

    @ Harry. Dein Statement zu diesem “Thema” finde ich bisher noch am objektivsten. Du hast eine angenehme, nüchterne Art und Weise Deine Ansicht zu schildern. Ich glaube Du bist jemand mit dem man über solche Themen auch debattieren kann. Und wegen den Haaren, was soll ich dazu noch sagen ;-)

    @ Provegan. “Was nun viele Leute, die Fleisch essen tun, wenn sie sich angegriffen fühlen ist: Sie suchen Gründe warum es ihrer Meinung nach richtig wäre Fleisch zu essen.
    Als Veganer ist nun aber gedanklich an dem Punkt angelangt, an dem man die Frage nach der Moral (fabrikmäßige Ausbeutung) mit “unmoralisch” beantwortet . Da sind diese Gründe unbedeutend. Es sind Ausreden.” “Wenn du mit Veganern über dieses Thema sprichst kannst du Toleranz für deine Lebensweise erwarten. (Punkt)
    Aber bitte auch deinerseits Toleranz zeigen und keine Ausreden.”
    Lieber Provegan. Hätte ich nur Ausreden würde ich mich hier nicht mit Euch “unterhalten”. Das habe auch ich nicht nötig. Tolerant bin ich meiner Meinung nach schon, allerdings kann es hin und wieder vorkommen, daß ich mich unvorteilhaft ausdrücke und somit ein falsche Bild von mir übermittle.

    @ der… Ich glaube Du bist falsch hier. Den Kegelclub der Milchbauern e. V. findest Du woanders. Such mal bei Google. Soll keine Beleidigung sein.

    Abschließend kann man doch sagen, beide Lebensweisen haben Vor- und Nachteile die Eine mehr und die Andere weniger. Welche nun welche ist kann man in diesem Forum doch wunderbar diskutieren. Vielleicht auch mal ein wenig objektiver von meiner Seite aus. Auch wenn manche das anders sehen aber tolerant bin ich, nur noch nicht ganz überzeugt!
    Also, Peace und lange Haare (Entschuldige Harry).

  105. @der…
    schau ein paaar Beiträge weiter oben, da erkläre ich die Umstände in der Milchwirtschaft und räume für Leute wie Dich mit dem Vorurteil auf, Kühe müssten Milch geben.

    @ Provegan
    hattest Du mal einen Hund?

  106. @Walter: also ich bin ja fast ein wenig enttäuscht; da hab ich Dir so eine lange Antwort geschrieben und werde einfach ignoriert. Fällt Dir zu meinen Argumenten denn etwa nichts mehr ein?
    Verwirrt und verwundert:
    Tii

  107. An alle Carni-/Omnivoren: wie kommt ihr eigentlich auf dieses Forum??

  108. Also den Milchkonsum finde ich kann man ganz einfach einstellen, wenn man sich ein bischen erkundigt.
    Durch die hohe Milchleistung sinkt die Fruchtbarkeit der Kuh deutlich, Klauenprobleme nehmen zu, Labmagenverlagerungen häufen sich. Um die erwünschte hohe Milchleistung zu erzielen muss massiv Kraftfutter zugefüttert werden (meist gentechnisch verändertes Soja- tierische LM müssen nicht gekennzeichnet werden, wenn sie zu Lebzeiten mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert wurden)-dafür ist eine Kuh aber garnicht ausgerichtet, daher häufen sich dann irgendwann Stoffwechselprobleme. Damit der Milchfluss nicht abreisst, bekommt die Kuh Hormonherapien, damit sie wieder tragend wird. Ob der Einfluss dieser Hormone auf die Milch abschließend untersucht ist ??
    http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/01/21/krebs-vorbeugen-teil-v-die-milch-machts/
    Manche Kühe bekommen beim Melken auch noch Oxytocin-damit sie die Milch besser und schneller abgeben.
    Und ein Zusammenhang mit Morbus Crohn ist auch noch nicht vom Tisch.
    http://www.mrs-eastie.de/2011/11/machts-die-milch-morbus-crohn-eine-mykobakteriose/
    Und die Paratuberkulose kommt auch in deutschen Milchviehanlagen vor.
    Die Milch die in den Molkereien abgeliefert wird, wird ja regelmäßig auf den Zellgehalt untersucht. Sie darf nicht über 400 000 Zellen/ml enthalten. Allerdings geht man in der Tiermedizin davon aus, dass es sich ab 250 000 Zellen/ml um eine subklinische Mastitis (Euterentzündung) handelt. Eiterzellen sind da also auch immer dabei.
    Also mir ist das alles einfach zu ungesund.

  109. @Jay:
    “Gesetze sind für die Überprüfung, ob etwas ein Verbrechen ist oder nicht, völlig ungeeignet.”
    Aha… Na das ist ja mal ne Aussage. Was denn dann? DEINE Meinung etwa? Und DU vergleichst andere mit Nazi’s? Überleg mal was du da sagst.
    Gesetze sind die Regeln unserer Gesellschaft. Ohne sie funktioniert das zusammenleben nicht. Wenn du sie ändern willst, dann versuche zu überzeugen damit sich nach und nach eine Mehrheit für Tierrechte bildet. Das geht nicht vonheute auf morgen. Mit Blogs wie diesem hier kann man da Fortschritte machen – mit agressiven Vorwürfen wie du sie bevorzugst m.E. nicht.

    @Walter: Na dann gib dir doch mal nen Ruck.
    Anscheinend müsstest du ja gar nicht mehr sooo viel ändern. ;)

  110. @ Jay: “Wenn ich meinem eigenen Hund den Schwanz abschneiden würde, dann stünde sofort die Polizei bei mir und würde mich wegen Tierquälerei verhaften (völlig zu recht!), bin ich aber ein Schweinemäster, dann darf ich das tausendfach machen und es ist legal.” Was Du hier schreibst ist doch ebenfalls Schwachsinn. Was glaubst Du was passiert, wenn ein Schweinebauer seinen Schweinen bei lebendigem Leib die Schwänze abschneidet!? Legal ist das mit Sicherheit nicht. Der würde die selbe Strafe bekommen wie Du nur viel höher, da dies ganze vorsätzliche Massentierquälerei wäre.

  111. Ach ja hatte ich vergessen: Mein Beitrag über Dich vom 16.02. um ca. 21:30 bestätigt Deinen 2 Std. zuvor!!! Deine Vergleiche…

  112. @ tii
    Nicht traurig sein!

  113. Walter, du solltest mal das Tierschutzgesetz lesen, dann wüsstest du auch, dass man Ferkeln ganz legal die Schwänze abschneiden darf, ohne Betäubung! Auch Enthornen, kastrieren, Schnabelkürzen u.a. ist ohne Betäubung erlaubt.

    Belies dich bitte: http://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html#BJNR012770972BJNG000403377

    Schlimm, dass diese Verbrechen vielen Leuten nicht mal bekannt zu sein scheinen!

  114. Du hast das Entfernen der Hauer vergessen, Anne. Die werden meines Wissens doch auch rausgerissen, oder nicht?

  115. Das Schreien der Ferkel: Wenn Schweine betäubungslos kastriert werden
    Betäubungslose Kastration und Abschneiden der Schwänze bei Ferkeln

    oder:

    Denkt beim nächsten Jägerschnitzel daran! :-(

  116. Walter- tatsächlich werden den Ferkeln standardmäßig ohne Betäubung der Schwanz abgeschnitten (und die Zähne abgeknippst- damit sie das Gesäuge der Sau nicht verletzen). Und die männlichen auch noch ganz ohne Betäubung kastriert- das soll jetzt aber vielleicht doch geändert werden.
    Bleibt der Schwanz lang, fangen die Schweine an sich gegenseitig in den Schwanz zu beißen und anzufressen- dies führt zu aufsteigenden Rückenmarks-Entzündungen…
    Das Standard-Schwein aus der Mästerei, dass mit 6 Monaten zum Schlachthof geht hat keinen Ringelschwanz :-((

  117. @tii: Meine Antwort auf Deine.
    Wenn vorhandene Anbauflächen reichen würden frage ich mich warum sich manche Veganer ebenfalls über die Abholzung der Regenwälder zum Anbau von Soja-Futtermitteln aufregen, lt. Deinem Argument wären diese Flächen also notwendig!?
    Deinen Nachfolgenden Beitrag widerlegst Du somit selbst: “Gründe für die Abholzung des Regenwaldes sind übrigens nicht die Urbarmachung des Geländes zum Anbau von Getreide für die (heimische) Bevölkerung. Vielmehr werden dort vor allem Soja und Palmöl für den Export angebaut. Diese Produkte landen in den Trögen US-amerikanischer und europäischer Massentierhaltungsbetriebe. In Brasilien beispielsweise, einem der führenden Futtermittelexportländer, leiden 60 % der Bevölkerung an Mangelerscheinungen.”

    Niemand der Veganismus erfasse die Weltbevölkerung über Nacht, sogar ich nicht! Ich habe lediglich eine mögliche These aufgestellt sollte es zu dieser, doch eher unwahrscheinlichen, Situation kommen. Außerdem beziehst Du Dich mit Deinen “Gegenargumenten” doch genau auf eine solche!
    In der Menschheit gab es schon immer Neuerungen, dies ist richtig. Aber die Beispiele die Du genannt hast, so verstehe ich das, lassen sich aufgrund der Industriealisierung nicht verhindern. Sehe ich genauso, doch die Schließung von Fleischverarbeitenen Betrieben wäre bei dieser fiktiven Situation sehr wohl möglich zu verhindern. Und verrate mir mal wie sich ein Fleischer oder Metzger gehobenen Alters umorientieren soll? Industrieroboter bauen?
    Aber ich möchte Euch, Zitat:”im Allgemeinen einfach besser informierten Veganern” mit meiner doch allzu weltfremden Art belasten. Soviel zum Thema wir Fleischesser fühlen uns angegriffen!
    Aber eines will ich noch loswerden, zu Deiner Aussage:”Und mal Hand aufs Herz: Würdet ihr euch richtig informieren, könntet ihr nicht mehr mit gutem Gewissen in euer Schnitzel beißen. Das ist wahrscheinlich der Grund, für die mangelhafte Kenntnis der Zusammenhänge.” Ich selber habe vor vielen Jahren Koch gelernt und, berufsbedingt, einige Tiere zerlegen müssen (und wusste auch wo die gezüchtet und wie geschlachtet wurden). Außerdem habe ich auf einer Fachschule u.a. Lebensmitteltechnologie studiert. Ich weiß sehr wohl wie Tiere gezüchtet, geschlachtet und verarbeitet werden (von deren Nutzen, aber auch die Nachteile, für den menschlichen Körper spreche ich ebenfalls). Ich kenne auch den Anbau, die Verarbeitung und Technologie von pflanzlichen Produkten und deren veganische Endprodukte. In Bezug auf Deinen Satz “…ruhigen Gewissens in unser Schnitzel beißen” hoffe ich für Dich Du bist als Veganer noch nie außwärts Essen gegangen. Wenn Du wüsstest was da bei vielen geschieht, könntest Du auch nicht mehr ruhigen Gewissens in Deinen “Soja Burger” beiden! :-)

  118. Nachtrag: es haben sich einige Rechtschreib- und Tippfehler eingeschlichen. Bitte um Verständnis. Danke

  119. @Anne, Harry, Sandra und Tii.
    Ok, ich muss gestehen ich habe diese Punkte (Kastration etc.) wirklich nicht gewusst. Danke für die Belehrung. Schnabelkürzung und Enthornung dagegen schon. Definitiv eine, Sorry, Riesenscheiße!

  120. Hallo Walter, es gibt da noch so einiges mehr an Videos, dass mit den Ferkeln war noch relativ harmlos. z.B. das zerschreddern tausender (männlicher) Küken nach dem sexen, lebend natürlich – in Nahaufnahme. Wobei das eigentlich ein schöner und schneller Tod ist. So manche Legehenne wird ihren Bruder darum beneiden. Aber wer das sehen will kann ja bei Youtube danach suchen.

    Du schreibst:
    "Und verrate mir mal wie sich ein Fleischer oder Metzger gehobenen Alters umorientieren soll? Industrieroboter bauen?"
    Kein Metzger, Fleischer, Milchbauer oder Hähnchenmäster muss sich um seinen Job sorgen machen. Selbst seine Kinder können noch unbekümmert die Firma übernehmen. Aber vielleicht seine Enkel, Ur-Enkel oder Urur-Enkel, bei dehnen könnte so langsam ein Umdenken einsetzten wenn immer mehr Menschen immer weniger dieser Produkte konsumieren. Irgendwann wird dann mal ein “schwarzes Schaf” der Milchbauerfamilie den Hof übernehmen, die Kühe verkaufen und Lupinen anbauen, einfach weil immer mehr Menschen einen Fleisch- und Milchersatz aus regionalen Produkten haben will. Die Flächen, die heute schon mit Raps bebaut werden um den absolut unnötigen Bio-Diesel zu erzeugen, könnten so für die menschliche Ernährung genutzt werden. Du und ich und alle die das lesen – wir alle werden dass nicht mehr erleben. Aber es ist eine Vision. Solange immer mehr Menschen zu der Überzeugung kommen dass man umdenken muss – um unser selbst Willen – nicht nur wegen der Tiere – sind wir auf dem richtigen Weg.
    Wenn du oder auch andere die hier mitlesen am nächsten Sonntag beim köpfen des Frühstücksei auch nur eine Sekunde an diesen Blog denken, dann ist das schon mehr als man erwarten kann. Lasst es euch schmecken, aber vielleicht gibt es ja in eurer Nähe einen Nebenerwerbslandwirt, jemand der eine kleine Hühnerherde hält und gar nicht weiss wohin mit seinem Eiersegen. Besorgt euch die Eier doch von dem. Sie schmecken besser weil die Hühner meistens nicht oder nur wenig Beifutter bekommen. Sie haben i.d.R. Freilauf und müssen sich ihr Futter selber suchen. Wenn ihr so jemanden findet, dann seid IHR für die Eierindustrie verloren. Würde das nur jeder 1000ste in Deutschland machen, so hätten wir bei einer 10er Schachtel Eier/Woche – 170Mio. IndustrieEier weniger im Jahr. Das würde schon mal den einen oder anderen Eiermanager zum Grübeln anregen :-)
    Frohe Ostern im Voraus – Harry – ;-)

  121. @Harry:
    Genau das ist der Weg den es gehen muss. die Gesellschaft wird sich daran gewöhnen – nach und nach. Genauso wie sie sich an die Gleichberechtigung an den Atomausstieg oder schlicht an die Mülltrennung gewöhnt hat.
    Was den Zeithorizont angeht, von dem du ausgehst:
    “(…) Du und ich und alle die das lesen – wir alle werden dass nicht mehr erleben.(…)”
    Da wäre ich gar nicht mal so pessimistisch.

    Die Beispiele, die ich genannt habe, die haben sich innerhalb von nur ca 50 Jahren durchgesetzt.
    Das hat angefangen bevor es das Internet gab. Jetzt kann das alles viel viel schneller gehen.
    Ich bewundere die Leute die schon 10 Jahre oder länger vegan leben. Heute kriegst du per Mausklick massenhaft Informationen zur Ernährungsumstellung, viele Rezepte, Hintergrunginfos zur Tierhaltung, es gibt Onlineshops wo man einfach alles bestellen kann an das man vor 10 Jahren noch nicht rangekommen wäre.
    Es ist heute so einfach vegan zu leben wie nie zuvor. Und das Angebot wird zunehmen – es wird also noch einfacher. Gleichzeitig wird sich die öffentliche Meinung ändern. Wenn man vor 30 Jahren mit seinem Kind im Restaurant gewesen wäre und man hätte ihm eine gescheuert, weil es “unartig” war, dann hätten alle rundherrum gedacht: “Richtig, das Kind braucht ne harte Hand.” Heute ist das undenkbar. In 30 Jahren wird man evtl. auch vorwurfsvoll beäugt, wenn man ein Schnitzel bestellt. Wer weiß, vielleicht auch schon in 15 Jahren…

  122. Hallo!

    Schade finde ich es immer wieder, dass sich so viele Leute persönlich angegriffen fühlen, sobald es im Vegan/Vegetarisch geht. Eigentlich ist es doch so, wenn ich mich nicht für etwas interessiere, dann kann ich mich auch nicht darüber aufregen, dann ist es mir egal. Aber warum regen sich hier einige selbsternannte “Fleichesser” über die Lebensgewohnheiten von anderen auf?

    Ich finde auch, dass wenn man es geschafft hat hinzusehen und was mitzubekommen, dann ist der einzige richtige Schritt in unserer Zeit, gewaltig etwas am eigenen Konsumverhalten zu ändern. Ob es nun um das Fleisch, die Milch oder gar Kleidung und sonstige Güter geht. Brauchen wir wirlich so viel von allem?

    Ein ganz klares NEIN von mir!!!

  123. Gestern Abend gab es im Nachtjournal von RTL einen kleinen Beitrag über Veganes Essen.
    Selten genug, dass es überhaupt Beiträge gibt, so war der auch noch sehr gut und proVegan.
    Der Schlußsatz des Reporters war sinngemäß ” Wir müssen und werden alle umdenken!”
    Sehr erstaunlich und dass von RTL!!!
    Gezeigt wurden mal ausnahmsweise keine Ekelvideos aus den Schlachthöfen, sondern Einkäufe von Veganern, (Welche Sorten von Fleisch- und Milchersatz es gibt), Restaurants und Attila war auch dabei :-) Sehr lustig ein Beitrag einer Restaurantbetreiberin die bemerkte “Einer meiner Stammkunden ist Metzger” er hat Probleme mit Cholesterin.

  124. wer irgendwann einmal aus dem Irrgarten heraus will der wird am Ende dann auch das Schild lesen “hier geht es in die vegane Freiheit”. hihihi
    Nein ehrlich. Also ich bin kein “Allesfresser” und begründe das nicht hinsehen wollen auch nicht mit “aber mir schmeckt es halt”. Jeder trägt Verantwortung damit sich das unachtsame Leben verändert, denn schließlich müssen wir das unseren Kindern lernen. Sie machen ja sonst nur die gleichen Fehler wie vorher. Ich war fast 30 Jahre Vegetarierin. Im Alter kommen die ein oder anderen kleinen Wehwehchen hinzu. Hatte immer mit dem Herz ein bissl Probleme. Seit dem ich vegan lebe sind meine Herzrhytmusstörungen so gut wie verschwunden. Es gibt so köstliche Sachen, besonders wenn man dem Gemüse oder Getreide seinen natürlichen Eigengeschmack läßt. Manches Gemüse hat schon Würze in sich selbst, z.b. die Zwiebel. Die Knolle ist aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken.

  125. Wenn das “normale” Essen (mit Milch und Fleisch) so gesund ist, warum sind dann die Arztpraxen voll? Warum ist die zweithäufigste Krebsurache (nach Lungenkrebs) Darmkrebs? Warum leiden mindestens 1/3 der Deutschen an Magen-/Darmproblemen (ab dem 40. Lebensjahr sogar jeder zweite)? Es werden so oft Fälle berichtet, wo Menschen Krebs, Diabetes, Osteoporose, Bluthochdruck, Akne und viele andere Krankheiten mit einer Ernährungsumstellung auf vegan bzw. roh-vegan selbst (!) gehilt haben. Wir sind in unserer Wahrnehmung, dir duch Fernsehen und andere Medien geformt wird, dermaßen verbildet (wenn nicht zu sagen unterbildet), dass selbst die einfachsten Zusammenhänge nicht erkannt werden (können). Ich würde jedem raten den Chaos, der durch die Infornmationsflut im Kopf verursacht wird, zunächst aufzuräumen (und logisch zu sortieren) und dann seine “eingene” Meinung kundzutun.

  126. Das finde ich eine klare Aussage. Das Chaos aufzuräumen. Werde gleich heute damit anfangen. Danke

  127. Mein Gott, auf was für einem Niveau wird hier denn argumentiert:

    “Weil die Arztpraxen voll seien, ist omnivore Lebensweise ungesund”. Wer so kurz denkt, kann natürlich zum Veganer werden.

  128. Ich war über 40 Jahre überzeugter Fleischesser. Aber ich habe mich in den letzten Wochen mal mit Massentierhaltung beschäftigt und mir Videos angesehen, in denen Hunden, Robben und anderen Tieren das Fell bei lebendigem Leibe vom Körper gezogen wurde, aber erst nachdem sie gequält wurden. Ich habe gesehen und vor allem gehört wie Schweine/Rinder schlecht betäubt geschrien haben, als Ihnen der Hals brutal aufgeschlitzt wurde oder bei vollem Bewusstsein im Brühkessel landeten. Ich habe gesehen, wie Hühner und Gänse misshandelt und geschlagen wurden, bevor sie mit roher Gewalt in kleine Boxen gepresst wurden. Ich habe gesehen, wie Mast-Enten für Stopfleber mehrmals täglich ein Schlauch in den Hals gerammt und sie später ohne Betäubung auf den Kopf gedreht und ihnen der Hals aufgeschlitzt wurde. Ich habe gesehen, wie Hüner mit gebrochen Beinen und fast keinen Federn mehr am Körper auf Käfiggittern stehen und mit aller Gewalt dazu gebracht werden, jeden Tag ein Ei zu legen, um dann nach einigen Monaten ausgelaugt brutal geschlachtet werden.

    da brauche ich keine Argumente über Umweltschutz oder gar Vitamin B12 um zu wissen, das der Mensch ein ekeliges und verabscheuungswürdiges Lebewesen ist.

    Ich habe die Entscheidung für mich getroffen und lebe vegan. Militante Fleischesser werden wie alle Süchtigen immer einen Grund oder Rechtfertigung finden, warum sie es weiter tun.

    Die Welt ist nicht mehr zu retten, aber jeder soll für sich entscheiden, wieviel Zeit er Ihr durch sein Verhalten wegnimmt.

    In diesem Sinne

    Guten Hunger

  129. Unverantwortlich?
    Es tut mir wirklich Leid wie Tiere heutzutage behandelt werden und ich bin der Meinung,dass der Mensch sich im allgemeinen von Dreck ernährt aber das ist kein Grund das Fleischessen an sich zu verteufeln!

    Der Mensch hat seinen Fortbestand durch die Jagt gesichert und reiht sich damit in die natürliche Nahrungskette ein. Ihr würdet nicht hier stehen, wenn eure Vorfahren kein Fleisch gegessen hätten.

    Meiner Meinung nach sollte man gegen die Gesellschaft und die Momentanen Zustände in der Lebensmittelindustrie vorgehen aber die anderen Menschen nicht für ihren natürlichen Ernährungszustand (und ja bei aller Liebe es ist natürlich) verurteilen.

    Ich bewundere die Fähigkeit sich so für seine Überzeugung einzusetzen und dieses Ernährungskonzept durchzuhalten aber die Tatsache der Intolleranz gegenüber anderen und das “auf einen Sockel stellen” vieler (nicht aller) Veganer zerstört diesen lobenswerten Aspekt darum sorgt doch für eine angeneme Coexistenz indem ihr anstatt Aggressionen hervorzurufen mit positiven Einstllungen und Umgangsformen punktet dadurch gewinnt ihr sicher glücklichere Anhänger als mit Hass und Panik.

    Make Love not War (Peace) :D

  130. “aber die anderen Menschen nicht für ihren natürlichen Ernährungszustand (und ja bei aller Liebe es ist natürlich) verurteilen.”

    Ich denke auch, dass es natürlich ist (zumindest in geringen Mengen), ABER…

    “Ihr würdet nicht hier stehen, wenn eure Vorfahren kein Fleisch gegessen hätten.”

    ….unsere Nachfahren wird es sehr bald nicht mehr geben, wenn wir weiterhin alle Fleisch essen, vor allem in diesem Ausmaß!

    Und da du offenbar selbst gegen die Massentierhaltung bist, frage ich dich, wie viele Menschen mit Fleisch, Milch und Eiern aus artgerechter Tierhaltung überhaupt versorgt werden sollen/können? Allein das ist ein Grund, warum die meisten Menschen vegan leben sollten. Es ist wirklich schwer die Meinung anderer zu tolerieren, die von sich behaupten sie seien gegen die Zustände, die aber selbst nahezu nichts dagegen tun…. rechne doch mal aus, wie viel Fläche man für die Tiere in wirklich artgerechter Haltung bräuchte, wenn jeder immer noch einmal pro Woche Fleisch isst. Dafür ist unsere Erde einfach zu klein und die fehlende natürliche Selektion beim Menschen macht es zu einem immer größer werdenden Probleme alle Menschen satt zu kriegen.

  131. Hallo,

    ich bin keine Veganerin und auch keine Vegetarierin, aber beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Thema, schaffe es aber nicht diesen Schritt zu gehen, da ich noch nicht überzeugt bin. Klar bin ich gegen Massentierhaltung und Tierquälerei, aber deshalb gleich Veganerin werden???
    Ich würde gerne ein paar stichhaltige und wissenschaftlich fundierte Argumente hören, was alles gegen den Konsum von Bio-Fleisch, Bio-Milchprodukten und Bio-Eiern spricht? (Vielleicht weiß auch jemand, warum Bioprodukte aus dem Biosupermarkt moralisch nochmal viel “besser” sind, als aus dem Discounter?)
    Vielleicht hat sich jemand der Veganer hier damit auseinandergesetzt und kann mich überzeugen?
    Zur Zeit bin ich nämlich der Meinung, dass das moralisch völlig okay ist, tierische Bioprodukte zu essen. Außerdem schmecken mir diese tierischen Nahrungsmittel gut.
    Ich esse übrigens auch Sojamilch, Mandelmilch, Tofu, Weizenproteine und Co. Insofern könnte man mich wirklich als “Omni” bezeichnen.
    Nur diese dämlichen Tofu-Fleischersatzprodukte kann ich nicht leiden ;-)

    Danke und liebe Grüße,
    Karolin

  132. Hallo Karolin !
    Wie hast Du Dich denn damit beschftäigt ? Wenn Du mal die ganzen Kommentare vorher liest, findest Du schon einige informative Links.
    Und Bio ist auch nicht gleich Bio- da musst Du Dich schon sehr genau mit den Statuten der jeweiligen Bio-Vereinigung auseinandersetzen.
    Vieles ist auch einfach Augenwischerei und wurde von der Werbung entsprechend eingetrichert.

    Auch für die Bio-Eier werden die männlichen Küken geschreddert.
    Auch die Bio-Tiere gehen an einen EU-zugelassenen Schlachthof und werden genauso wie der ganze Rest getötet. Auch die leben mit zahlreichen Artgenossen zusammen, um den zunehmenden Hunger auf Bio-Produkte zu stillen. Und nur weil sie dann vielleicht kein Antibiotikum bekommen (weil das vielleicht in den Statuten verboten ist)- geht es ihnen nicht unbedingt besser…
    Oder glaubst Du die ganzen Bioprodukte werden von den Diskountern schnell morgens von ihren Lieblings-Bauernhöfen abgeholt ?

    Die ganzen gesundheitlichen Nachteile der tierischen Produkte wurden schon mehrfach erwähnt und werden auch bei Bio-Produkten nicht besser.

    Also- für tierische Produkte müsstest Du Dir jeden Hof selbst anschauen und Dir ein eigenes Urteil bilden. Auch bei den Eier-ab-Hof gibt es immer wieder welche- wenn Du den Stall kennen würdest, würdest Du da keine Eier kaufen wollen….

    Zum Weiterlesen findest Du hier einiges:
    http://www.amazon.de/gro%C3%9Fe-Bio-Schm%C3%A4h-Lebensmittelkonzerne-herumf%C3%BChren-ebook/dp/B00AQ5U0LI/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1370195454&sr=8-1&keywords=Bio+Schm%C3%A4h
    http://www.amazon.de/Verzehr-wird-abgeraten-Gesundheitsnahrung-ebook/dp/B007BLOG7Y/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1370195504&sr=1-1&keywords=vom+verzehr+wird+abgeraten
    http://www.amazon.de/China-Study-wissenschaftliche-Begr%C3%BCndung-Ern%C3%A4hrungsweise/dp/3864010012/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1370195602&sr=1-1&keywords=china+study
    und vegane Kochbücher gibts auch gute :-)
    http://www.amazon.de/Veganista-Fr%C3%BChst%C3%BCck-Abendessen-Verw%C3%B6hnen-ebook/dp/B00CDCWLOG/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1370195691&sr=1-1&keywords=la+veganista+lust+auf+vegane+k%C3%BCche

    Ich finde es aber auch völlig legitim, wenn man mit Kleinigkeiten anfängt und zunächst einen veganen Tag einlegt oder zunächst öfter mal auf Fleisch verzichtet.. bald merkt man, dass man nicht wirklich was vermisst, es einem besser geht und die ganzen tierischen Produkte eigentlich auch garnicht mehr essen will.

    Viele Grüße
    Sandra

  133. Hallo, ich bin Veganerin. Warum es Fleischalternativen gibt, dazu fällt mir ein Kriterium ein. Es erleichtert den Ausstieg. Aber für mich sind die überflüssig. Niemand der kein Fleisch ist braucht Alternativen. Wem es tatsächlich regelrecht schlecht wird wenn er Fleisch einnimmt dem wird bewusst, das er keinerlei Ersatz dafür braucht.

  134. nicht nur die tiere werden ausgebeutet es betrifft genau so den menschen…was für eine welt :/

  135. Ob es nun richtig o falsch ist Tiere zu töten um sie zu verspeißen, darüber will ich mir kein urteil machen. Damit beschäftigen sich Philosophen bereits seit vielen Jahren und sind dabei zu keiner klärung gekommen. Aber vielleicht kann man sich darauf einigen das wenn man den tieren schon das leben nimmt, man ihnen auch das zugeständniss macht das ihre kurze Lebenszeit so schön und angenehm wie möglich gestaltet wird.

    Viele Menschen haben bewiesen das es nicht überlebensnotwendig ist Fleisch oder Tierprodukte zu verzehren, und auch das es das Leben nicht verkürzt oder verschlechtert soweit man sich ausgewogen ernährt. Tatsächlich scheint es im Verhältnis zu den typischen Essgewohnheiten der Menschen eine gute alternative.

    Vielleicht wäre ein wesentlicher schritt sich ein Bewusstsein dafür zu schaffen das Fleisch kein essentielles Nahrungsmittel ist sondern ein genussmittel. Und wie es mit Genussmitteln so ist sollte man verantwortungsvoll damit umgehen. Bei Fleisch besonders, da sich der schaden bei übermäßiger Konsum von Alkohol wesentlich auf die konsumierende Person beschränkt im Gegensatz zum Übermäßigen Verzehr von Fleisch… Die Massentierhaltung und der damit verbundene Leidensweg der Tiere resultiert nicht aus einer Notwendigkeit heraus, sondern aus Genusssucht. Ich will mich da auch gar nicht raus nehmen, ich vergesse schließlich auch oft genug wie So ein Huhn leben muss während ich mir genüsslich mein Frühstücksei rein schaufle. Der Punkt ist das die Nachfrage den Markt bestimmt und wenn wir den Anspruch haben für so wenig Geld wie möglich lecker Schnitzen essen zu können dann wird das natürlich auf Kosten der Tiere geschehen. Ein erster Schritt könnte also sein das man versucht weniger aber dafür qualitativ hochwertigere Tierprodukte konsumiert. Und Qualität zeichnet sich auch dadurch aus das es dem Tier, wenn schon nicht gut, so zumindest nicht all zu schlecht erging in seinem kurzen leben.

  136. Was ich noch schrecklicher finde, jetzt wo innerhalb weniger Jahre schon wieder große Wassermassen das Land fluten, die einmal dort hinfliessen wo tausende Tiere in Massen gehalten werden. Es ist nicht auszudenken was das für ein Disaster bedeutet. Die Tiere müssen qualvoll ertrinken. Die Kadaver bedeuten Seuchengefahr müssen beseitigt werden. Das ist Größenwahn. Unverständlich warum unsere Politiker nicht reagieren. Aber eines glaube ich sicher; dies sind nicht die letzten Überschwemmungen gegen die im Moment tausende von Menschen kämpfen.

  137. Ich denke viele Leute würden mehr Geld für gutes und qualitativ hochwertiges Essen ausgeben, doch leider können sich dies viele Menschen einfach und schlichtweg nicht leisten! Ich finde es ja selbst ziemlich teuer, wenn ich für meine vegane Schokolade 2,95 ausgeben muss.
    Klickt mal auf http://www.trufe.org
    Dieser Man ist ein wirklicher Veganer, der sich zudem auch für die Umwelt einsetzt und auch Vorträge hält. Schaut euch diese einfach mal auf Youtube unter seinem Kanal an. ( Durch ihn bin auch ich zu Veganerin geworden.) Er erklärt nicht nur was über “Vegan sein”, sondern auch sehr viel über Tierrechte. Super was dieser Mensch leistet und wir sollten uns alle mal eine Scheibe davon abschneiden!

  138. @Leah:

    Das mit dem Geld halte ich immer noch für die größte Ausrede überhaupt. Es gibt sehr viele günstige vegane Produkte, z.B. Zartbitterschokolade – selbst in Fairtradequalität z.B. von Lidl ist die immer noch sehr günstig (ich glaube unter 1,30 Euro) und die ist eigentlich schon recht süß, Reismilchschokolade ist natürlich etwas teurer, aber solche Luxusnahrungsmittel sind nunmal keine Grundnahrungsmittel. Letztere machen diese Ernährungsweise dann nämlich auch so günstig: Kartoffeln, Reis, Vollkornpasta, Hirse, Quinoa, Buchweizen, diese Dinge sind alle vergleichsweise billig, selbst das meiste Obst und Gemüse von Wochenmärkten, Hülsenfrüchte in der Dose/im Glas oder getrocknet, etc…selbst Alternativprodukte sind mittlerweile nicht mehr teuer, es gibt günstigen veganen Aufschnitt, Aufstriche, Tofu, Schnitzel, Burger, Bratlinge, Sojaschnetzel, Pflanzendrinks….und wer ein paar Sachen selbst macht und sich bodenständig und gesund ernährt, der spart vegan sogar Geld ein. Das Problem des Geldes besteht doch wirlich nur für die, die meinen sie bräuchten täglich jedes erdenkliche vegane Ersatzprodukt von veganer Tiefkühlpizza über veganen Scheibenkäse.

  139. HaLLO ihr!

    Ich bin in einer Familie aufgewachsen in der immer sehr viel Wert auf gesunde Ernährung gelegt wurde, d.h. Gemüse, Fleisch, Fisch, Milchprodukte wurden immer zu ich sage mal 95% in Bioqualität auf dem Wochenmarkt oder im doch sehr teuren Bioladen eingekauft. Ich bin damit aufgewachsen das zu essen was gut für die Umwelt und für meinen Körper ist. Als ich dann älter wurde habe ich mehr oder weniger gewollt Abstand von diesem Denken genommen und eben so gelebt, wie es am einfachsten war (ich habe gegessen worauf ich Lust hatte ohne mir viele Gedanken zu machen).

    Ich möchte hier erwähnen dass ich mich einige Jahre ziemlich schlecht in meinem Körper gefühlt habe. Ich war immer extrem müde, ich wollte nur noch schlafen, nach fast jeder Mahlzeit oder auch nach nur einem Kaffee oder Milchshake bekam ich Bauchschmerzen/Krämpfe und Durchfall. Aus diesem Grund sind wir zu Ärzten gegangen welche eine Stoffwechselanalyse durchführten. Ich habe Blutgruppe 0 und diese Blutgruppe ist kein ”Fleischesser” und sollte eigentlich auf Fleisch verzichten. Das sagt denke ich ziemlich viel zu dem Thema der Mensch wäre ein Allesfresser. Da ich wie oben erklärt sehr gesund aufgewachsen bin habe ich sowieso auf Schweinefleisch und Wurst etc. verzichtet und nur ”gutes” Fleisch gegessen (Geflügel oder Rind, Lamm von der Biofleischtheke im Bioladen nicht im Real etc.) In letzter Zeit habe ich mich mehr und mehr mit dem Gedanken beschäftigt vegetarisch und auch vegan zu leben da ich Bekannte habe, die diesen ”Lebensstil” führen. Ich habe mich nun dazu entschieden so weit wie möglich auch vegan zu leben.

    Ich möchte hier auch erwähnen, dass mich noch NIE ein Vegetarier oder Veganer dazu überreden wollte seine Einstellung zu teilen. Ich habe mich dazu entschieden, weil ich es für richtig halte. Ich werde die Menschen die Fleisch in Maßen essen nicht verurteilen wenn sie sich dabei gut fühlen, die die es in Massen essen allerdings schon denn das kann nicht gut für den Körper sein da bin ich mir sehr sicher.

    Nur weil ich mittlerweile vegan lebe heißt das nicht dass ich auf meine Kosmetik von Marken wie Clinique, Chanel, YSL, Lancome etc. verzichten werde und auch nicht, dass ich kein Parfum mehr benutzen werde da dort evtl. Tiere durch Tierversuche zu Schaden kommen. Ich heiße Tierversuche auf keinen Fall gut aber ich fühle mich gut wenn ich diese Produkte trage also werde ich das weiterhin tun. Ich werde soweit wie Möglich Produkte wie z.B. Kaffee von Fairtradeanbietern beziehen und mein Gemüse und mein Obst saisonal einkaufen da ich es für nicht nötig halte im Januar Erdbeeren zu kaufen und somit dazu beitrage das Ozonloch zu vergrößern. Ich werde in Zukunft vielleicht in Zukunft versuchen einen noch respektvolleren Lebensstil zu führen was meine Umwelt angeht jedoch werde ich in dieser Hinsicht NIE etwas tun was mich unglücklich macht und meinem Körper schadet.

    Meiner Meinung nach sollte man im Einklang mit seiner Umwelt den Lebensstil finden indem man sich selbst fit und gesund fühlt, keinem anderen schadet und versucht, dadurch etwas an der Welt zu verbessern.

    Viele Grüße und danke für die vielen Guten Argumente die ich hier lesen durfte!

  140. So, nachdem ich mein herrliches belegtes Brötchen mit Räuchertofu, getrockneten Tomaten, Erdnussmus und Salat und Gurke zu Ende gegessen habe, möchte ich auch mal etwas von mir berichten. Ich finde, jeder sollte selbst wissen und entscheiden, was er will und worauf er Appetit hat – er ist ja schließlich erwachsen. Zugleich bin ich aber auch froh, wenn ich an Wissen gelange, so dass ich mich erweitern und überdenken und verfeinern kann. Bei mir war es so, dass ich seit zig Jahren Vegetarierin bin, einfach weil ich nicht sonderlich Appetit auf Fleisch habe (offenbar bin ich auch Blutgruppe 0). Milch und Milchprodukte habe ich zu mir genommen, weil ich es nicht besser wusste. Hm, kann man sein Müsli auch mit was anderem essen?! Das ging mir über meinen Horizont, dabei dachte ich eigentlich, ich hätte schon einen weiten. Die armen Milchkühe? Wieso – ich kauf doch Bio und da nur Demeter! Aber als der Bauer erzählte, dass auch er den Kühen die Kälber wegnimmt, war ich schon mal etwas ernüchtert. Und als ich “meinen” Eier-Produzenten googelte, einen Demeter-Hof, erfuhr, dass auch er die Hennen zu Tausenden hält – schon wieder ernüchtert. Idylle Bio?! Okay, für einige ja, für mich nicht. Also hatte meine Tierschutz-Freundin wohl doch Recht, die mich darauf drängte, auf vegane Ernährung umzusteigen. Anfangs hielt ich sie für überstiegen und hysterisch, die hat doch ein Problem, dachte ich mir im Stillen und wollte mit solchen Argumenten kommen von wegen: Ist der natürliche Kreislauf der Natur, das Tier muss irgendwann sterben (und das obwohl ich selbst 3 Tage heulend im Bett liege, wenn eins meiner Tiere stirbt). Aber als ich dann mal wieder eine Aktion mitbekam (eine Hühner-Ausstallung), polte sich irgendwas in meinem Gehirn um und ich versuchte es statt mit Milch mal mit Sojamilch und Sojajoghurt und Dinkelmandelmilch. Und? Es schmeckte mir phantastisch, und zwar so wie ich meine Milch immer haben wollte! Aber Butter ersetzen…? Ich liebe doch Butter…?! Und schon gar Käse? Aber da gibt’s ja jede Menge Nussmuse – Tahin z.B. Bäh, dachte ich anfangs. Aber als ich es probierte, war ich hingerissen!!! Himmlisch! Und plötzlich war da gar kein Verlangen mehr nach Butter oder Käse, ich war im wahrsten Sinne des Wortes auf den Geschmack gekommen! Z.B. schmeckte ich meine frische, selbst gemachte Spaghettisauce endlich mal, die ich mir sonst mit Parmesan zudonnerte. Auch fiel mir auf, dass ich weniger Kopfschmerzen hatte. Hm, kann das angehen? Offenbar, auch da erzählte mir Google einiges. Überhaupt fühle ich mich fitter – “mehr ich”, um es mit den Worten einer anderen Neuveganerin zu sagen. Dann kam noch das Buch vom Attila Hildmann dazu, Vegan for fun, und nun ist es endgültig um mich geschehen. Ich fühl mich sauwohl in meiner Haut.

    Fazit: Ich habe es schon 10mal meiner Tierschutzfreundin gedankt, dass sie mich so getriezt hat, ich kann gar nicht aufhören, ihr zu e-maillen und sie zu überschütten mit meiner Freude und Verblüffung. Danke, danke, danke, dass du so konsequent und standfest warst! Denn darüber hat sich mir eine Welt erschlossen, die ich 10mal schöner finde und 10mal mehr mir entspricht!!!!! Ich mochte Milch eigentlich noch nie, umso froher bin ich, nun so schön um die tolle Reismilch, Hafermilch oder Dinkelmilch zu wissen! Oder Räuchertofu – himmlisch! Wie, den kann man auch auf Brot machen? Herrlich!!! Wie gesagt, ich fühle mich seither fitter, ausgeglichener, leichter. Aber: Das ist mein Ding! Es muss nicht das Ding der anderen sein! Jeder so wie er mag und wie er es braucht. Aber ich finde, Inspiration kann nie schaden, ich empfinde meine Tierschutzfreundin jedenfalls mittlerweile als Wink mit dem Zaunpfahl vom Schicksal. Ich wollte nämlich soooo gern meine Migräne loswerden, eine schöne Figur haben, gesund sein und mich rundum wohl fühlen – und offenbar scheints nun geklappt zu haben. Man sieht, Offenheit kann nicht schaden ;-) .

    Lieben Gruß euch allen,
    Jasmin

  141. Zu Jasmins Kommentar:

    Das freut mich. Ich war auch Jahrzehnte Vegetarierin und seit ca. einem Jahr lebe ich auch vegan. Seit dem ist bei mir gesundheitlich auch was besser geworden. Meine Herzrhytmusstörungen sind so gut wie weg. Es würde mir natürlich noch wohler tun, wenn dem Tier endlich auch sein Anspruch auf Würde zugesprochen wird. Aber dafür hat unser Land nicht die richtige Führungsspitze. Es wäre für alle in der Gesellschaft vorteilhafter. Ich muß sagen es ärgert mich richtig, das sich bei uns diesbezüglich nicht wirklich etwas ändert.

  142. Hallo Trauerweide,

    jo, muss halt im Kleinen losgehen. Dass man selbst seine eigenen Tiere, Pflanzen und Dinge besser pflegt, mit sich selbst pfleglicher umgeht, nicht mehr diese Produkte kauft, sondern ne andere Nachfrage etabliert, andere Prioritäten setzt und, und, und … Meine Kollegen werden übrigens auch nicht sonderlich artgerecht gehalten – ich sehe da manchmal echt erschreckende Parallelen zur Massentierhaltung. Ist alles Spiegelbild unserer Gesellschaft und von uns selbst. Hat man keinen Bock mehr drauf – aussteigen. Ist wie mit dem 100. Affen. Erst fangen ein paar an, dann überträgt es sich auch auf andere.

    Aber ich muss sagen: Ich bin superbaff über die vegane Ernährung, sie entspricht mir voll und ganz – und ich habe jetzt das Gefühl, nicht mehr allein dazustehen, sondern im Gegenteil, sogar noch jede Menge Wegbereiter gefunden zu haben! :-) Himmlisch! So werde ich wieder selbst klarer und konsequenter, statt mich einlullen zu lassen und resigniert der Masse nachzulaufen.

    Lieben Gruß
    Jasmin

  143. Ganz ehrlich. Wie edel die Motive von Vegetariern und Veganern und Frutianern auch sein mögen… wenn ich das produzierte Fleisch nicht esse wird keine Portion weniger aus den Tieren rausgeschnitten, sondern einfach weg geworfen wenns keiner futtert und nur weil wir anscheinend intelligenter sind als Tiere, brauchen wir uns keine ethischen oder wirtschaftlichen Gedanken machen, wieviel Rohstoffe usw. für das Essen auf unserem Tische verbraucht wird. Der Löwe der eine Antilope reisst, rechnet auch nicht aus wie viel Kalorien er beim jagen verbraucht oder entscheidet sich Pflanzen zu fressen weil das einfacher wäre.

    Und der Hunger in vielen Ländern hat sicherlich weitreichendere Gründe als das Futter das wir an unsere Kühe verfüttern.

    Ganz ehrlich, wer sich dermaßen einschränken will, bitte sehr, aber überzeugende Gründe dafür gibt es nicht.

  144. Hallo,
    Wie stehen Veganer eigentlich zu Wildtieren oder selbstgefangemem Fisch und Eiern, wenn man Hühnerbesitzer ist und es den Tieren gut geht?

  145. Hallo Jasmin,

    was Du schreibst hört sich ausgeglichen an. Die Frage nach dem Eigenwert steht bei mir auch oben auf. Das Gefühl des alleine Dastehens kenne ich auch. Aber es werden wirklich immer mehr und das ist sehr angenehm. Vor allen Dingen steht man nicht da, hebt mal den Kopf um ihn dann wieder zu senken um gemütlich weiter zu grasen. Für mich bedeutet veganes Leben auch eine Auseinandersetzung mit der Gesellschaft. Wir alle haben ja das Recht mit zu bestimmen wie sich die Gesellschaft gestalten soll. Schließlich kommt es darauf an ob man sich mit ihr identifizieren kann oder nicht. So wie sie momentan ist bin ich noch Meilen entfernt davon und hoffe, das die Politik endlich ihr Augenmerk auf die Rechtsprechung und die Gerechtigkeit legt, als immer im Wirtschaftsgeschehen gravierend mitzuwirken. Denn das ist ursprünglich nicht die Aufgabe des Staates. Durch seine Subventionstätigkeiten, die in die Unausgeglichenheit steuert, hängt er sich derartig in das wirtschaftliche Vorgehen rein, das er es ganz negativ beeinflusst und damit seiner Aufgabe als ausgleichendes Element nicht mehr nachkommt. Und deshalb kann nur, wie Du schreibst, der Verbraucher einlenken, indem er nämlich ganz genau, “die Nachfrage bestimmt”. Hoffen wir, das der Einzelne nun immer mehr bemerkt, wie wichtig seine Entscheidung und sein Tun in unserer Gesellschaft ist und lernt das er für alles was geschieht auch mitverantwortlich ist.

    Lieben Gruß von
    Trauerweide

  146. Rudi: Ganz ehrlich – das kann man auch nicht nachvollziehen, wenn man es nicht selbst mal ausprobiert. Von außen betrachtet sieht es tatsächlich so aus, als handele es sich um eine Einschränkung, von innen erkennt man aber die Vielfalt und Entwicklung ;-) . Wir leben schließlich nicht mehr in Höhlen, auch wenn wir von daher kommen, sondern mittlerweile in Luxuseigentumswohnungen, die wir 30 Jahre lang abzahlen.

    Vegan essen ist wohl auch typbedingt. Der eine brauchts, der andere nicht. Wer lieber alles beim Alten belassen und sich kein Stück geistig und körperlich bewegen will, egal wie es ihm geht: bitte, ist doch gar kein Problem. Wäre ja noch schöner, wenn alle das Gleiche machen würden.

  147. Hallo Trauerweide,

    ja, so sehe ich es auch – man hat eine Eigenverantwortung, Mitverantwortung, für die Gesellschaft! M.E. ist alles so wie es ist, weil man selbst so ist, wie man ist.

    Nun ja, aber ich habe noch einen entscheidenden Grund für die vegane Ernährung anzuführen: Die Gesundheit! :-) Ich mein, kann ja nicht angehen, dass ich jahrelang unbesehen Raubbau an meiner Seele und meinem Körper betreibe, mich schlecht behandele und schlecht ernähre, und hinterher erwarte, der Doktor wird’s schon richten und die Allgemeinheit, d.h. die Krankenkassen bezahlen. Wie asozial ist das denn?! Wenn mans nicht besser weiß und kann, okay, ansonsten finde ich, hat man schon die Pflicht, gut für sich zu sorgen und wenn mans nicht kann, es zu lernen, denn geht’s einem selbst gut, geht’s auch den anderen um einen herum besser. Und die vegane Ernährung scheint gut für Körper und Geist zu sein, ich bin jedenfalls arg verblüfft über die Ergebnisse – und das ist doch, was zählt, oder?! Allein schon, keine Migräne mehr zu haben, ist es mir wert, keine Milchprodukte mehr zu essen! Nie mehr! Vorher tingelte ich 20 Jahre von Arzt zu Arzt und denkst du, irgendeiner hätte mal gesagt, dass ich vielleicht gegen Milch allergisch bin oder wir mal einen Test machen könnten? Nö. Außerdem bringt es mir einen Heidenspaß, schöne Produkte zu kaufen und zu verwerten und überhaupt bewusster mit dem Thema umzugehen. So gerne stand ich noch nie in der Küche! Meine Seele jauchzt vor Freude!

    Ob ich Fleisch von glücklichen, erfüllten Tieren essen würde? Ja, ich denke schon, weiß es aber nicht. Müsste schauen, ob ich Appetit habe. Habs vorher eigentlich schon so gemacht, instinktiv sozusagen – aber höchst selten, ich mochte einfach kein Fleisch essen.
    Ich kann mir auch vorstellen, selbst irgendwann mal Hühner zu halten und wenn die Eier legen würden, ab und an die Eier zu essen (ansonsten an meine Nachbarn zu verschenken ;-) ). Aber halt alles in Harmonie und nicht mit Wegreißen und Ausbeuten und so.

    So Ihr Lieben
    Haut weiter rein
    Und danke an die Nicole und ihr schönes Buch!
    LG Jasmin

  148. Hallo,
    ich spende monatlich an Peta und an andere Hilfsorganisationen die sich gegen die Ausbeutung der Tiere und das damit verbundene unglaubliche Leid was diese Geschöpfe über sich ergehen lassen müssen. Erwähne das, weil ich gerade neben Jasmins neuen Eintrag hier im Veganforum mal wieder eine Mail von Peta bekommen habe mit erschreckenden Undercoveraufnahmen. In dieser Nachricht handelt es sich um einen Tiertransport von Schafen aus Australien in den Osten und nach Afrika. Die Tiere werden getreten, an den Beinen aufgehangen und weitere unglaubliche Brutalität ist dabei an der Tagesordnung. Hier überträgt sich meine ich ganz eindeutig die Unachtsamkeit und nicht Anwesenheit des Menschen auf die Tiere. Und das traurige an der Sache ist, wenn die Tiere dann bis ins letzte entwürdigt an dem Ort ankommen, wo sie an einem Bein aufgehängt werden und die Kehle durchgeschnitten bekommen, das selbst bis zu diesem Zeitpunkt die Tiere noch klarer sind, als ihre Peiniger, die niemals in den Genuss von mehr Klarheit kommen werden. Das ist der Preis den man für Gewalt zahlen muss.

    Ja, Jasmin es hat etwas für sich die Eigenverantwortung zu erkennen und den damit verbundenen Eigenwert.

    Liebe Grüsse
    Trauerweider

  149. Hey Leute,
    ich bin so froh das es schon so viele Veganer gibt. Ich bin jetzt auch schon seit längerem vegan und ich muss sagen mir fehlt es an nichts da es für jedes Essen eine vegane Alternative gibt. Außerdem habe ich schon so viel schlimmes gelesen und gesehen. Für viele Menschen ist es normal Tiere zu essen, denen geht es am Arsch vorbei wie die Tiere gequält worden sind sie essen einfach!!!! Ich finde man sollte mehr gegen die Masthaltung gegen die Tierquälerei auf der Welt tun. Ich denke Tiere sind nicht zum Essen da. Viele Menschen haben ja auch haustiere . Es ist eigentlich genau das selbe wenn sie eine Katze oder einen hund essen würden, wenn man das nämlich so sieht ist es ziemlich krank ein Tier zu essen, aber die Menschen sehen das nicht, sie können sich nicht in die Lage eines Tieres hinein versetzen sie machen sich mehr sorgen darüber das si immer die neusten Klamotten tragen oder immer ein neues Handy haben . Ich sage nur: WER VEGAN LEBT ,LEBT FAIR DER WELT UND DEN TIEREN GEGENÜBER!!!!
    Liebe vegane Grüße eure Veganerin 200!!

  150. Eine Frage an all die überzeugten Nicht-Veganer oder auch selbsternannten “Allesfresser/Fleischfresser”:

    Was macht ihr eigentlich auf einer veganen Seite, wenn ihr euch weder informieren wollt noch etwas anderes beizutragen habt als Sätze wie:
    - “Wie ihr lebt ist Schwachsinn.”
    - “Kühe geben sowieso immer Milch und Milch ist gesund. (Weil ist so.)”
    - “Ihr habt Mangelerscheinungen. (Ich hab zwar keine Belege aber das ist halt so.)”
    - “Ihr seid krank.”
    usw.
    Warum besucht ihr eine solche Seite, wenn ihr einzig und allein mit der Absicht Hass zu verstreuen hier kommentiert?

  151. Als erstes mal respekt und anerkennung! für jeden der sich alternative ernährt !
    ja tierleid ist ein argument ! zbsp diese angebliche biokost wo ein huhn gerade mal paar quadratzentimeter mehr ausluaf hat als ein huhn in der legebatterie oder in der käfighaltung! schweine transporte oder rindtransporte mit lebend tieren liebe veganer lasst euch sagen die auflagen für solche transporte sind mittlerweile so streng das es in seltenen
    fällen dazu kommt das ein tier verletzt wird (in diesem fall hat der fahrer, der regelmässige pausen zu machen hat damit die tiere getränkt werden und um den stress zu minimieren, umgehend einen tierarzt zu verständigen!
    desweiteren habe ich mich über lequoia sehr ämüsiert! 15 jahre alt und die weissheiten über unser gebiss^^
    unser gebiss ist ein hybrid gebiss und unsere eckzähne direkt die neben den schneide zähnen sind sehrwohl reduzierte fangzähne !
    seit 80.000 jahren also der entstehung der menschheit, essen wir fleisch,wurzeln,kräuter
    und wilde beeren und selten hülsenfrüchte (wie zbsp: soja)!
    getreide ist ein eher junges ernährungs produkt!
    es lassen sich immmer mehr argumente finden für pro und contra !
    fakt ist jeder nach seiner facon!
    wohl bekomms!
    intoleranz ist der eigentliche kern dieser debattenrunde hier ! so wie ich das hier oftmals lese ! jeder will dem anderen was aufdrängen ohne des anderen meinung zu akzeptieren!

    kinder so entstehen kriege ! nicht durch aggressionen oder wut und trauer die durch angeblichen fleisch verzehr hervorgerrufen werden! (wo es pflanzen gibt die einen höheren hormonpegel haben als jedes stück fleisch!)
    und nebenbei ihr lieben veganer esst schokolade oder gummibärchen ^^
    überlegt mal was da für inhaltsstoffe drin sind wie zbsp gelatine ^^(auch tierisches produkt und das kann nicht durch pfalnzen ersetzt werden!)

    intoleranz ist einfach überall zu sehen sei es religion,ernährung,sexuelle vorlieben(siehe homosexualität), hautfarben riten usw. alles wird immer wieder agressiv intolerant diskutiert!
    so nun mein statement ist ganz simpel meine ernährung besteht aus fleisch,fisch,geflügel
    aber auch aus gemüsen und viel obst, wurzelgemüse (spargel, schwarzwurzeln,süsskartoffeln etc)!
    ich habe mit meinen 38 jahren einen colestrinspiegel der traumhaft ist alle blut und leberwerte absolut im grünen bereich! herzinfarkt risiko eines 20 jährigen !
    dazu treibe ich regelmässig sport (laufen,bodybuilding,schwimmen!)
    und ja ich rauche ( eher gemässigt also im schnitt 6 zigaretten am tag , das schafft die leber abzubauen und hat eher mit stressbewältigung zu tun als wirklich rauchen)!
    aber eins ist sicher ich bin ein absolut toleranter mensch und versuche nicht anderen mit gewalt oder beleidigungen meine meinung auf zu zwingen!

    mfg

    ernährt euch wie ihr wollt aber ändert eure haltung anderen gegenüber!

  152. Hallo ihr lieben,

    ich will mal einen Tipp geben. Die Welt ist rund und ich denke viel!!!

  153. Hallo ihr Lieben,
    habe mich vor 4 Monaten nach gründlicher Recherche dazu entschieden vegan zu leben.
    Die Umstellung war für mich nicht wirklich schwer, da ich mich nicht mal mehr erinnern kann das letzte mal Fleisch gegessen zu haben. Nicht aus all diesen hier genannten Gründen sonder es hat mir seit dem frühsten Kindesalter NIE geschmeckt. Über meine Milchprodukte die ich verzehrte, habe ich mir nie Gedanken gemacht oder über einen “Fleischersatz”. Trotzdem habe ich mich nicht besser gefühlt. Hauptsächlich deswegen, weil ich neben meinem Studium in einem Discounter arbeite und tagtäglich den respektlosen Umgang mit Fleisch erlebe… Aber wie soll man den Wert von Fleisch denn erkennen, wenn man es so unglaublich günstig und zu jeder Tageszeit bekommt???
    In der Zeit habe ich mich sehr viel informiert und unsere Milchkühe (denen es doch sooo gut geht) werden zwangsgeschwängert sobald sie entbinden!!! und durch Medikamente wird ihnen Unmengen an Milch abgezapft. Mit Menschlichkeit hat das nichts mehr zu tun. Über die Kälber braucht man ja gar nicht reden, denn die werden der MUTTER weggenommen und zur Schlachtung freigegeben.
    Wer hat entschieden das Tiere Nutztiere sind?? Wer hat entschieden das Kühe zu tausendfach am Tag geschlachtet werden, aber ein Hund täglich Gassi gehen sollte und ausgewogenes Futter bekommen sollte? Warum haben wir das Recht über fremdes LEBEN zu entscheiden?? Menschen sind Allesfresser und damit sollen wir uns abfinden??? Deshalb sollen auf unsere Moral, die wir seit unserer Geburt eingetrichtert bekommen, sch*****?? Unsere Augen verschließen vor der grauenhaften Realität und das nur weil auf der Wurstverpackung das Wort BIO draufsteht?? Laktoseintoleranz eine Krankheit der “neuen Generation” ist dabei nur Zufall oder? Kein Säugetier verzehrt im Erwachsenenalter noch Milch. Aber wieso auf die Produkte verzichten wenn sie doch soo gut für uns sind, wie man es aus frühster Kindheit kennt? Milch enthält Calcium und Calcium ist doch super oder? Nur blöd, dass wir im Erwachsenenalter dieses Calcium, kaum verwerten können. Aber das interessiert doch keinen, denn Milch ist gesund- ein Leben lang. Das ist es wert, dass Tiere leiden, dass 98% der Regenwaldabholzung auf Anbauflächen für Tierfutter beruhen, dass Menschen ihr Trinkwasser weggenommen wird um Felder für Tierfutter zu bewässern… Aber wir sind doch so gute Menschen!! Wir spenden sogar dafür, dass in Afrika ein Brunnen gebaut wird.

  154. Menschen sind Allesfresser
    Selbst in der Steinzeit, haben die sich Vegan und auch mit Fleisch Ernährt.
    Wir sind Von Natur aus Pflanzen und Fleisch fresser

  155. Punkt 1 ist falsch. Ameisen melken Blattläuse – wir sind also nicht das einzige Lebewesen.
    Punkt 3 ist falsch. Es gibt keinen Nachweis zur Wirkung von Stresshormonen auf den menschlichen Körper. Das Fleisch des schlachttieres wird einfach zäh, mehr nicht. Ich werde auch nicht glücklich, wenn ich ein bummsglückliches roadkill esse.
    Punkt 4 dreht die Fakten. Es werden zwar diese Mengen Getreide benötigt, allerdings wird spezielles Futtergetreide angebaut, das kein Mensch essen würde, aber noch relativ einen viel höheren Ertrag bietet. Weiter kommen Stoffwechselendprodukte als natürlichen Dünger zum Einsatz, das schont die Umwelt!
    Punkt 5 ist eine Milchmädchenrechnung: Wasser wird nicht verbraucht, sondern verkreislauft. Wir haben hier mehr als genug Wasserreserven, dass wir uns über diesen Punkt keine Gedanken machen müssen.
    6. Vegane Menschen leidern oftmals an Mangelerscheinungen. Im Durchschnitt sind sie ungesünder
    Die weiteren Punkte sind zu subjektiv, als dass ich darauf eingehen möchte. Nur so viel: Auch Opium ist pflanzlich und “reiner” wird man nicht, wenn man sich vegan ernährt…

  156. also ich glaube, wenn man ohnehin innerlich gefühlsarm ist, dann besteht auch nicht die Möglichkeit die Wirkung von Stresshormonen, die sich durch Fleisch essen auch ohne Nachweis mit Sicherheit auf den Menschen übertragen, zu empfinden und damit erkennen zu können. Innere Gefühlsarmut deutet auf eingeschränktes Bewusstsein hin. Fleischessern fehlt es oft häufiger an der Feinstofflichkeit, die bei Vegetariern oder Veganern viel mehr vorhanden ist. Wer in der heutigen Zeit ein Fleischkonsument ist, Leder oder Fell trägt oder überhaupt vom Tier Produkte kauft oder in sonst einer Weise sich das Nutzen von Tieren zu eigen macht (z.B. Zirkusbesuch) trägt dazu dabei, das Tiere einem endlosen Teufelskreis von Leid ausgesetzt sind. Nur wer ernsthaft hieran etwas ändern möchte, entscheidet sich für den Verzicht auf jegliches was vom Tier stammt. Wer sich hierfür nicht verantwortlich fühlt, der darf sich nicht wundern, das das Leid tief in ihm selbst innewohnt.

  157. “Punkt 1 ist falsch. Ameisen melken Blattläuse – wir sind also nicht das einzige Lebewesen.”
    -Ameisen halten aber die Läuse nicht in der Massentierhaltung. Zudem bezweifel ich, dass der Tau der Laus für deren Jungen ist.

    Punkt 4 dreht die Fakten. Es werden zwar diese Mengen Getreide benötigt, allerdings wird spezielles Futtergetreide angebaut, das kein Mensch essen würde, aber noch relativ einen viel höheren Ertrag bietet.”
    -Es geht darum, dass genau diese “speziellen” Anbauflächen des Futtermittels für die Menschen genutzt werden können. Dann wäre genug zu essen da. Fleisch essen ist nicht nur tierfeindlich, sondern spottet auch jeder Humanität!

    “Weiter kommen Stoffwechselendprodukte als natürlichen Dünger zum Einsatz, das schont die Umwelt!”
    -Gülle ist in dieser Masse ein Umweltzerstörer. Das Grundwasser wird verschmutzt, die Luft stinkt.

    “Punkt 5 ist eine Milchmädchenrechnung: Wasser wird nicht verbraucht, sondern verkreislauft. Wir haben hier mehr als genug Wasserreserven, dass wir uns über diesen Punkt keine Gedanken machen müssen.”
    -Wasser wird nicht verbraucht, dass ist richtig, aber die Industrie braucht so viel Wasser, dass die Süßwasserreserven nicht ausreichen, wenn die Schwellenländer beginnen, so wie unsere Gesellschaft zu “essen”. Der Kreislauf würde sich nie wirklich reinigen können.

    “6. Vegane Menschen leidern oftmals an Mangelerscheinungen. Im Durchschnitt sind sie ungesünder.”
    -Eindeutig falsch! Es gibt ganz viele Sportler, die sich vegan (zum teil sogar rohköstlich) ernähren und damit Höchstleistungen erzielen, wo jedem Otto-Normal-Mischköstler einzelne Disziplinen unmenschlich vorkommen. Wer sich um andere sorgt, also um arme Tiere und hungernde Menschen, der geht viel umsichtiger auch mit sich um.

    “Die weiteren Punkte sind zu subjektiv, als dass ich darauf eingehen möchte. Nur so viel: Auch Opium ist pflanzlich und “reiner” wird man nicht, wenn man sich vegan ernährt…”
    -Drogen, und das weiß jeder, sollte man sowieso meiden. Ich verstehe dein wirres Argument nicht. Aber vermutlich muss man andere als lächerlich und unterernährt empfinden, nur um ihnen keinerlei Recht zu zusprechen.

  158. Die Frage, ob vegan, vegetarisch oder Ernährung mit Fleisch (-produkten), stellt sich doch gar nicht, wenn man nur einen winzigen Moment an die Achtung vor dem Leben denkt.
    Bei der veganen Ernährung braucht niemand Verzicht üben. Oder ist es Verzicht, NICHT das Töten zu unterstützen (dem Metzger den “Auftrag dazu erteilen” ) ?

  159. Ich bin vegan, weil ich es nicht nötig ist so viel Fleisch zu essen. Die gleiche gute Qualität kann ich auch mit pflanzlichen Nahrungsmitteln erreichen. Der Punkt mit der Milch ist richtig. Milch ist nicht gesund.

  160. Ich beschäftige mich seit einigen Tagen mit dem Thema. Nicht, weil ich vegan leben will, ich zähle mich zu der Gemeinde der Fleischesser, sondern weil mein Sohn und meine Schwiegertochter seit einigen Monaten Veganer sind. Nun kommen sie Silvester zu uns und ich habe mich mit den Alternativen zu den Produkten, welche wir zu uns nehmen beschäftigt.
    Dabei ist mir aufgefallen, dass Veganer zumindest bei der Bezeichnung ihrer Lebensmittel nicht auf Namen wie: Rindfleischburger, Hähnchen-Nuggets, Sahne, Milchschokolade etc. verzichten. Das hat mich schon gewundert.
    Die Inhaltsstoffe sind natürlich rein pflanzlich und nicht selten mit E… irgendwas gekennzeichnet.
    Inzwischen ist auf die vegane Ernährung auch eine ganze Industrie aufgesprungen und es scheint nichts zu geben, was man nicht im Internet bestellen kann. So wie das Angebot aussieht, wird da auch einiges per LKW durch das Land gefahren ( was der Umwelt sicher auch nicht gut tut). Ich möchte mich nicht mit Menschen auf eine Stufe stellen, welche die Einstellung der Anderen verteufeln. Meine Meinung ist, das jeder Mensch so leben kann wie er das für Richtig hält. Allerdings ist es nicht ganz leicht für konventionell lebende Menschen ein Silvestermenü zu kreieren und dabei auf alle tierischen Lebensmittel zu verzichten. Mit ein bisschen Information und gutem Willen wird uns das schon gelingen. Unsere Kinder sind uns das allemal wert, allerdings werden wir Fleisch essen. Schade ist nur, dass wir kein Käsefondue machen können…

  161. ich sag dazu nur ;)

    nur weil man nicht ALLES richtig machen kann
    -> muss man ja nicht ALLES falsch machen *grins*

    Es muss mich schon ein große innere Unruhe antreiben,
    wenn ich mich als Omni auf veganen Seiten “rumtreibe”
    und mich dann auch noch beschwere, dass die Veganer mir
    ihre Lebensweise aufdrücken wollen!

    Grüßle
    Doris

  162. Ich konsumiere weitaus weniger tierische Produkte als der Durchschnitt meiner Mitmenschen und sehe das durchaus als Beitrag zur Schonung der weltweiten Ressourcen. Ab

    er manchmal schmeckt mir ein gut zubereiteter Schmorbraten einfach gut. Würden sich 7 Milliarden Menschen einfach nur mäßigen, hätte das weitaus mehr Effekt als das sektiererische Verhalten einiger Millionen Veganer. Im übrigen stört mich, dass in veganen Rezepten immer wieder das Wort “Ersatz” auftaucht, von der veganen Ersatzwurst zum veganen Ersatzschnitzel; Wissenschaftler arbeiten am veganen Ersatzei. Was soll der Quatsch??? Wenn ich mich vegan ernähren möchte, dann esse ich Okra mit Zwiebeln und Curryreis. Und wenn ich Bock auf Wurst habe, dann muss eben das Schwein dran glauben. Und noch was: Pflanzen sind auch Lebewesen, auch wenn sie über kein flauschiges Fell und herzerweichende Kulleraugen verfügen. Kein Spinat möchte in öder Monokultur aufwachsen, um noch vor seiner Geschlechtsreife (Blüte) aus seinem geliebten Erdboden gerissen zu werden, nur damit ein verklärter Tierschützer sich eines guten Gewissens erfreuen kann. Unsere Biologie verlangt nun einmal, dass wir uns ausschließlich von lebenden Organismen ernähren müssen. Wer das nicht wahr haben will, soll Kieselsteine lutschen, sorry.

  163. na ja, es muss sich ja niemand hier rechtfertigen!

  164. @esteffan: Warum muss ein Tier sterben, wenn ich eine Wurst essen will? Es gibt Currywurst, die genauso schmeckt wie echte. Wenn du meinst, dass man dafür ein Schwein schlachten muss, bin ich leider nicht deiner Meinung. Aus Tofu, Seitan, Lupine & Co kann man sehr leckere Alternativen herstellen, für die man eben nicht töten muss. Mir ist das wesentlich lieber. Natürlich würde es bereits helfen, wenn sich ein Großteil der Menschen einschränkt. Aber viele Menschen wollen eben nicht verzichten, möchten weiter Currywurst und Pommes mit Mayo, aber nicht jeder will dafür Leid in Kauf nehmen. Warum kannst du das scheinbar nicht tolerieren? Der Vergleich von Pflanzen mit Tieren ist übrigens lächerlich… dessen wird sich ständig bedient, was soll das denn?

    @Angela: Ich habe schon veganes Käsefondue gegessen. Sehr lecker! http://www.cheesy.ch/blog/?p=3281 …wenn es Fäden ziehen soll, kann man noch einen veganen kräftigen Käse unterrühren. S. Alles-vegetarisch.de/Schnittkaese,cat-181

  165. @esteffan
    schön gesehen, genauso verhält es sich. Mag jeder leben wie er es möchte, gruselig sind einfach diejenigen, die nur noch in Dogmen denken können und dabei den “Fleischessern” agressives Verhalten vorwerfen, was sie selbst damit praktizieren. Ohne die Tötung von Biomasse (gleich welcher Art) funktioniert unsere Ernährung nicht, punktum. Richtig ist natürlich auch, dass das derzeitige System der Ernährung in der westlichen Welt eine Reihe von Unzuträglichkeiten aufweist, die zum Hunger in der Dritten Welt und zu miserablen Haltungsbedingungen bei Tieren führen. Es weniger Fleisch und dafür mehr Bewusstsein für den “anderen Weg” führt uns sicher viel weiter, als die schrille Diskussion, die hier von vielen Fundis praktiziert wird. By the way: Wenn wir denn nun das Fleisch essen ganz abschaffen würden, wer kümmert sich denn dann noch um die domestizierten Tiere wie Kuh, Schaf, Ziege, Schwein etc. Wohl niemand, der heute noch sein Geld damit verdient. Nehmen alle Veganer eine Kuh bei sich zuhause auf? Oder müssten wir uns mit dem Gedanken anfreunden, dass rein vegane Lebensweise evtl zum Aussterben einiger Arten führt, die selbst kaum noch in der Lage sein dürften frei zu überleben. Hätten dann etwa Verganer ganze Rassen auf dem Gewissen?? Nur mal so in den Raum gestellt liebe Dogmatiker…

  166. Wow die Diskussionen hier sind ja sehr lang.
    Ich bin durch meine chronischen Magenschmerzen auf das Thema “vegan
    leben” gestoßen. Nach vielen Arztbesuchen kannte ich zwar die
    Diagnose “Laktoseintoleranz und Reizdarm” aber keine Heilung
    oder Besserung – im Gegenteil es wurde immer schlimmer!

    Nach fast 2 Jahren der nächste Versuch nach Heilung: ich bin
    auf den Veganismus gestoßen und habe dadurch erstmals
    gelesen was alles in Fleisch, Milch, generell in Tierprodukten
    versteckt ist und habe mich so erstmals mit dem Thema beschäftigt.

    Leider auch erst dann darüber nachgedacht was das für Tier,
    Mensch und Umwelt heißt.

    Lange Rede kurzer Sinn: Ich lebe erst seit 3 Monaten vegan
    aber ich bin überzeugt dass ich es bleibe denn es macht Spaß,
    es ist lecker, ich habe ein gutes Gewissen und meine
    Magenbeschwerden sind weg was eine wirkliche
    Erlösung ist! Ich bin kein Mediziner und im Internet findet
    man auch nicht viel zur veganen Ernährung in Bezug auf
    Reizdarm aber das Wichtigste ist: Ich fühle mich das erste
    Mal nach langer Zeit gut!

    Nur an der Akzeptanz in der Familie muss ich noch arbeiten
    da wird es leider eher belächelt.

    Ich bleibe dran!

  167. es freut mich für Jenny, das Du einen Weg gefunden hast Deine Magenschmerzen los zu werden. Noch ein kleiner Tip, da Du erst seit drei Monaten vegan lebst und ich auch nicht weiss ob Du vorher schon Vegetarierin oder Fleischesserin warst. Es ist bei der veganen Ernährung wichtig sich auch mit allen Nährstoffen die der Körper braucht zu versorgen. Eisen geht dabei schnell verloren und Vitamin B12 ist eines der Themen die bei Veganern immer nachgefragt werden. Viel Eisen findest Du in Tahin (Sesammus). Kann man lecker mal auf Zwieback oder auch als Brotaufstrich verwenden etc. Gesüsst mit ein paar Tropfen Agavendicksaft schmeckt es auch nach Halva (türkischer Honig). Ich versuche täglich möglichst viel eisenhaltige Lebensmittel in der veganen Ernährung zu essen. Linsen stehen deshalb auch auf meinem Seiseplan. Also toi, toi, toi und willkommen im Club der Pflanzenesser. Zum Thema Fleischesser und Vegetarier oder Veganer ist noch zu sagen, dass die meisten Veganer den Vorteil haben, das sie beide Ernährungsweisen kennenlernen. Der Fleischesser hingegen kennt regelmässig aber nur eine Seite.

  168. Das Argument mit den Tabletten ist schon amüsant.
    Ich supplementiere doch lieber Vitamine, als dass ich später aufgrund der bei Tierkonsumenten bekannten Krankheiten irgendwann Medikamente schlucken muss.
    Ernährungsempfehlungen stammen von staatlichen Organisationen, diese subventionierten gleichzeitig tierliche Produkte im Übermaß – ob man solchen Tabellen glauben kann – ich mach’s schon lange nicht mehr.
    Hirnentwicklung: Im Vergleich mit Raubtieren muss das Argument pro Fleisch ja ziehen wie nichts – Krokodile und Löwen an die Unis!
    Fleischfressen frisst Logik, mann mann.

    ” wer kümmert sich denn dann noch um die domestizierten Tiere wie Kuh, Schaf, Ziege, Schwein etc.”
    Dann gibt es sie schlichtweg nicht mehr – ein Leben in Gefangenschaft zur bloßen Arterhaltung auch wieder in Gefangenschaft, ist mit das allerdümmste Argument überhaupt.

  169. @Carmen:
    Ach liebe Carmen, Du bist eben ein so tolles Paradebeispiel für die Unfähigkeit der überwiegenen Mehrzahl der Kommentatoren hier, sich sachlich auseinanderzusetzen und die Argumente durch schrilles Schwarz-Weiß-Geblah ersetzen. So überzeugst Du niemanden. Und noch dazu hast Du von Tierhaltung, insbesondere auch artgerechter Haltung ( und da gibt es reichlich Beispiele) nicht den Hauch einer Ahnung. Aber schon bemerkenswert, dass Du dafür eintrittst. Millionen von Rindviechern und sonstigem domestiziertem Getier zu keulen. Und Dir soll jemand zuhören? Forget it

  170. die vegane bewegung äußert einen zeitgeist, der liberalisierung scheut, zivilisation dagegen hoch achtet. möglicherweise ist für einen großteil seiner anhänger die veganisierung ausdruck ihrer persönlich empfundenen sinnlosigkeit, die IMMER im engsten zusammenhang mit dem verhältnis vom individuum zur gesellschaft (wenn ich diese zwei begriffe einmal – sinnwidrigerweise – so auseinanderreissen darf) steht. ich frage mich also, WESHALB seit einigen jahren einige gruppen ernährung normalisieren wollen, indem sie andere menschen für ihre ernährungsweise stigmatisieren. solche prozesse und die damit korrelierenden diskurse sind nichts neues in der welt. es ist ein prozess des aushandelns von machtpositionen, der immer mit abgrenzungsbewegungen einhergeht, die primär sozialer art sind. echt historische menschen, deren blick und erzählung in der gegenwart scharf und tief zugleich ist, werden darauf aufmerksam machen. für alle historisch-soziologisch-psychologisch-interessierten empfehle ich hierzu das herausragende werk: Über den Prozess der Zivilisation. Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen (2 Bde.), davon vor allem den ersten band: Wandlungen des Verhaltens in den weltlichen Oberschichten des Abendlandes, von Norbert Elias.

    Gruß,
    Gustav

  171. Also 1. Veganer sind meist gesünder? Bewusstes Leben und mäßiger Genuss GesellschaftlicherGiftstoffe, wie Alkohol und Nikotin, haben absolut nichts mit dem Essverhalten zutun! Und2. Wenn es nicht so viele Menschen gäbe, die die Erde vollkommen ü berbevölkern und in Folge dessen zerstören würden, müssten die Menschen die Nahrungstiere, wie Rind, Schwein oder Geflügel nicht mehr einsperren und regelrecht Masten. Das Tierleid hätte sich von selbst behoben, da die Tiere wieder genügend Platz zum Leben in freier Wildbahn hätten.

  172. Sehr interessant sind auch die Gegenargumente hier unter http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/warum-vegan !

  173. Hallo,

    ich kann diese ganze Diksussion manchmal nicht nachvollziehen. Es muss im Endeffekt jeder für sich entscheiden wie er sich im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten ernährt und die Konsequenzen abwägen.

    Ich bin kein Veganer. Aber viele würden mich aufgrund meiner Ernährung als solchen bezeichnen. Ich nehme keine (oder eine nur sehr geringe Auswahl) an industriell hergestellten Lebensmitteln zu mir. Da ich mir kein Rind in den Garten stellen kann umfasst dies momentan eben nur Obst, Gemüse, Nüsse und Getreide. Auch von den ganzen veganen “Ersatz”-Lebensmittel möchte ich nichts wissen.
    Der Grund: meine Gesundheit.
    Über Antibiotika-Massbrauch, Dioxin-Verseuchung, E-Nummern, Geschmacksverstärker, unnötig viel Salz , unnötig viel Zucker etc. in den Lebensmitteln und deren mögliche (oder eventuell auch harmlose) Auswirkungen auf meinen Körper möchte ich mir keine Sorgen machen. Doch wenn unser Hühnerhaus fertig ist, werde ich auch Eier und Fleisch konsumieren.

    Zwei Fragen möchte ich gern in den Raum werfen. Dies soll keine Provokation sein, sondern viel mehr Interesse und Neugier, weil ich die Beweggründe und Argumentation von Veganern manchmal noch immer nicht komplett nachvollziehen kann.

    1) Ein Hirsch hat sich auf dem Landbesitz eines Veganers angesiedelt. Der Hirsch segnet das Zeitliche auf natürliche Weise ohne Einflüsse der Umwelt. Würde der Veganer das Fleisch essen? Und wenn nicht, warum?

    2) Auch ein paar weibliche Wildwachteln haben sich auf dem Gebiet angesiedelt. Ein männlicher Gegenpart wurde in der Gegend jedoch noch nicht gesichtet. Wären die unbefruchteten Eier der Wachteln eine angemessene Mahlzeit für einen Veganer? Und wenn nicht, warum?

  174. Hallo Zusammen,
    in der letzten Stunde bin ich durch Zufall auf diese Seite gekommen und es war unmöglich alle Kommentare die bislang gepostet wurden durch zu lesen… Die ersten paar Monate die ich gelesen habe waren gekennzeichnet durch häufige Aggresion und Unkenntnis. Ich lebe seit 4 Jahren vegetarisch und bin durch meine damalige Freundin dazu gekommen die nicht ein einziges Mal versucht hat mich von ihrer Ernährungsweise zu überzeugen, sie hat einfach so gelebt, genauso wie es Menschen gibt die nicht Rauchen, oder doch, egal… Dadurch bin ich neugierig geworden, habe mich intensiv im Internet und durch Bücher informiet und wurde auch zum Vegetarier. Meiner Ex-Freundin bin ich zutiefst dankbar mich dazu gebracht zu haben ohne mich zu Missionieren und jetzt bin ich bereit den nächsten Schritt zu tun und eine vegane Lebensweise anzunehmen. Das Beispiel von ihr hat mir klargemacht, dass es eigentlich sinnlos ist sich mit Personen und dem Thema auseinander zu setzen wenn diese Personen keinen persönlichen Bezug durch einen Menschen zur Thematik haben. Dann kommen meistens nur Gegenargumente die wenn man sich die Zeit genommen hätte im Internet zu recherchieren und versucht objektiv zu bleiben, schon längst kein Diskussionsgrund wären.
    Ich recherchiere jetzt seit einer Woche alle Pros und Contras einer veganen Ernährung, habe unzählige Videos, Websites und Kommentare gesichtet und bin zu der Überzeugung gekommen, dass es KEINEN Weg VORBEI an einer veganen Ernährung gibt!
    Davon wird mich auch kein noch so dämlicher, witziger oder pseudowissenschaftlicher Kommentar hier oder in meinem Bekannten- und Freundeskreis abbringen…
    Schönes Leben noch…!

  175. @Chris
    Und auch Du bist einer derjenigen, die nicht sachlich argumen tieren können, weil Andersdenkende in die Schublade “dämlich, witzig oder pseudowissenschaftlich” einsortiert werden. “Es kann nur einen geben” das sind die Denkschemata totalitärer Regime. Schönen Tag noch!

  176. Schöner Blog und gute Zusammenstellung!

    In meinem Blog geht es um genau die Argumente, die man sich als Veganer immer wieder anhören muss und wie einfach man sie widerlegen kann.

    http://argumentationshilfenfuerveganer.wordpress.com

  177. Verstehe die Diskusion von beiden Seiten doch nicht. Für jeden ist das eine oder andere gut oder schlecht des kann man nicht verallgemeinern.

    Ein guter Ansatz die Umwelt zu retten als Mensch ist mal sich nicht fortzupflanzen !

    Und wir haben vieles Gemeinsam:
    wir essen alle aus Plastik,
    wir verbrauchen alle Strom,
    wir sitzen alle vorm PC ;) (wer dies nicht macht wird dies nicht lesen :P) Internetserver, Elektrogeräte herstellung, Rohstoffgewinnung etc… ist sicher nicht nachhaltig,
    wir haben fast alle Handy´s,
    Lesen Bücher die auf Regenwald gedruckt sind…
    usw.

    Also ich esse mal a Zeit Vegan und mal wieder Fleisch… Werde des eine oder andere Macht mich zu einen besseren oder schlechtern Menschen!

    Wie gesagt schaust euch den Planeten an, des was nicht Funktioniert ist der Mensch also mein aufruf: habt Respekt und vermehrt euch alle miteinander nicht…

    So jetzt könnt ihr meinen Kommetar aussereinander nehmen… Mit allen was dazu gehört …
    Ungebildet Idiot der kann ja nicht mal gescheit schreiben… blablabla…
    :D
    Habst Spass und nemmt euch kein Blatt oder Steack vor den Mund …
    Haha…

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